Voting zum Jugendwort des Jahres 2017

Unter Jugendlichen so unfly wie ne Noicemail, aber für’s Archiv: Langenscheidt hat wieder sein übliches Verlagsmarketing gestartet und bittet, fürs Jugendwort 2017 zu voten. Die Top 10 werden dann am 17. November einer Jury vorgelegt. Hier die Kandidaten:

  • Teilzeittarzan (Jemand, der sich hin und wieder wie ein Affe verhält)
  • fermentieren (kontrolliertes Gammeln)
  • trumpeten (große Versprechen machen, ohne an die Folgen zu denken)
  • Dab (Tanzfigur, bei der eine Hand vors Gesicht und die andere schräg nach oben gehalten wird)
  • Noicemail (nervige Sprachnachricht)
  • sozialtot (nicht in sozialen Netzwerken angemeldet)
  • geht fit (geht klar, passt)
  • Textmarkeraugenbrauen (stark betonte, akkurate Balken anstelle von Augenbrauen)
  • emojionslos (ohne Emojis)
  • Ahnma (versuche, es zu verstehen)
  • tacken (Nachrichten schicken, während man auf dem Klo sitzt, Mischung aus texten und kacken)
  • Was ist das für 1 Life? (Ausdruck von Erstaunen in einer außergewöhnlichen Situation)
  • gefresht (ohne Durst, sitt)
  • Merkules (Mischung aus Angela Merkel und Herkules)
  • napflixen (ein Nickerchen machen und dabei einen Film laufen lassen)
  • looten (einkaufen gehen, aus dem Englischen für „Beute“)
  • selfiecide (Tod durch den Versuch, ein Selfie zu machen)
  • belastend (unschön, unangenehm)
  • vong (von)
  • unfly (uncool)
  • tinderjährig (alt genug, die App Tinder® zu nutzen)
  • schatzlos (single)
  • unlügbar (definitiv, unbestritten)
  • I bims (Ich bin)
  • fernschimmeln (nicht am gewohnten Platz chillen)
  • Squad (extrem coole Gruppe)
  • nicenstein (perfekt, allen Wünschen entsprechend)
  • GEGE (Good Game, gg, drückt Zufriedenheit aus, aus dem Computerspiele-Jargon)
  • lit (sehr cool)
  • Bruh (Abwandlung von Bro, Bruder)

(via Sascha)

Telekom präsentiert: Exklusive Serien-Highlights bei EntertainTV Serien (Werbung)

Wir stecken mittendrin im goldenen Zeitalter der Fernsehserien. Nie gab es für Serienjunkies wie mich eine größere Auswahl an qualitativ herausragenden Formaten. Drei besondere Highlights hat sich die Telekom jetzt exklusiv für ihren Streaming-Service EntertainTV gesichert.

Die Drama-Serie The Handmaid’s Tale (dt. Titel: Der Report der Magd) hat mit Auszeichnungen für die beste Serie, Hauptdarstellerin, Nebendarstellerin, weibliche Gastrolle, Regie und bestes Drehbuch bei der Emmy-Verleihung dieses Jahr verdientermaßen groß abgeräumt.

Die TV-Adaption von Margaret Atwoods gleichnamigen, dystopischen Roman zeichnet das düstere Bild einer Zukunft der USA, in dem religiöse Fundamentalisten den totalitären Staat Gilead gegründet haben. Durch Umweltverschmutzung und nukleare Katastrophen sind fast alle Frauen unfruchtbar geworden. Die wenigen nicht unfruchtbaren leben als sogenannte Mägde in reichen Häusern und müssen den männlichen Kommandanten Nachwuchs gebären. Eine dieser Mägde ist die weibliche Hauptfigur Offred, gespielt von Elisabeth Moss (einigen vielleicht bekannt als Peggy Olson aus Mad Men). Im Laufe der Serie beginnt sie, sich gegen die Grausamkeiten der Diktatur und ihren Kommandanten Fred zu wehren. The Handmaid’s Tale ist keine leichte Kost, oft ein Schlag in die Magengrube und nicht nur aus meiner Sicht zur Zeit vielleicht die Drama-Serie.

Ein besonderes Dramedy-Highlight erwartet euch mit Better Things von und mit der tollen Pamela Adlon. Sie spielt darin eine alleinerziehende Mutter von drei Töchtern, die versucht Beruf, Kinder und Liebesleben irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Die Serie schafft es, gleichzeitig komisch, klug und berührend zu sein. Pamela Adlon – Drehbuchautorin, Hauptdarstellerin, Produzentin und wiederkehrende Regisseurin von Better Things – nimmt den Alltag alleinerziehender Mütter auf die Schippe ohne dabei flach oder respektlos zu sein – was wohl daran liegt, dass Pamela Adlon selbst alleinerziehende Mutter von drei Töchtern ist. Vor ein paar Wochen ist die zweite Staffel angelaufen und was ich bisher davon gesehen habe, ist mindestens so großartig wie die erste.

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Was das dritte Highlight angeht, die Crime-Serie Cardinal, kann ich (noch) nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Nur so viel, dass ich bisher fast nur Gutes gehört habe und sie auf meiner Watchlist für die kommenden Herbstwochen steht.

Cardinal spielt im kanadischen Winter und erzählt die Geschichte des zwielichtigen Polizeikommissar John Cardinal, gespielt von Billy Campbell (bekannt aus The Killing). Nach dem Verschwinden eines 13-jährigen Mädchens wittert er als einziger einen Mord. Monate später findet die Polizei die Leiche des Opfers in einem alten Stollen. Cardinal nimmt die Ermittlungen wieder auf und kommt dabei einem Serienmörder auf die Spur. Gleichzeitig ermittelt seine Partnerin Lisa Delorme, gespielt von Karin Vanasse, wegen seiner nicht ganz lupenreinen Vergangenheit heimlich gegen ihn. Die erste Staffel basiert auf dem Krimi Forty Words for Sorrow des kanadischen Schriftstellers Giles Blunt. Weitere Staffeln wurden bereits in Auftrag gegeben.

