Schwarzer Mop will St. Pauli nach Schlagermove aufräumen, Polizei erteilt Putzverbot

Nachdem die Schanze nach dem G20 in einer gefeierten Putzaktion von Hamburger*innen aufgeräumt worden ist, hatten die netten Linksextremen von nebenan für den Schlagermove am vergangen Wochenende etwas Ähnliches für St. Pauli  geplant:

!Fight Ordnung with Ordnung!
Der Schwarze Block räumt auf mit vorherrschenden Ressentiments und dem Chaos des Schlagermoves. Am Samstag erwartet Hamburg wieder Schlagertrupps und alkoholisierte Horden die Dummheit und Ignorangst verbreitend durch die Straßen ziehen. Nach einer Nacht und einem Tag mackriger Feierei, sinnlosem Rumgegröhle, unkontrolliertem Alkohol- und Kackmusikkonsum und sexualisierten Übergriffen werden Teile der Stadt einem Schlachtfeld gleichen. Trümmer und Scherben prägen für gewöhnlich nach einer solchen Schreckensnacht das Straßenbild.
Doch wir, die netten Linksextremen von nebenan werden das mit Herz und Besen in Ordnung bringen. Der schwarze Block betont ausdrücklich, dass dies eine polische Aktion sein. Also zieht euch schwarz an und bringt Handbesen, Kehrblech und Müllsäcke mit. Join the Wischmob!
Treffpunkt ist Sonntag um 12 Uhr an der U-Bahnstation St Pauli
Keiner stoppt den linken Spass!

Doch als der schwarze Mop dann mit Besen, Kehrblech und Müllsäcken bewaffnet loszog, erklärte die Polizei die Aktion zur Demo, löste sie auf und erteilte Putzverbote

Begleitet von einer stetig wachsenden Anzahl Streifenwagen, die den rechten Fahrstreifen der Reeperbahn blockierend im Schritttempo neben uns herfuhren, sowie unter dem Applaus und den neugierigen Blicken und Fragen der Passanten, bewegten wir uns Müll sammelnd, kehrend, polierend und fegend langsam die Reeperbahn entlang. Auch auf dem Bürgersteig stieg die Zahl der Polizisten, und so musste es auf manche Passanten wirken, als passe die Polizei darauf auf, dass der Schwarze Block auch ordentlich saubermache. Ein Missverständnis, welches wir gerne vermieden hätten.

Gewissenhaft wurde mit Pfefferspray-Entferner, Kinderbesen und Zahnbürste jede noch so kleine Fuge gereinigt. Der Müll bestand aus den typischen Schlagermove-Überbleibseln: Plastikbechern, Limetten und anderen Cocktailresten, albernen Brillen und vor allem vielen vielen zerbrochenen Glasflaschen. Und wie um dem Klischee „Schwarzer Block = Radau“ Genüge zu tun, hatte einer der Teilnehmer einen Laubbläser mitgebracht und machte damit mächtig Lärm.

Doch so ganz schien es uns nicht zu gelingen, uns weit genug zu zerstreuen und damit den Veranstaltungscharakter unserer Reinigungsmühen vollständig zunichte zu machen. Und so schritt die Staatsmacht, die derweil auf beachtliche 14 Streifen- und vier Mannschaftswagen samt Inhalt angewachsen war, ungefähr auf Höhe des FC St. Pauli-Fanshops schließlich doch noch ein. Zunächst wurde der weitere Weg geradeaus durch eine Handvoll Bereitschaftspolizisten, diesmal mit Helm und in voller Montur, abgeriegelt. Gleichzeitig näherte sich von hinten ein beachtlicher Trupp weiterer Gewaltmonopolisten. Wir beide drückten uns ein wenig in der Gegend herum, versuchten keine Aufmerksamkeit zu erregen und hoben hier und da ein Konfettischnipsel auf.

Am Ende wurde uns verkündet, was wir schon ganz am Anfang gehört hatten: Wir seien eine Versammlung und hätten uns jetzt sofort, in Kleingruppen und in unterschiedliche Richtungen, zu zerstreuen. Dieses Mal alledings unter einer weiteren strengen Auflage: Absolutem Putzverbot.

