Einen AfD-Infostand einmauern

Im März sind in Baden Württemberg Landtagswahlen und entsprechend zeigen die Parteien momentan Präsenz in den Fußgängerzonen im Ländle. Darunter auch die rechtspopulistische AfD. Wie man der Sammelstelle für besorgte Knetbirnen und sonstigen Rassisten passend begegnen kann, haben am Wochenende in Mannheim ein paar Antirassist_innen vorgemacht und kurzerhand einen AfD-Infostand eingemauert. Schöne Aktion!

AfD-Mauer_1

AfD-Mauer_2

AfD-Mauer_3

AfD-Mauer_4

Für eine solidarische Gesellschaft“ haben heute 20 Antirassist_innen den AfD-Infostand am Mannheimer Paradeplatz massiv gestört. Die AfD wurde symbolisch „eingemauert“. Außerdem wurden Flyer gegen den Rassimus der AfD und für eine solidarische Gesellschaft verteilt. Durch die Aktion wurde die AfD behindert. Ihr Infostand verschwand hinter einer Mauer und sie konnten nicht mehr widerspruchslos ihre rassistische Propaganda verteilen.
Die Reaktionen der Passant_innen waren sehr unterschiedlich. So bekamen die Antirassist_innen Szeneapplaus, einige Menschen beteiligten sich spontan an der Aktion und beschimpften die AfD´ler. Allerdings kam es auch zu Diskussionen und sogar zu rassistischen Pöbeleien. Dies zeigt wie wichtig es ist, gerade jetzt, angesichts hunderter rassistischer Übergriffe und einem Umfragehoch für die AfD, antirassistische Positionen zu beziehen und den Rassist_innen nicht den öffentlichen Raum zu überlassen.

(Fotos: indymedia unter CC BY-NC-SA 2.0 DE | via Blogrebellen)

3 Kommentare zu “Einen AfD-Infostand einmauern

Kommentar verfassen