Arte-Doku: Die Streetart des JR


Direktlink: Gesichter der Großstadt – Die Streetart des JR

Als kleine Abwechslung zum Banksy-Hype der letzten Wochen eine halbstündige Doku über Streetartist JR, die gestern auf Arte lief. Dort noch bis 10.11.2013 in der Mediathek verfügbar, lässt sich alternativ aber auch über einen kleinen Umweg runterladen (auf „Links anzeigen“ klicken).

Der 30-jährige französische Fotograf, Aktivist und „Public Art“-Künstler JR erobert wie kein anderer den öffentlichen Raum. Seine Leinwand sind Hauswände und Mauern auf der ganzen Welt, seine Galerie entsteht unter freiem Himmel. Mit seiner Installation „InsideOut“ verwandelte JR den Times Square in New York. Er beklebte den gesamten Boden mit seinen Fotografien. Das war noch keinem vor ihm gelungen: Tausende Gesichter von Passanten bevölkerten auf einmal das Zentrum Manhattans. Ein Happening der Herzlichkeit in der New Yorker Betonwüste, das ganz nebenbei die Werbeflächen am Times Square in den Schatten stellte.

Mit derselben impulsiven Neugier erkundete JR in seinem Projekt „Wrinkles of the City“ die Spuren der Zeit. Auf Dächern, Wänden und Mauern Berlins erzählte er die wechselvolle Geschichte der deutschen Hauptstadt mit Hilfe von monumentalen Porträts älterer Menschen. Deren Falten stehen für die Narben und Wunden der Stadt.

Die Dokumentation zeigt die ungeheure Dynamik des Schaffens dieses Künstlers, der vor 13 Jahren noch als einer von zahlreichen Graffiti-Künstlern unterwegs war und heute in aller Welt berühmt ist. Dabei geht es in JRs Kunst auch immer um das Spiel mit der Legalität, die politische Kraft einfacher Porträts und die unerschrockene Neugier, innere Grenzen zu überwinden. JR gibt seinen bürgerlichen Namen nicht preis, seine Markenzeichen – Hut und Sonnenbrille – stammen noch aus der Zeit als illegaler Graffiti-Künstler. Den Antrieb für sein künstlerisches Schaffen beschreibt er gegenüber der Filmemacherin Ilka Franzmann so: „Es ist sehr prätentiös, zu glauben, Kunst könne die Welt verändern. Aber sie hat eine solche Kraft, sie verändert die Wahrnehmung.“

Calvin and Hobbes animiert beim Tanzen


YouTube: Calvin and Hobbes dance (via 22 Words)

Ich finde es gut, dass Bill Watterson nie versucht hat, Calvin and Hobbes zu animieren. Noch viel besser finde ich, dass er das auch anderen nicht gestattet hat. Egal wie viel ihm dafür geboten wurde. Trotzdem schön, die beiden mal kurz im Bewegtbild zu sehen. Das Video kommt wieder von Adam Brown, der das als Hommage eines Fans verstanden haben möchte.

Low-Tech 3D Projection Mapping Musikvideo


YouTube: Avicii – Wake Me Up – Conte Remix (via Seitvertreib)

Jack Conte hat in seinem Heimstudio mit ein wenig Pappe, Styropor und einem Projektor ein ziemlich charmantes Low-Tech 3D Projection Mapping Video zu seinem Remix von Avicii’s „Wake Me Up“  produziert.

This is a 3D projection mapping music video for my remix of Avicii’s Wake Me Up. I used Final Cut Pro 7 to line up all the images, and I built the 3D screens and surfaces out of foam core (the kind we used to use for science fair projects….). I didn’t use any custom software or non consumer products to make this video – the projection mapping was done empirically by lining up images on foam core board and then cutting the board down to the appropriate sizes – no math or algorithms or projection mapping software.

Plastik Army Men Halloween Kostüm

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Früher haben wir haben unsere Army Men entweder abgefackelt oder zu Konglomeraten verschmolzen. Hauptsache irgendwas mit anzünden. Insofern riskantes Kostüm für Halloween, wenn besonders viele Kinder unterwegs sind… Mehr Fotos hier. (via adafruit)

GF and I decided to be homemade army men for Halloween this year. Bazooka Girl and Telephone guy. Her bazooka was made out of simple sewer pipe, and my telephone was made from a recycled Clarisonic box I found in the trash. Here we are waiting on the train platform before we head into the city.

Ein Smartphone in ein digitales Mikroskop verwandeln

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Instructables-User Yoshinok zeigt, wie sich jedes beliebige Smartphone mit einfachen Mitteln in ein brauchbares Mikroskop verwandeln lässt – vorausgesetzt, die Smartphone-Kamera taugt einigermaßen. Weder viel Geld noch großes handwerkliches Geschick sind dafür notwendig. Das Video unten gibt einen kurzen Überblick über das Projekt und zeigt die Bastelei im Schnelldurchlauf.

This instructable will show you how to build a stand for about $10 that will transform your smartphone into a powerful digital microscope. This DIY conversion stand is more than capable of functioning in an actual laboratory setting. With magnification levels as high as 175x, plant cells and their nuclei are easily observed! In addition to allowing the observation of cells, this setup also produces stunning macro photography.


YouTube: Turn Your Smartphone Into a Digital Microscope!