A Theory of Film Music (Response-Video zu „The Marvel Symphonic Universe“)


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Vor kurzem hat Tony Zhou in einem vielbeachteten Video-Essay an Hand des Marvel Cinematic Universe zu erklären versucht, warum die Filmmusik von Hollywood-Blockbustern heutzutage so ähnlich und austauschbar klingt. Seiner Meinung nach sind dafür vor allem Temp Tracks verantwortlich – „vorläufige Musik“, mit der das Film-Material zunächst provisorisch unterlegt wird und das später den Filmkomponisten als Vorlage dient. Da die Temp Tracks häufig aus dem Soundtrack anderer Blockbuster stammen, kopiert sich Hollywood quasi immer weiter, statt Neues zu wagen.

Nun hat der australische Musiker und Kritiker Dan Golding ein sehenswertes Response Video Essay veröffentlicht, in dem er nicht nur anschaulich aufzeigt, dass die Ursache viel tiefer geht, sondern auch erklärt was Filmkomponisten-Legende Hans Zimmer damit zu tun hat. Empfohlen hat das Antwort-Video übrigens Tony Zhou selbst auf seiner FB-Seite:

Australian musician/critic Dan Golding made a response video essay to our Marvel video. It is phenomenal. Please watch it. There are so many things in here that we wanted to say but couldn’t figure out how to include in our video. It is so great to have people respond like this and keep the argument going. Go enjoy it!

 

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