40 Jahre Hip Hop in einem Mashup aus 150 Songs

The Hood Internet haben 40 Jahre Hip Hop zu einem exzellenten Medley aus 150 Songs von 100 Artists gemixt. Knapp vier Minuten Rap galore:

Over 150 songs from more than 100 artists representing 40 years of hip hop all crammed into 4 minutes. It’s not a chronological history of hip hop. It’s rappers from different eras finishing each other’s rhymes over intersecting beats, all woven together to make one song.

Featuring:
2 Pac, 50 Cent, A Tribe Called Quest, Afrika Bambaataa, Audio Two, AZ, Beastie Boys, BG, Big Pun, Biz Markie, Black Rob, Black Sheep, Blackstreet, Bobby Shmurda, Boogie Down Productions, Busta Rhymes, Cali Swag District, Cam’ron, Chamillionaire, Chance The Rapper, Clipse, Common, Craig Mack, Cypress Hill, David Banner, De La Soul, Dead Prez, Digable Planets, Digital Underground, DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince, DJ Kool, DJ Quik & Kurrupt, DMX, Doug E Fresh, Dr. Dre, Drake, Eazy-E, Eminem, Eric B. & Rakim, Funky 4+1, Gang Starr, Geto Boys, Grandmaster Flash & The Furious Five, GZA, House of Pain, Ice Cube, J-Kwon, Jadakiss, Jay Electronica, Jay-Z, JJ Fad, Juvenile, Kanye West, Kendrick Lamar, Kid Cudi, KRS-One, Lauryn Hill, Lil Jon & The Eastside Boys, Lil Kim, Lil Troy, Lil Wayne, LL Cool J, Ludacris, Madvillain, MC Shan, Meek Mill, MF DOOM, Missy Elliott, Mobb Deep, Montell Jordan, MOP, Nas, Naughty By Nature, Nelly, Nicki Minaj, Notorious BIG, NWA, Ol Dirty Bastard, Outakst, Pete Rock & CL Smooth, Petey Pablo, Pharaohe Monch, Public Enemy, Puff Daddy, Quad City DJs, Rich Boy, Rick Ross, Rob Base & DJ E-Z Rock, Run-DMC, Salt N Pepa, Scarface, Schoolly D, Sir Mix-A-Lot, Skee-Lo, Slick Rick, Snoop Dogg, Soulja Boy, Sugarhill Gang, T La Rock, T-Wayne, T.I., Terror Squad, The Fat Boys, The Fatback Band, The Fugees, The Game, The Pack, The Pharcyde, The Roots, Three 6 Mafia, Tone Loc, Tyga, UGK, Usher, UTFO, Warren G, Whodini, Wreckx-N-Effect, Wu-Tang Clan, Ying Yang Twins, Young Gunz

(via Blogbuzzter)

Zwei Schlagzeilen zur versuchten Abschiebung in Nürnberg


Ihr habt es mitbekommen: Am Mittwoch wurde in Nürnberg ein 20-jähriger Afghane von der Polizei aus dem Klassenzimmer einer Berufsschule geholt, weil er abgeschoben werden sollte. Nachdem seine Mitschüler*innen Widerstand leisteten und Sitzblockaden bildeten, setzte die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Wie die lokale Presse am nächsten Tag titelten, seht ihr oben im Foto. Vielleicht sollten wir der BILD-Redaktion einen Sommerurlaub in Afghanistan crowdfunden. Die haben dort bombiges Wetter und total sicher ist es ja auch.

P.S. Inzwischen hat ein Gericht entschieden, dass der Mann nicht in Abschiebehaft muss.

(Foto: Kevin Crafts | via BILDblog)

Scheissentag

Der großartige Ernst Jandl, Großmeister vong Sprache her, mit „von Zeiten“ aus seinem 1980 erschienen Album „him hanflang war das wort“.

sein das heuten tag sein es ein scheißen tag
sein das gestern tag sein es gewesen ein scheißen tag ebenfalz
kommen das morgen tag sein es werden ein scheißentag ebenfalz
und so es sein aufbauen sich der scheißen woch
und aus dem scheißen woch und dem scheißen woch
so es sein aufbauen sich der scheißen april
und es sein anhängen sich der scheißen mai
und es sein anhängen sich der scheißen juni scheißen
juli august etten zetteren
so es sein aufbauen sich der scheißen jahr
und auf allen vieren der scheißen schalten jahr
und haben jeden der scheißen jahr darauf einen nummeron
neunzehnscheißhundertsiebenundsiebzigscheiß
scheißneunzehnhundertscheißachtundscheißsiebzigscheiß
so es sein aufbauen sich der scheißen leben
schrittenweizen hären von den den geburten
und sein es doch wahrlich zum tot-scheißen

(via FernSehErsatz)

Kurzfilme galore: Die 99Fire-Films-Award 2017 (Anzeige)

Habt ihr schon vom 99Fire-Films-Award gehört? Die Herausforderung bei Europas größtem Kurzfilmwettbewerb besteht darin, in lediglich 99 Stunden einen 99 Sekunden langen Kurzfilm zu einem vorgegebenen Thema zu produzieren. Teilnehmen am 99Fire-Films-Award können Kreative aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit dem Thema „Da gibt’s doch was …“ – Finde kreative Lösungen auf Herausforderungen des Alltags ging dieses Jahr die mittlerweile neunte Auflage des vom Ulmer Arzneimittelhersteller Ratiopharm unterstützten Wettbewerbs an den Start. Außerdem war vorgegeben, den Zwillingsgedanken in die Kurzfilme einzubauen. Das heißt Personen oder Gegenstände mussten doppelt vorkommen.

