Wie sich eine Kometenlandung anhört: Der Touchdown von Philae auf Comet 67P

Das DLR hat den Sound vom ersten Touchdown des Landers Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko veröffentlicht. Klingt für mich als interessierten Laien weniger spektakulär als z.B. der singende Komet neulich, aber ich will das hier trotzdem mal festgehalten haben, weil… KOMETENLANDUNG!!!!!

Es ist ein kurzer, aber bedeutender „Rumms“, den das Instrument CASSE bei der ersten Landung von Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufzeichnete – das Zwei-Sekunden-Stück aus dem All dokumentiert nicht weniger als den allerersten Bodenkontakt eines menschengemachten Objekts mit einem Kometen. Die Sensoren sitzen in allen drei Füßen des Landers und lauschten am 12. November 2014 bereits im Anflug auf den Kometen. „Es war ein komplizierter Bodenkontakt, aber wir können die Daten wissenschaftlich auswerten“, sagt Dr. Martin Knapmeyer, Geophysiker am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im CASSE-Team. Der Dreiklang der Lander-Füße ist für die Forscher aufschlussreicher, als es sich für den Laien anhört: „Erst setzt Lander Philae auf einer mehreren Zentimeter dicken, weichen Schicht auf, dann treffen die Füße einige Millisekunden später auf eine harte, vielleicht eisige Schicht auf Churyumov-Gerasimenko“, erläutert DLR-Forscher Dr. Klaus Seidensticker, der für das komplette SESAME-Experiment (Surface Electric Sounding and Acoustic Monitoring Experiment) zuständig ist, zu dem auch CASSE gehört… Philae: Dreiklang aus dem All

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