Breaking the 4th Wall Movie Supercut


Vimeo: Breaking the 4th Wall Movie Supercut (via PewPewPew)

Ein beliebtes wie zeitloses Stilmittel im Film ist, die vierte Wand zu durchbrechen: Filmfiguren nehmen direkten Kontakt zum Publikum auf. Leigh Singer hat einen schön komponierten Supercut quer durch die Filmgeschichte mit solchen Mauerspechten zusammengestellt.

A compilation of scenes and moments from films that all „break the fourth wall“ – that is, acknowledge (usually directly to the camera, and therefore the audience) that they’re part of a movie. The term comes from the imaginary „wall“ at the front of the stage in a traditional three-walled box set in a proscenium theatre, through which the audience sees the action in the world of the play. The montage includes 54 different films (some used more than once) from perhaps the very first example of breaking the fourth wall right up to today. There were so many other great examples I couldn’t find room for (sadly, The Dude and The Big Lebowski’s narrator don’t abide here),

Blackout-Poems von Dirk Bathen

blackoutDirk Bathen hat mir ein Exemplar seiner Blackout-Poems zukommen lassen, die gerade im Gudberg-Verlag erschienen sind. In dem kleinen Buch im handlichen A6-Format tummeln sich 80 Gedichte, die er im Stil von Austin Kleon aus Zeitungsartikeln rausgestrichen hat. Einige zum Schmunzeln, andere zum Nachdenken, manche einfach schlau beobachtet: die Bandbreite ist groß und ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen (nächsten Tag noch mal) – was ich sonst bei Poesie nicht unbedingt mache.

Dirk schreibt, dass sich seine Blackout-Poems prima als Geschenkbuch eignen. Sehe ich auch so und verlose deshalb mein Exemplar unter euch. Bei Interesse einfach einen Kommentar oder mir eine Mail schreiben. Am 15.3. entscheidet random.org, wer das Büchlein bekommt.

Was macht man mit der Zeitung von gestern? Entsorgen. So landen Millionen Wörter im Altpapier, weil sie nutzlos geworden sind und nicht mehr gebraucht werden. Die andere Möglichkeit: Man gibt ihnen eine zweite Chance, ein neues Zuhause, einen neuen Sinn. Wahrt ihre Identität als Wörter und recycelt sie zu neuen Texten statt zu Klopapier. Diese Blackouts sind keine Filmrisse, sondern Risse im Zusammenhang alter Texte. Sie sind Satzminiaturen, in den Vordergrund gehoben durch das Ausblenden des nicht mehr Gebrauchten. So entsteht Neues aus Altem. Zeitlos, befreit von kurzlebiger Tagesaktualität.

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Tropes vs Women in Video Games: Damsel in Distress


YouTube: Damsel in Distress: Part 1 – Tropes vs Women in Video Games

„Tropes vs Women in Video Games“, die crowdgefundete Video-Serie  von Feminist Frequency über Rollenklischees weiblicher Figuren in Videospielen, geht los. Im ersten Teil analysiert Anita Sarkeesian das weit verbreitete und immer wiederkehrende Motiv der „Damsel in Distress“, was soviel heißt wie „Fräulein in Nöten“. Begleitend zur Serie gibt’s noch das gleichnamige Tumblelog  „Tropes vs Women in Video Games“.

This video explores how the Damsel in Distress became one of the most widely used gendered clichés in the history of gaming and why the trope has been core to the popularization and development of the medium itself. As a trope the Damsel in Distress is a plot device in which a female character is placed in a perilous situation from which she cannot escape on her own and must then be rescued by a male character, usually providing a core incentive or motivation for the protagonist’s quest.

The Quick Brown Fox presents: The Mixing Bowl – 80’s Edition

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The Quick Brown Fox, von dem die Beastie Boys Mixtapes (Teil 1 & 2) mit Jazz und Soul kommen, hat mit „The Mixing Bowl – 80′s Edition“ einen neuen Mix am Start. Diesmal hat er Hip-Hop-Artists und Pop-Klassiker aus den 80ern gemasht. Kommt zwar nicht an seine Beastie Boys Mixe ran, macht aber trotzdem Spaß.