(Fotos: Das Stefmarian | via FernSehErsatz)

Französische Blaskapelle spielt Daft Punk Medley beim Staatsbesuch von Donald Trump

Bei seinem Staatsbesuchs in Frankreich hat Donald Trump zusammen mit Emmanuel Macron einer Parade zum französischen Nationalfeiertag beigewohnt. Zum Abschluss gab eine Marching Band der französischen Armee ein Medley von Daft Punk zum besten. Die Reaktion der Staatsoberhäupter könnte nicht unterschiedlicher ausfallen – obwohl Trumps Haarteil sanft im Takt mitwippt…

(via Testspiel)

Geld ist nicht alles, aber: Die DANKE-MILLION von Tipp24 (Anzeige)

Die meisten unter uns, mich eingeschlossen, haben in Tagträumen bestimmt schon mal durchgespielt, was sie mit einem Lotto-Jackpot alles anstellen würden. Ich persönlich würde, neben der Erfüllung von ein paar schnöden materiellen Wünschen, drölf Weltreisen und dem Sponsoring einiger Herzensprojekte, doch gerne den einen oder anderen Euro mit Familie und Freunden teilen. Wenig überraschend bin ich nicht alleine, wie Tipp24 letztes Jahr bei einer Befragung von über 13.000 Menschen herausgefunden hat: Der Wunsch, nahestehenden Menschen etwas abzugeben, steht bei Lottospieler*innen in Deutschland ganz oben auf der Liste.

Inspiriert vom „Traum-Check“ hat Tipp24 deshalb die DANKE-MILLIOM ins Leben gerufen: Wer sich auf Tipp24 anmeldet und dort einen Spielschein für Lotto 6 aus 49, Euro Millions oder EuroJackpot abgibt, kann direkt im Anschluss eine Person angeben, die im Falle eines Jackpot-Gewinns eine DANKE-MILLION bekommen soll. Die Million geht dabei nicht vom eigenen Gewinn ab, sondern wird von Tipp24 oben drauf gelegt. Wie so ein unverhofftes Dankeschön dann aussehen könnte, seht ihr hier:

 


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Die angegebene Person gilt auch bei weiteren abgegeben Spielscheinen solange als Mitgewinner, bis ihr sie entweder löscht oder durch eine andere ersetzt. Alle Infos rund um die DANKE-MILLION findet ihr bei Tipp24.com und auf Facebook.

Die Wahrscheinlichkeit einen Jackpot zu knacken, ist bekanntlich eher so mittel. Schadet also bestimmt nicht, vorher was für’s Karma-Konto zu tun – meinen Namen findet ihr oben im Impressum… ;)

Mit freundlicher Unterstützung von Tipp24.com

Ctrl+X – Graffiti per Photoshop-Illusion verschwinden lassen

Beim russischen Street Art Festival Stenograffia 2017 haben Künstler*innen Photoshop gespielt und Graffiti auf einer alten Karre und einem Müllcontainer „ausgeschnitten“. Dafür wurden Auto und Container zunächst geweißt, dann nachts per Beamer das aus Photoshop (für Transparenzen) bekannte Schachbrettmuster auf die Gegenstände projiziert und per Stift die Linien nachgezeichnet. Anschließend musste „nur“ noch abgeklebt und gesprüht werden. Nachher und vorher zum Vergleich:

Hier die oben beschrieben Schritte (ausführlicher ist das Ganze in einem Album auf der Stenograffia Facebook-Seite dokumentiert):

(Fotos: STENOGRAFFIA | via PP)

Best of #BosbachLeavingThings

Dauertalkshowgast Wolfgang Bosbach (CDU) hat wegen Mimimi mit Jutta Ditfurth die Gesprächsrunde bei „Maischberger“ zu den G20-Krawallen verlassen – und Twitter hat umgehend geliefert. Hier meine Top20 #BosbachLeavingThings in loser Reihenfolge:

(Bilder: @Siedewurst @astronomithor, @Zellmi, @Connum, @ShahakShapira, @DanielPloetz, @3lgeekay, @dergazetteur, @X0X00_1010 & René)

In God w€ tru$t – Rocco und seine Brüder installieren Gebetsgeldautomat

Vor ein paar Tagen hat das Künstlerkollektiv Rocco und seine Brüder in einer Berliner U-Bahn Station einen Geldautomat umgestaltet: Dabei wurde das EC-Symbol durch ein weiß leuchtendes Kreuz ersetzt und eine Gebetsbank installiert. Nicht nur die Berliner Polizei wunderte sich…

Mehr von  Rocco und seinen Brüdern findet ihr auf Facebook und Instagram.

