The Social Network 2: Smiling Robo-Zuck goes Washington

Von seinen Kommunikations-Fuzzis bestens präpariert hat sich Mark Zuckerberg am ersten Tag der Anhörung vor dem Kongress fünf Stunden lang den Fragen der Senatoren gestellt und entschuldigt, nicht genug gegen Verbreitung von Fake News, Einmischung in die US-Wahlen aus Russland und Missbrauch von User-Daten wie bei Cambridge Analytica getan zu haben – und war anschließend mal wieder ein paar Milliarden reicher. So weit so vorhersehbar.  Aber hey, immerhin hatten wir ein bisschen Spaß:

That face when you just wanted a faster way to rank girls by looks and ended up installing a fascist government in the most powerful country on earth pic.twitter.com/VEaQjz9Z6s

Mark Zuckerberg’s manner has always reminded me of someone, but I could never quite grasp hold of it.

Just now it hit me, watching him testify about data. pic.twitter.com/4Zs2eGlsHD

(GIF via Daniel | Trailer & Robo-Zuc via PewPewPew | That face … via Ronny | Zuck vs. Data via Sascha)

„Is that a Pita in your pocket?“ – Wie Science-Fiction-Autor David Gerrold im Jahr 1999 Smartphones vorhergesagt hat

Vor 19 Jahren hat Drehbuch und Science-Fiction-Autor David Gerrold im Sm@rt Reseller-Magazin seine Prognose zur „Future of Computing“ abgegeben und quasi von Technik über Anwendungen bis hin zum Datenschutz voll in Schwarze getroffen. Respekt!

Gerold selbst relativiert seinen Volltreffer und denkt ein paar Zeilen später über die Zukunft der Robotik nach. Wir sprechen uns dann in 20 Jahren wieder…

But, see, here’s the thing: Science fiction authors don’t predict the future. It’s just that once in a while, something that someone imagines does end up as a fact, and this is why some people think science fiction is a literature of prediction.

It isn’t.

Science fiction is a literature of ideas and extrapolation. It’s a consideration of possibilities. It’s a speculation on the way things could be. That’s all.

(via eay)

Rap vs Polizei vom Chor der HAW Hamburg klassisch interpretiert

Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (kurz: HAW) mit einem Medley zum Thema Polizistenhass – bzw. zur Doku „Fick die Cops“ – Wieso hassen Rapper die Polizei?“:

Alter Rap-Text, neue Partitur – und plötzlich klingt der Polizistenhass ganz anders. Wie viel bleibt noch übrig von der Gangsta-Attitüde? Ein Projektchor aus Studenten hat für uns ein Experiment gewagt, einige Songs zum Thema neu zu interpretieren. Kurz geprobt und ab ins Studio. Öffnet den Rotwein und genießt die offene Chorprobe über die Polizei.

Tamas – „Fick die Cops“
Haftbefehl – „Copkkkilla“
Nate57 – „Blaulicht“
Casper – „Sirenen“
Hanybal & Nimo – „Fick dich“

(via Blogbuzzter)

Im Eiskanal mit Johannes Lochner und izzi (Werbung)

Seit vielen Jahren ist die Zurich Gruppe Deutschland ein Partner des deutschen Sports und offizieller Versicherer der Deutschen Olympiamannschaft. Sie unterstützt den Spitzensport und fördert Nachwuchstalente. Nun wurden neulich im Vorfeld der Spiele von Pyeongchang die Olympioniken des Zurich Sports Teams im Rahmen der Kampagne „Wahre Liebe“ mit Influencern zusammengeführt.

So trafen u.a. Bob-Pilot Johannes Lochner und YouTuber izzi aufeinander, die die Liebe für hohe Geschwindigkeiten und Adrenalinkicks verbindet. Wie sich der Social-Media-Star im Eiskanal bei Geschwindigkeiten bis zu 150km/h und Fliehkräften bis zum siebenfachen des Körpergewichts gehalten hat, könnt ihr im Video sehen…

Tipp: Im Video-Player laufen alle Videos der Kampagne in Rotation. Falls der Clip mit Johannes Lochner und izzi nicht direkt erscheint, könnt ihr per Klick auf das Film-Symbol rechts neben der Zeitanzeige das Video auswählen.

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Für Johannes Lochner sind die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang mit Platz acht im Vierer- und Rang fünf im Zweier-Bob dann leider nicht ganz so gut verlaufen wie von ihm erhofft. Sein nächstes große Ziel ist nun eine Medaille bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking.

