Bitter Beats Boring: Auf einen Negroni mit Bill Fehn vom Jaded Monkey (Anzeige)

negroni

Eine meiner Kindheitserinnerungen an unsere Familien-Urlaube in Italien ist, wie ich im Strand-Café mit einer Horde Kinder den brandneuen Bubble-Bobble-Automat belagere, der Besitzer uns mit Freispielen versorgt, während meine mit anderen Eltern draußen im Schatten Kniffel spielen und Schildlaus-Blut (wie wir das damals nannten) mit Orangensaft trinken. Warum die Erwachsenen Würfel und Campari  unserer Kombi Arcade und Limo vorzogen, war uns Bambini gleichermaßen rätselhaft wie recht.

Mit einigen Jahren Abstand habe ich inzwischen, zumindest was den Teil mit dem Campari angeht, etwas mehr Verständnis entwickelt: Egal ob in Longdrinks oder als Komponente in einem Aperitif, ich mag sein bitteres Aroma. Deshalb zählt auch der Negroni zu meinen Lieblings-Pre-Dinner-Cocktails. Ein Klassiker, der um 1920 in Florenz erfunden worden ist: Gin, Wermut und Campari werden zu gleichen Teilen mit Eiswürfel verrührt und einer halben Orangenscheibe garniert. Schmeckt anfangs für manche Gaumen wegen seiner bitteren Note vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, was wohl daran liegt, dass sich unsere (westliche) Welt geschmackstechnisch für gewöhnlich zwischen süß und salzig bewegt.

Nicht zuletzt deshalb ruft Campari jetzt unter dem Motto „Bitter Beats Boring“ dazu auf, nicht immer nur auf Altbekanntes zu vertrauen, sondern den Gaumen auch mal mit etwas Neuem herauszufordern. Dazu passend erzählen in der Reihe „Auf einen Negroni mit…“ Barkeeper, Künstler und Querdenker ihre „Bitter Stories“, bei denen sie ihre Komfortzone verlassen haben und einen unbequemen, herausfordernden Weg gegangen sind.

Dieser Artikel wurde gesponsert von Campari

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