Wenn du hier kein Video sehen kannst, liegt das an deinem Adblocker.

Herausgekommen sind dabei viele tolle wie unterschiedliche Ideen. Und so hatte die Jury am 16. Februar im Berliner Admiralspalast die Qual der Wahl aus über 700 Beiträgen ihren Favoriten zu küren. Das Preisgeld in Höhe von 9.999 Euro für den besten Film hat am Ende das Team um Christopher Dürkop für „Glücklich“ abgeräumt.

Alle Gewinner im Überblick:

Bester Film (9999 Euro): Glücklich (Christopher Dürkop)
Beste Kamera (999 Euro): Remis (Stephanie Fischer)
Beste Idee (999 Euro): Diesmal nicht (Martin Spitzlei)
360°(999 Euro): Auseinandergenommen (Thomas Wüstemann)
Sonderpreis der Jury (999 Euro): Der rote Faden (Niklas Coskan) & Die Telefonistin (Björn Alt)
Publikumspreis (999 Euro): Denk nach (Dustin Naujokat)

Neben oben eingebundenem Video (der Player zeigt wechselnde Kurzfilme) und den verlinkten Gewinnern präsentiert Ratiopharm sechs weitere ausgewählte Wettbewerbsbeiträge auf seiner Website. Für Kurzfilm-Fans gibt’s außerdem noch eine ausführliche YouTube-Playlist mit insgesamt 96 Kurzfilmen.

Mit freundlicher Unterstützung von Ratiopharm.

Born Sexy Yesterday

Pop Culture Detective Jonathan McIntosh zerlegt in seinem Video-Essay die in Science-Fiction-Filmen weit verbreite Trope vom „Geist eines naiven Kindes in einem erwachsenen weiblichen Körper“. Wird Zeit für mehr Ripleys und Furiosas

This video essay is about a gendered trope that has bothered me for years but didn’t have a name, so I gave it one: Born Sexy Yesterday. It’s a science fiction convention in which the mind of a naive, yet highly skilled, girl is written into the body of a mature sexualized woman. Born sexy yesterday is about an unbalanced relationship, but it’s also very much connected to masculinity. The subtext of the trope is rooted in a deep seated male insecurity around experienced women and sexuality.

Note that Born Yesterday isn’t meant literally. Born Sexy Yesterday can be written literally but it doesn’t have to be. If media uses a „fish out of water“ plot to frame an adult woman as an inexperience child then it fits the trope.

Not Sure If Okely Dokely With This

Obwohl, eigentlich schon sure, dass nicht.

Das Wort „Gutmensch“ ist zwar bereits seit langem im Gebrauch und wurde auch 2011 schon einmal von der Jury als ein zweites Unwort gewählt, doch ist es im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsthema im letzten Jahr besonders prominent geworden. Als „Gutmenschen“ wurden 2015 insbesondere auch diejenigen beschimpft, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder die sich gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime stellen. Mit dem Vorwurf „Gutmensch“, „Gutbürger“ oder „Gutmenschentum“ werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm oder weltfremdes Helfersyndrom diffamiert. Der Ausdruck „Gutmensch“ floriert dabei nicht mehr nur im rechtspopulistischen Lager als Kampfbegriff, sondern wird auch hier und dort auch schon von Journalisten in Leitmedien verwendet. Die Verwendung dieses Ausdrucks verhindert somit einen demokratischen Austausch von Sachargumenten. Im gleichen Zusammenhang sind auch die ebenfalls eingesandten Wörter „Gesinnungsterror“ und „Empörungs-Industrie“ zu kritisieren

Google Assistant vs. Blade Runner 2049

Spencer Chen hat den aktuellen Werbeclip für den mit künstlicher Intelligenz befeuerten Google Assistant mit der Audio-Spur vom Blade Runner 2049-Trailer unterlegt. Passt auf unheimliche Weise wie Arsch auf Eimer.

I just laid the audio from the Blade Runner 2049 trailer to the new Google Assistant ad. I’m scared. Literally no extra editing involved 😳

Airbnb in einer Amsterdamer Metro-Station

Falls ihr einen Trip nach Amsterdam plant und noch eine zentral gelegene Unterkunft mit guter Verkehrsanbindung sucht: Der holländische Künstler Boudewijn Rückert hat in der Metro-Station Wibautstraat ein kleines Apartment für zwei Personen eingerichtet. Seine ironische Installation „InkijkBnB“ zielt auf die durch Airbnb verschärfte Situation auf dem dortigen Wohnungsmarkt.

Boudewijn Rückert’s installation is intended to show that nearly every space in Amsterdam can be used as an unofficial hotel room — pointing to the fact that the city’s housing market is struggling, even more so since the launch of Airbnb, which has taken around 15,000 (!) flats out of the city’s housing market. These apartments are rented out to tourists visiting the city, and thus not available for the Amsterdammers themselves — even though urgently needed.

Ähnliche Aktionen gabs bereits in Berlin und Wien.

(via Pop-Up City)