(via Testspiel)

Atomic Bomb Test Dummies (reloaded)

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Im alten Blog hab ich immer mal wieder Fotos gebracht, die ich beim Stöbern in Archiven wie z.B.  von LIFE oder NASA gefunden habe. Fotos, die gebloggt werden dürfen. Bei denen sich niemand morgen oder übermorgen nachträglich die Nutzungsrechte holen und bei BloggerInnen per Abmahnung Kasse machen kann. Diese Fotos waren es auch, die meine alte Linkschleuder ab und zu auf internationale Blogs und Seiten gespült haben. Was mich jedes Mal gefreut hat. Weniger der temporären Extraklicks, sondern dem Teilen wegen. Weil es schön war zu sehen, dass das, was ich da für mich ausgegraben hatte, offenbar noch mehr Menschen interessiert. Diese Fotos sind es auch, die mir hier nach dem Umzug ein wenig fehlen. Obwohl ich mich nur unregelmäßig und selten durch mein Archiv klicke, habe ich es immer auch als eine Art ausgelagertes Gedächtnis gesehen. Für all die Dinge, die ich mag, interessant oder teilenswert finde. Deshalb werde ich mir auch ein ein paar der Foto-Sammlungen, die mir beim Bloggen am meisten Spaß gemacht haben, zurück- bzw. hierherholen. Ihr erkennt das dann in der Überschrift am Zusatz „(reloaded)“.

tl;dr: Ich vermisse hier ein paar Foto-Sammlungen vom alten Blog. Die hole ich mir in den nächsten Wochen hier her.

Los geht’s mit mit ein paar Schaufensterpuppen in den USA, an denen die Auswirkungen einer Kernwaffenexplosion demonstriert werden sollte – wobei ich Bildunterschriften wie „…7000 ft. from the 44th nuclear test explosion, a day after the blast, indicating that humans could be burnt but still alive“ für durchaus diskutabel halte. Die Fotos hat Loomis Dean nach einem Atombomben-Test in einer Wüste in Nevada anno 1955 geschossen und kommen aus dem von Google gehosteten LIFE-Archiv. Mehr Atomic Bomb Test Dummies nach dem Klick…

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Guerilla-Renovierung der Müllerstraße 6 in München


YouTube: Renovierung Müllerstraße 6 (via Blogbuzzter)

Die Brass Band Moop Mama und Helfer wollen mit ihrer Guerilla-Renovierungs-Aktion unter dem Motto „Müllerstraße 6 – Hier renovieren wir für die Stadt München!“ exemplarisch zeigen, dass das als unrenovierbar deklarierte Haus erhalten werden kann und Aufmerksamkeit schaffen, um einen Neubau zu verhindern und damit bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Tolle Aktion, für ein Problem, das so nicht nur in München existiert. Aus der Videobeschreibung:

