Peeqo – The GIF Bot: Ein Roboter, der mit GIFs kommuniziert


Abhishek Singh – PEEQO – YOUR DELIGHTFUL ROBOT ASSISTANT from ITP on Vimeo.

Peeqo ist ein kleines Projekt von Abhishek Singh, bei dem zwei Dinge zusammenkommen, die ich sehr mag: Roboter und GIFs. Da können Alexa, Siri, Google Now, Cortana und Co. von mir aus einpacken…

Peeqo is a personal desktop robotic assistant who expresses himself through GIFs. Think of him as the love child of Amazon Echo and a Disney character. He has a conversational UI, so he responds to voice commands but answers only through GIFs. This was quite a complex build as it involved several different skill sets and disciplines. I’ve tried breaking it down and have provided the files, code and purchase links to the parts wherever needed. Also I’m open sourcing this whole thing, so if you would like to connect, ask questions, help with development or contribute in any way head over to http://peeqo.com/

Hier noch eine Galerie über den Entstehungsprozess:

Peeqo – The GIF Bot

(via FernSehErsatz)

Wie Special Effects in der Stummfilm-Ära gemacht wurden

harold-lloyd-clock-effects

Eindrucksvoll, wie gut die damals schon tricksen konnten. Die Szene mit Harold Lloyd und der Uhr in „Safety Last“ von 1923 dürften die meisten von euch kennen – aber auch wie sie gemacht wurde? Der Rest ist auch ziemlich clever, einfach mal durchklicken und überlegen, ob ihr es gewusst hättet:

How some cool silent film effects were done


(via kottke)

Die Arbeit der Bundesprüfstelle Anfang der 1990er

Mein Lieblings-Part ist der mit dem Shoot ’em up (ab Minute 5:42) inklusive pragmatischer Problemlösung.

Das Problem ist, dass wir den Auftrag haben, wenn wir Computerspiele indizieren, sie bis zu Ende durchzuspielen. Und wir müssen dann ja mal irgendwann in das Ergebnis der Mission kommen. Das schaffen wir einfach nicht. Man müsste ja sehen was da letztlich der Auftrag ist und dadurch, dass wir ja sofort erschossen sind, gehts ja nicht weiter…

Dogs of War wurde übrigens indiziert.

(via Räuberhose & NC)

Unwort des Jahres 2016: Volksverräter

unwort2016

„Volksverräter“ (aus dem Aktivwortschatz von Pegida, AfD & Co.) wurde zum Unwort 2016 gewählt. Aus der Begründung der Jury:

Volksverräter ist ein Unwort im Sinne unserer Kriterien, weil es ein typisches Erbe von Diktaturen, unter anderem der Nationalsozialisten ist. Als Vorwurf gegenüber PolitikerInnen ist das Wort in einer Weise undifferenziert und diffamierend, dass ein solcher Sprachgebrauch das ernsthafte Gespräch und damit die für Demokratie notwendigen Diskussionen in der Gesellschaft abwürgt. Der Wortbestandteil Volk, wie er auch in den im letzten Jahr in die öffentliche Diskussion gebrachten Wörtern völkisch oder Umvolkung gebraucht wird, steht dabei ähnlich wie im Nationalsozialismus nicht für das Staatsvolk als Ganzes, sondern für eine ethnische Kategorie, die Teile der Bevölkerung ausschließt. Damit ist der Ausdruck zudem antidemokratisch, weil er – um eine Einsendung zu zitieren – „die Gültigkeit der Grundrechte für alle Menschen im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik“ verneint.

Wenn man sich dann noch ins Gedächtnis ruft, was dieses Jahrzehnt bisher sonst noch so an Unwörtern hervorgebracht hat, reiht sich das 2016er auf gruselige Art perfekt ein. Ich freue mich schon auf die Bundestagswahl. Nicht.

Unwort des Jahres 2015: Gutmensch

Als „Gutmenschen“ wurden insbesondere diejenigen beschimpft, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder die sich gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime stellen. Mit dem Vorwurf „Gutmensch“, „Gutbürger“ oder „Gutmenschentum“ werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischer Imperialismus diffamiert.

Unwort des Jahres 2014: Lügenpresse

Die Tatsache, dass die sprachgeschichtliche Aufladung des Ausdrucks (Erster Weltkrieg, Nationalsozialismus) einem Großteil derjenigen, die ihn seit dem letzten Jahr als „besorgte Bürger“ skandieren und auf Transparenten tragen, nicht bewusst sein dürfte, macht ihn zu einem besonders perfiden Mittel derjenigen, die ihn gezielt einsetzen.

Unwort des Jahres: 2013 Sozialtourismus

Mit dem Schlagwort „wurde von einigen Politikern und Medien gezielt Stimmung gegen unerwünschte Zuwanderer, insbesondere aus Osteuropa, gemacht“. Der Ausdruck reihe sich ein in ein Netz weiterer Unwörter, die diese Stimmung befördern […] wie etwa „Armutszuwanderung“ oder „Freizügigkeitsmissbrauch.“

Unwort des Jahres: 2012 Opfer-Abo

Jörg Kachelmann äußerte anderthalb Jahre nach seinem Freispruch im Kachelmann-Prozess die Ansicht, dass Frauen in der Gesellschaft ein „Opfer-Abo“ hätten. Die Wortschöpfung selbst stammt hingegen von seiner Frau. Die Jury kritisierte den Begriff dafür, dass er Frauen „pauschal und in inakzeptabler Weise“ unter den Verdacht stelle, sexuelle Gewalt zu erfinden und damit selbst Täter zu sein.

Unwort des Jahres 2011: Döner-Morde

Der Ausdruck stehe prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde. Durch die Reduktion auf ein Imbissgericht würden die Opfer der Morde in höchstem Maße diskriminiert und ganze Bevölkerungsschichten aufgrund ihrer Herkunft ausgegrenzt.

Unwort des Jahres 2010: alternativlos

Das Wort suggeriere sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe. Behauptungen dieser Art seien 2010 zu oft aufgestellt worden, sie drohten, die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken.

(Grafik: @aktuelle_stunde)

Ein Mountainbike aus einem elektrischen Weidezaun befreien

Das mit der Abkürzung über die Weide hatte sich Paul irgendwie anders vorgestellt. Zählt das jetzt als E-Bike und wer unterlegt das Video mit dem Benny Hill Theme?

Whilst pedalling today my mate Paul went to put his bike over a fence. Half way though he realised that it was electric! So he dropped it on the fence. This is a video of him and my mate Al trying to get it off! Please excuse the swearing and oh yes by the way the clicking sound is the electric pulsing!!

(via Ronny)

Ein Tripple Wholecar sprühen während die S-Bahn hält

Für gewöhnlich werden S-Bahnen in Depots und auf Abstellgleisen mit Graffiti verziert. Hier im Video demonstriert die Berliner 1 UP Crew aber eindrucksvoll, dass auch am Bahnsteig und in weniger als zwei Minuten einiges möglich ist – noch eindrucksvoller finde ich allerdings das gelangweilte Desinteresse der Fahrgäste.

(via Rudi)