Mit freundlicher Unterstützung der Zurich Versicherung Deutschland

Wenn eine Künstliche Intelligenz ein neues Kapitel Harry Potter schreibt

Die Leute von Botnik (a community of writers, artists and developers collaborating with machines to create strange new things) haben eine Künstliche Intelligenz mit allen sieben Harry-Potter-Bänden trainiert und anschließend ein Kapitel schreiben lassen. Mein Lieblingssatz: „Ron’s Ron shirt was just as bad as Ron himself.“




Noch ein lustig schräges KI-Projekt von Botnik: „Advice about teenagers written using a predictive text keyboard trained on ‚Dear Abby‘ advice columns about teenagers“. Wer macht bitte eine deutsche Version mit Dr. Sommer?

(via The Guardian)

YouTube-Kanal erklärt und analysiert die Bildsprache von Deutschrap-Videos

Der noch junge YouTube-Kanal FLP FRIDAY beschäftigt sich mit der visuellen Ebene von aktuellen Deutschrap-Videos und will neben Einblicken zu Machart der Videos auch Hintergründe zu Regisseuren und Produktionsfirmen liefern. Bisher gibt es (erst) fünf Folgen mit Clips von Kollegah, Farid Bang, Miami Yacine, Bausa und Ufo361. Alle ein, zwei Wochen sollen wohl neue hinzukommen. Persönlich tendiere ich bei Deutsch-Rap zur Zeit mehr so in Richtung Antilopen, Trettmann, Sookee, Zugezogen Maskulin, Fatoni, etc., finde die Videoanalysen trotzdem recht interessant.

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Künstler bekommt geklautes Handy zurück und bringt Chats der Diebe als Buch heraus

Künstler und Gestalter Lukas Adolphi wurde sein Handy geklaut. Nachdem er es einige Zeit und Gerichtsverhandlungen später zurückbekommen hatte, stellte er fest, dass es die Diebe in der Zwischenzeit für ihre private Kommunikation genutzt hatten. Deren Chats hat er nun im Eigenverlag unter dem Titel „Die Cops ham mein Handy“ als Buch herausgebracht.

Mir wurde vor Jahren mein Telefon von zwei Typen geklaut. Später wurden sie gefasst. Gerichtsverhandlung. Irgendwann bekomme ich mein Telefon wieder. Als ich es anschalte sehe ich, dass der Langfinger mein Telefon zwei Wochen lang benutzt und hunderte Nachrichten geschickt und empfangen hat. Diese findet ihr nun in Form eines Reklame-Bands.

„Die Cops ham mein Handy“ kostet 8 Euro (zzgl. Porto) und kann direkt bei Lukas Adolphi vorbestellt werden: Die erste Auflage ist leider bereits vergriffen, aber im Januar wird eine neue aufgelegt.

(Fotos: Lukas Adolphi | via Rudi)

Der Telekom Weihnachts-Spot feat. Justin Bieber (Werbung)

Stell dir vor, dass dich Justin Bieber singend und tanzend durch den Alltag stalkt. Wäre mir persönlich ungefähr so willkommen wie ein Ohrwurm am Montag. Millionen Belieber da draußen sehen das sicher komplett anders und würden sofort mit der Protagonistin tauschen. Insofern hat die Telekom mit ihrem Weihnachts-Spot nicht nur eine eine visuell passende Analogie für ihr StreamOn-Angebot (dazu gleich mehr) gefunden, sondern wohl auch so manchen (Hör-und Seh-)Nerv getroffen. Nun erstmal der Clip, für die ganz Harten gibt’s zusätzlich noch eine Longversion:

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Mit dem kostenlos zubuchbaren StreamOn können Telekom-Kunden mobil Musik, Filme und Videos auf ihr Smartphone oder Tablet streamen, ohne dass dies auf das Highspeed-Datenvolumen ihres Mobilfunk-Tarifes angerechnet wird. Sprich Musik hören und Videos schauen galore, ohne die Datendrossel im Nacken zu haben. Im Bereich Musik nehmen bereits 68 Partner-Dienste an StreamOn teil, darunter auch die großen Player Spotify, Apple Music, Amazon und Deezer. Auch im Bereich Video ist StreamOn mit aktuell 58 Partnern – darunter u.a. Netflix, YouTube, Amazon Prime Video, Sky, Zattoo – bereits ziemlich breit aufgestellt.

Was das Thema Netzneutralität angeht so argumentiert die Telekom, dass StreamOn ein offenes, diskriminierungsfreies Angebot sei, an dem alle Anbieter von Audio- und/ oder Video-Streaming-Diensten auf Wunsch teilnehmen können.


Mit freundlicher Unterstützung von der Deutschen Telekom