Die Gebäude auf dem Gelände Müllerstraße 2-6 sollen abgerissen werden, darunter das Eckhaus Müllerstraße 6, eines der wenigen erhaltenen Beispiele stilechter 50er-Jahre Architektur und städtebaulicher Fixpunkt an der Kreuzung Corneliusstraße. Die Stadt München möchte an dieser Stelle neue Wohnungen bauen. Die Kosten für den Neubau wurden im vergangenen Jahr von der Stadt recht vorsichtig mit 5,2 Millionen Euro beziffert. Planung, Grundstücksfreimachung, Abbruch, Außenanlagen, Ausstattung sind hier noch nicht eingerechnet, so dass das ganze Projekt nach sachverständiger Einschätzung mit mindestens 7 Millionen Euro zu Buche schlagen wird. Das Kommunalreferat sagt, eine Erhaltung des Gebäudes sei „nur mit ganz erheblichem Kostenmehraufwand“ möglich. Das glauben wir nicht. Wir von der „Goldgrund Family“, engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtviertel, glauben, dass die Stadt einen Großteil dieses Geldes sparen könnte, indem sie das bestehende Haus einfach renoviert und erhält. Die Gebäude sind nach Aussagen von Architekten keineswegs abbruchreif. Eine zeitgemäße Sanierung würde einen Bruchteil eines Neubaus kosten. Es ensteht zwar etwas weniger Wohnfläche, dafür aber kurzfristig und billig. Wir haben schonmal damit angefangen und in den vergangenen Tagen eine der Wohnungen grundsaniert: neues Parkett, neue Küche, neues Bad, und ansonsten einmal schönmachen. Das Ergebnis: eine „Goldgrund-sanierte“ Wohnung, nach der sich zehntausende Münchner Wohnungssuchende die Finger lecken würden… Das Ganze hat einen Bruchteil des Neubaus gekostet. Diese wurden in diesem Fall von uns getragen. Die Kosten der Modernisierung des gesamten Komplexes würden, nach unserer Einschätzung, maximal ein Fünftel des Neubaus betragen … Wohnraum muss her — je schneller desto besser. Würde man die jetzt bestehenden Gebäude sanieren, hätte man in einem halben Jahr 20 Wohnungen für kleines Geld. Das schafft zwar weniger Betongold für die Stadtbilanz, aber mehr Gold in den Herzen von akut Wohnungssuchenden…

Fotos: Das Weiße Haus komplett entkernt

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Von 1949 bis 1952 wurde das Weiße Haus unter Präsident Harry S. Truman wegen Baufälligkeit komplett entkernt und anschließend rekonstruiert. The United States National Archives and Records Administration hat auf Flickr ein Album frei von Urheberrechtsbeschränkungen mit Fotos der sogenannten „Truman reconstruction“, aus dem ich mal eine kleine Auswahl zusammengestellt habe.

Shortly after moving into the White House, President Harry S. Truman noticed the telltale signs of a building under serious physical stress. He frequently complained of drafts and unusual popping and creaking noises in the old house. Early in 1948, in response to the President’s concerns, engineering reports confirmed that the White House was in a serious state. Burned to the exterior walls in 1814, further compromised by the successive additions of indoor plumbing, gas lighting, electric wiring, heating ducts, and major modifications in 1902 and 1927, some said the White House was standing only from the force of habit. The decision was made to move the Trumans across the street into the Blair House for three years while the White House underwent a complete reconstruction within its original exterior walls.

Abbie Rowe, a photographer for the National Park Service assigned to document the activities of the President, became the Official Photographer for the renovation of the White House. His photos document the condition of the White House before the renovation as well as the engineering challenges faced by workers to rebuild the inside of the White House without tearing down the outside walls. President Truman insisted that the outside walls of the building were inviolate – they could not be removed or cut in any way. Bulldozers and other heavy construction equipment had to be dismantled, moved into the empty White House in pieces, and rebuilt on the inside.

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Laufroboter BigDog kann jetzt Beton-Blöcke werfen


YouTube: Dynamic Robot Manipulation (via Automaton: IEEE Spectrum)

Boston Dynamics haben dem kopflosen BigDog, ihrem besten Robo-Maultier im Stall, einen riesigen Wurfarm verpasst, mit dem der Bot Betonschalstein schleudern kann. Wenn die Roboter eines Tages auf die Straße gehen und sich gegen die Menscheit erheben, werden die in ihrem Lab die Sache mit dem Upgrade noch bitter bereuen.

BigDog handles heavy objects. The goal is to use the strength of the legs and torso to help power motions of the arm. This sort of dynamic, whole-body approach is routinely used by human athletes and animals, and will enhance the performance of advanced robots. The control techniques and actuators needed for dynamic manipulation are being developed by Boston Dynamics with funding from the Army Research Laboratory’s RCTA program.