No Christmas for Merkel – Guerilla-Aktion von Peng!

Weihnachtskarte_Peng

YouTube: Fröhliche Abschiebung?

No Christmas for Merkel“ heißt die neuste Aktion vom Peng-Kollektiv (das sind die, die ein PR-Event von Shell mit Ölschlick versenkt haben). Die Kommunikationsguerilleros nehmen sich diesmal die CDU vor und verteilen im Namen der Bundeskanzlerin Weihnachtskarten pro Abschiebung: Auf dem Bildmotiv werden Refugees mit Mistgabel und Sense malträtiert und per Stacheldraht von der Krippe ferngehalten. Dazu ein zynischer Klappentext, der die Asylpolitik aufs Korn nimmt.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Weihnachten ist und bleibt für mich ein Zeugnis lebendigen Glaubens in unserer Gesellschaft. Wir schauen auf die Krippe, in der das Kind lag, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern. Das Bild dieses verletzlichen Kindes inmitten der Enge des kleinen Stalls ist ein Symbol für die Geborgenheit der christlichen Gemeinschaft. Es sollte uns aber auch daran erinnern, dass diese Gemeinschaft kostbar und schützenswert ist.

Die Abschiebung in sichere Herkunftsländer mag auf den ersten Blick vielleicht nicht christlich erscheinen, aber ist es nicht noch weniger christlich, zu viele aufzunehmen und damit das Gedeihen der ganzen, unserem Schutz anbefohlenen Gemeinschaft zu gefährden?

Unser Wohlstand ist der verdiente Lohn unserer Arbeit und unserer christlichen Tradition. Deshalb sollten wir, als Hirten unserer Gemeinschaft, umsichtig und maßvoll abwägen, wen wir in unsere Herde aufnehmen. Denn Hilfe zu leisten bedeutet auch, die Kapazitäten des Einzelnen nicht überzustrapazieren.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein frohes und gnadenreiches Weihnachtsfest.

Angela Merkel

Die Weihnachtskarte ist nicht nur auf der Straße verteilt worden, sondern auch in den Briefkästen von 2000 Prominenten, Würdenträgern und Politikern gelandet. Noch ein paar Zitate von der Aktionsseite:

Die Bundeskanzlerin und mit ihr die Gesamtheit der Christlich Demokratischen Union lässt sich ihre besinnliche Weihnachtszeit nicht von humanitären Katastrophen an den Außengrenzen unseres gesegneten Heimatkontinents verderben. Im Gegenteil, sie unterstützt eine menschenfeindliche Asylpolitik aus Angst davor, die falschen Geflüchteten aufzunehmen – und stimmt damit ein in den Tenor aus den Straßen Kölns, Dresdens und Düsseldorfs.

Wenn Sie an Merkels Asylpolitik denken, haben Sie auch eher unweihnachtliche Szenen im Kopf? Unter dem Hashtag #noxmasformerkel können Sie Beispiele für rassistische oder inhumane Zustände posten, die Merkel durch Nichtstun oder aktive Politik hinnimmt oder fördert. Sie können aber auch einfach ihre Meinung zu Merkels Asylpolitik teilen. Denn egal ob gläubig oder nicht, wer es wie Merkel als unchristlich bezeichnet, zuviele Geflüchtete aufzunehmen, darf kein Weihnachten feiern.

(via Metronaut)

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