„Notstand im Erstaufnahmelager“ – NDR-Reporterin war undercover in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft

Zentrale-Erstaufnahme

NDR Reporterin Alena Jabarine hat sich als Flüchtling ausgegeben und ein paar Tage in der Zentralen Erstaufnahmestelle in Hamburg-Harburg verbracht. Zum Video gehts hier (lässt sich leider nicht einbetten), ihren Erlebnisbericht hat sie dort aufgeschrieben.

Mit Jubel wurden Flüchtlinge in den vergangenen Tagen vielerorts empfangen. Aber wie geht es dann für sie weiter? Wie verlaufen die ersten Stunden, wie fühlen sich die Menschen am ersten Morgen in ihrer vorerst neuen Heimat? Fragen, die sich kaum beantworten lassen, wenn Journalisten mit Voranmeldung und oftmals mit Begleitung in Flüchtlingsunterkünfte gehen. NDR Reporterin Alena Jabarine hat sich deshalb selbst als Flüchtling ausgegeben. Sie lebte mehrere Tage in der Zentralen Erstaufnahmestelle in Hamburg-Harburg. Ihr Eindruck: Die Menschen werden in der Erstaufnahme allein gelassen. Das Fehlen von Informationen lässt sie verzweifeln, sie sind unnötig gestresst. Dazu sorgt die Planlosigkeit der Zuständigen für zusätzliches Chaos.

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