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Mit freundlicher Unterstützung von der Telekom.

Langstreckenreisen zu Kurztrips: In einer halben Stunde von Kontinent zu Kontinent fliegen

Vor ein paar Tage hat Elon Musk die überarbeiteten Pläne von Space X für die Besiedlung des Mars vorgestellt. Schlüsselrolle spielt dabei die Rakete BFR („Big Fucking Rocket“ bzw. offiziell „Big Falcon Rocket“), die nebenbei auch Langstreckenreisen auf der Erde revolutionieren soll: Reisende könnten dann – so seine Vision – zum Beispiel mit sportlichen 27.000 km/h in 39 Minuten von New York nach Shanghai fliegen. Ich hab das Video übrigens während einer siebenstündigen(!) Fahrt im FlixBus von Hamburg nach Berlin gesehen und war entsprechend überzeugt…

Sollte es in ein paar Jahren so kommen, könnten Trips mit der BFR allerdings ein paar Euro teurer als mit dem FlixBus Airbus werden und die g-Kräfte für die Passagiere höher als in der Achterbahn, aber was weiß ich schon. Mal sehen, ob die Lernkurve diesmal steiler verläuft als bei der aktuellen Rakete:

Blade Runner 1982 on Blade Runner 2049

Nächste Woche kommt endlich Blade Runner 2 in die Kinos und zu behaupten ich sei gehypt, ist stark untertrieben. Kurz vor der Premiere hat jetzt noch jemand schnell den Blade Runner 2 Trailer mit Clips aus dem alten Blade Runner von 1982 nachgebaut und interessant: Das Original kann optisch nicht nur ganz gut mithalten, sondern sieht stellenweise vielleicht sogar ein bisschen besser aus!?!

(via Jens)

Selbstwertgefühl bei Mädchen steigern: Mach weiter #WieEinMädchen (Anzeige)

Vor ein paar Jahren hat Always eine Kampagne gestartet, die leider negativ konnotierte Redewendung „wie ein Mädchen“ in ein Kompliment zu verwandeln. So, wie es eigentlich selbstverständlich sein sollte. Weil in der Pubertät das Selbstvertrauen häufig schwindet, gleichzeitig die Herausforderungen größer und das Umfeld kritischer werden, möchte Always mit einem neuen Spot alle Mädchen ermutigen, sich trotzdem auszuprobieren, Fehler zu machen, dazu zu lernen und weiterzumachen. Gerade weil Rückschläge, Scheitern und lernen, damit umzugehen, wichtig für die persönliche Entwicklung sind.

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Hintergrund für den Spot ist die neueste Always „Confidence & Puberty“ Studie, die u.a. zeigt, dass 73% der Mädchen in Deutschland es während der Pubertät vermeiden, Neues auszuprobieren. Aus Angst, sie könnten scheitern. Außerdem gaben 76% der Mädchen an, dass gesellschaftlicher Druck, dem Umfeld zu gefallen, verantwortlich für ihre Angst vor dem Scheitern ist. Hier ein paar der wichtigsten Ergebnisse der Always „Confidence & Puberty“ Studie im Überblick:

• Über die Hälfte der Mädchen verliert ihr Selbstvertrauen in der Pubertät
• 62% der Mädchen fühlen sich von der Angst vor dem Scheitern während ihrer Pubertät beeinträchtigt
• 73% der Mädchen probieren aus Angst während der Pubertät nichts Neues aus
• Die Mehrheit der Mädchen sagt, dass sie die Angst dazu bringt, Interessen nicht weiterzuverfolgen
• Die Hälfte der Mädchen denkt, dass die Gesellschaft Mädchen ablehnt, die scheitern
• 8 von 10 Mädchen berichten über gesellschaftlichen Druck, perfekt sein zu müssen
• 60% der Mädchen sind sich einig, dass diese Angst von sozialen Medien geschürt wird
• Die wichtigsten Eigenschaften, die Mädchen durch das Scheitern gewinnen, sind Selbstvertrauen, Wissen und Mut
• Über 80% würden viel mehr ausprobieren, wenn das Scheitern in ihrer Pubertät „erlaubt“ wäre

Mehr über Always und die Kampagne erfahrt ihr auf deren Website. Wer möchte kann unter dem Hashtag #WieEinMädchen oder #LikeAGirl mit Fotos, Videos, etc. Teil der Bewegung werden.

Der Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Always

Short Trip – Handgezeichnete Zugreise im Browser spielen

Short Trip von Alexander Perrin ist eine kleine handgezeichnete Zugreise. Läuft auf so ziemlich allen Devices, einfach per Pfeiltasten bzw. Touch steuern. Nice!

Short Trip is the first instalment in a collection of interactive illustrations created for the web. It has been created as a study into capturing the essence of graphite on paper within a digital context, and to learn more about web-based graphics technologies. Short Trip will run on most devices supporting WebGL, including mobile devices.

Due to the current limitations of both WebGL technologies and my understanding of them, there’s bound to be issues found here and there. If you’ve found something particularly odd and have a spare few minutes it would be greatly appreciated if you tell me about it here. At the moment there’s a few known issues particularly relating to Android support. I hope that these will improve with time.

Regardless, I hope that you enjoy your journey.