Pilotprojekt in Hamburg: Ein Mehrweg-Pfandbechersystem für Coffee To Go

elrojito-becher

Am 1. November 2016 starten El Rojito aus Hamburg Ottensen, die seit Ende der 1980er Jahre im Fairtrade- Kaffee-Geschäft sind, ein Mehrweg-Pfandbechersystem für Coffee To Go. Am Pilotprojekt REFILL IT! nehmen vorerst acht Cafés und Bäckereien in Eimsbüttel, Ottensen, St. Pauli und der Sternschanze teil. Mein Ottensener Coffee To Go-Dealer ist leider (noch) nicht dabei, aber kann ja noch werden.

Die Deutsche Umwelthilfe hat nachgerechnet und festgestellt, dass deutschlandweit rund 2,8 Millarden Coffee To Go-Becher pro Jahr verbraucht werden. Jeder Deutsche nutzt demnach 34 Einwegbecher innerhalb eines Jahres. Dieses sind rund 7,6 Millionen Einwegbecher am Tag und umgerechnet 320.000 Stück pro Stunde […]

So funktioniert das Pfandsystem

Gehe zu einem der teilnehmenden Cafés und leihe dir einen umweltfreundlichen Mehrweg-Pfandbecher für € 1,50. Ebenso erwirbst du dabei einen eigenen Deckel mit Mundstück und das rote Filz. Anschließend geniesst du deinen bio-fairen Kaffee unterwegs. Danach hast du zwei Möglichkeiten: lasse deinen Pfandbecher immer wieder auffüllen oder gib den Becher in einem der Cafés zurück. Erhalte dabei auch das Pfandgeld in Höhe von € 1,50 für den Becher zurück, während du den Deckel mit Mundstück und das rote Filz aus hygienischen Gründen behältst.

Der teilnehmende Gastronom, der deinen Becher zurück nimmt, spült diesen gründlich aus und führt den Pfandbecher wieder in den Kreislauf zurück. El Rojito tauscht abgenutzte regelmäßig Becher aus und stellt die Logistik für die Partner.

(via urbanshit)

2 Gedanken zu „Pilotprojekt in Hamburg: Ein Mehrweg-Pfandbechersystem für Coffee To Go

  1. ich halte das für ausgemachten schwachsinn; die gesamte nummer verbraucht unter garantie *mehr* ressourcen als einfache wegwerfbecher aus plastik. eins startup, was sich mit der öberflächlichen und verlogenen umweltschutz-wohlfühl-nummer ala mainstream-bio-markt-idioten zum geld abgreifen reingrätscht. hipster-bullshit vom feinsten. ich geh sogar noch weiter, absurd-verlogener hipster-bullshit vom allerfeinsten, der genau NULL zum umweltzschutz beiträgt, im gegenteil, ich wette, daß unterm strich erheblich mehr müll zu höheren kosten entstehen wird. die becher sind dicker, sie sind gefärbt, es ist ein aufdruck drauf, es besteht aus mehr teilen als ein wegwerfbecher, sie müssen ausgespült werden, sie werden mehrmals durch die gegend gekarrt…

    jaja, „arbeitsplätze“ my fucking ass!

    mann, bei solch einem irreführenden scheissdreck könnte ich nur noch kotzen.

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