Gullideckel als Stempel: Die Raubdruckerin und ihre umgekehrte Street Art

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Eine so simple wie geniale Idee: Die Berlinerin Emma-France alias die Raubdruckerin benutzt Kanaldeckel, Gitter und andere Oberflächen im öffentlichen Raum als Stempel, um damit Stoffe und Papier zu bedrucken. Auf ihrer Webseite gibts Motive aus Berlin, Paris, Amsterdam und Lisabon:

Die daraus entstehende, urban inspirierte Kunst ist in gewisser Weise umgekerte Street Art, da dem städtischen Raum etwas entnommen wird und Menschen es durch die Welt tragen. Sie werden selbst Teil des Projektes. Somit entsteht eine Verfeinerung der Alltagskultur sowie eine permanente bewusstseinsverändernde Verbindung zu unserer Umgebung. Wunderbare Drucke erzählen eine in Verbindung mit Ort und Zeit eigene Geschichte.

So gut wie alle Druckarbeiten finden unmittelbar am Druck-Objekt, im öffentlichen Raum statt und haben somit performativen Charakter. Sie laden zu Begegnungen und Gesprächen über Wahrnehmung, Orte und Objekte ein. Zuschauer und Passanten sind auch mal eingeladen spontan ihre Kleidungsstücke bedrucken zu lassen!

(via urbanshit)

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