Bonus: „The Last Ride“

Anlässlich des G20 Gipfels haben Rocco & Co. eine Riot Cop-Puppe in voller Montur im Beichtstuhl in einer S-Bahn durch Hamburg fahren lassen. (Ungeduldige springen zu Minute 2:25):

(via)

Im Ford Mustang Taxi durch Köln (Anzeige)

Mein krassestes Taxi-Erlebnis hatte ich vor vielen Jahren in Prag, als mich in tiefster Nacht irgendwo in einem Außenbezirk ein alter, klappriger Škoda 130 aufsammelte. In irrwitzigem Tempo chauffierte mich der Fahrer, Kippe im Mundwinkel und eine Hand am Lenkrad, durch regennasse, menschenleere Straßen. Straßenschilder wie „Stop“ und „Vorfahrt achten“ interpretierte er dabei relativ großzügig und zeigte sich auch von roten Ampeln nur mäßig beeindruckt. Auf Nachfrage erzählte er mir dann noch in radebrechendem Englisch und mit beiden Händen wild gestikulierend von seiner Karriere als Hobby-Ralley-Pilot. Alles in allem eine Nahtod-Erfahrung, auf die ich dann doch lieber verzichtet hätte. Noch Tage später angstschwitzte ich bei der Erinnerung daran pures Adrenalin.

Ähnlich viel Adrenalin dürften neulich in Köln die Fahrgäste des Mustang Taxis mit beachtlichen 421 PS ausgeschüttet haben, das Ford für seinen neusten Clip dort im Einsatz hatte. Aber im Gegensatz zu meinem Horror-Trip hatten die Beteiligten dabei offensichtlich deutlich mehr Fahrspaß. Und auch Endorphine. Aber seht selbst:

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Noch wesentlich schicker als in beiger Taxi-Verkleidung sieht die neue Generation des Ford Mustang im regulären Design aus. Das meistverkauften Sport-Coupé der Welt im Jahr 2015 gibts wahlweise als Fastback- und Convertible-Modell. In der Serienausstattung (ab 38.000 Euro) bereits enthalten sind Extras wie Xenon- Scheinwerfer, Rückfahrkamera sowie die Ford Power-Startfunktion zum schlüsselfreien Starten. Die Innenausstattung wartet mit einem großen Touchscreen auf, über den sich diverse Bedienelemente steuern und Informationen abrufen lassen. Mit an Bord sind außerdem Apple CarPlay und Android Auto.

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Weitere Infos findet ihr bei Ford, wo sich der Mustang auch individuell konfigurieren lässt. Aktuelles, auch zu anderen Ford-Modellen, gibts wie üblich auf FacebookTwitter,  Google+ und YouTube.

Mit freundlicher Unterstützung von Ford

Derweil in Berlin 🏊 und Potsdam 🏄

In Hamburg haben wir 1000 Wörter für Regen, aber dazu fällt mir gerade trotzdem keins ein:



(via @fierce_fridayNotes of Berlin & Ronny)

Großes Eszett ab jetzt Teil der amtlichen deutschen Rechtschreibung


DAẞ ICH DAS NOCH ERLEBEN DARF!!! Der Rat für Rechtschreibung in seiner Pressemitteilung vom 29. Juni 2017:

Das amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung wird seit seiner Inkraftsetzung im Jahre 2006 zum zweiten Mal aktualisiert und behutsam modernisiert. Die Änderungen nehmen Entwicklungen aus dem beobachteten Sprachgebrauchauf. Sie schaffen mit der Zulassung des Großbuchstabens „ẞ“ eine Wahlmöglichkeit, neben der die Schreibung mit „SS“ für „ß“ bei der Schreibung in Großbuchstaben erhalten bleibt…

DAS HEIẞT, DAẞ AB SOFORT JEDER BUCHSTABE ALS KEINBUCHSTABE UND GROẞBUCHSTABE EXISTIERT:

Für die Wiedergabe des ß im Versalsatz ist neben SS ab sofort auch ẞ erlaubt. Die bisher übliche Schreibweise bleibt also erhalten. Das große Eszett kommt lediglich als Variante hinzu und kann mit allen Fonts verwendet werden, die bereits über eine Belegung auf Unicode-Position 1E9E verfügen.

(via Typografie.infoRené)