Fotos von Kreuzberg in den 1970ern

Kreuzberg 1973 - 1979

Aktuell geht wieder das Flickr-Album von Steffen Osterkamp mit Bildern aus Kreuzberg zwischen 1973-79 rum. Wer’s noch nicht gesehen hat: Durchklicken oder besser noch Fullscreen als Diashow schauen. (via FB)

Mein Onkel hat in den 70ern seinen Berliner Kiez fotografiert. Hier ist eine kleine Auswahl

Passend dazu nochmal die Doku „Menschen, Häuser“ über Kreuzberg in den frühen 1980ern:

„Menschen, Häuser“ ist ein Dokumentarfilm, der im Jahre 1983 als Auftragsarbeit entstand. Peter Mueller versucht einen Eindruck zu geben in die Situation der behutsamen Stadterneuerung der frühen 80er Jahre in Berlin-Kreuzberg. Er portraitiert die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Kreuzberg, zeigt die Häuser in denen sie wohnen und macht einen Abstecher in die Geschichte des Stadtteils.

Inge Schulze, die „Schrippen-Mutti“ von Berlin

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Die Munchies haben die „Schrippen-Mutti“ por­t­rä­tie­rt. Seit mittlerweile 25 Jahren verkauft die 77-jährige Inge Schulze belegte Schrippen, Stullen und hausgemachte Bouletten im Berliner Nachtleben. Mit ihrer orangenen Ape tuckert sie bis tief in die Nacht durch die Gegend, beliefert Kneipen und Bordelle und was am Ende übrig bleibt, verteilt sie an Obdachlose.


(via Blogbuzzter)

U-rban Gardening Map Berlin – Der beste Weg zu den Urban Gardening Projekten der Stadt

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Hier klicken für Bild in voller Auflösung

Die Leute von Seedbomb City haben eine U-rban Gardening Map für Berlin gebaut, die den besten Weg zu den Urban Gardening Projekten der Stadt zeigt. Außerdem sind auf der Seite alle 26 Projekte nochmal mit Name, Adresse und Homepage gelistet. Behalte ich für meinen nächsten Berlin-Trip im Hinterkopf.

(via @SeedbombCity | HT @antiprodukt)

Auf Typo-Safari in Berlin

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Arte Creative war auf Typo-Safari in Paris, Berlin, Barcelona, Montreal, Marseille, London und Amsterdam. In der Berlin-Episode spricht Typo-Legende Erik Spiekermann u.a. über ästhetische Katastrophen wie Arial im öffentlichen Raum und die BVG-Schrift. Interessant und unterhaltsam!

U-Bahnen, Busse und offizielle Logos: Berlin strahlt in Gelb. Und wer hat’s erfunden? Der Typograf und Schriftgestalter Erik Spiekermann. Auf der Jagd nach den Schriften, die Berlin prägten und prägen, begleitet uns der „Typomane“ durch sein Berlin der Zeichen, Logos und Schriftarten. Er zeigt uns, wie sehr Schriften die ganze Stadt prägen und warum Arial im öffentlichen Raum für ihn visuelle Verschandelung ist.

(via Berlin Graffiti)

Ein Tripple Wholecar sprühen während die S-Bahn hält

Für gewöhnlich werden S-Bahnen in Depots und auf Abstellgleisen mit Graffiti verziert. Hier im Video demonstriert die Berliner 1 UP Crew aber eindrucksvoll, dass auch am Bahnsteig und in weniger als zwei Minuten einiges möglich ist – noch eindrucksvoller finde ich allerdings das gelangweilte Desinteresse der Fahrgäste.

(via Rudi)

Ein Schlafzimmer in einen Berliner U-Bahn-Schacht bauen (Making of)

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Direktlink: Secret Bedroom Discovered | Rocco and his brothers

Anfang des Jahres wurde in Berlin in einem U-Bahn-Schacht ein voll möbliertes Schlafzimmer entdeckt. Nachdem über den Fund lange gerätselt und spekuliert worden ist, hat sich jetzt das Künstlerkollektiv „Rocco and his Brothers“ zu der Aktion bekannt. Well played:

An einem Februar Morgen vermeldeten die Boulevardzeitungen Berlins ein seltsames Ereignis.

Mitarbeiter der BVG hatten bei der Routinebegehung eines Berliner U-Bahn-Schachtes der Linie U9 eine Entdeckung gemacht: ein voll möbliertes Schlafzimmer mit laufendem Fernseher, angeschalteten Lampen, einem ordentlich gemachten Bett und zwei gut gepflegten Zimmerpflanzen.

Hundert Meter Kabel wurden verlegt, um Strom von einer Baustelle auf einem stillgelegten Bahnhofsrohbau am Rathaus Steglitz abzuzapfen.

Eine Bleibe für Obdachlose? Eine Flüchtlingsunterkunft? Ein Schutzraum für Künstler vor der Reizüberflutung der Außenwelt?

Die Berliner Öffentlichkeit spekulierte ausgiebig über die Urheber und ihre Motive. Oft wurden Wohnungsnot und Gentrifizierung assoziiert, die Flüchtlingsthematik bis hin zu den Ähnlichkeiten zu Bunkeranlagen.

Bald griff auch das Feuilleton die Thematik auf und erkannte das Zimmer als Guerillakunst. Im Gegensatz zur Sensationslust des Boulevards widmete sich etwa der Architekturhistoriker Nikolaus Bernau ausführlich dem Werk und analysierte verschiedene Aspekte der Installation.

Nachdem er berechtigerweise fragte, was aus der verwendeten Yucca-Palme geworden sei, die ja ohne Sonnenlicht nicht existieren kann, wurde sie ihm prompt anonym zugestellt.

(via Berlin Graffiti)

Augmented Wahlplakat-Busting zur Berlin-Wahl

Am 18. September 2016 ist in Berlin die Wahl zum Abgeordnetenhaus. Dementsprechend ist die Stadt momentan mit Wahlplakaten zugepflastert. Deshalb ruft das Bohemian Browser Ballett zu ein bisschen digitalem Schabernack auf:

Augmented Vandalism macht Spaß und bringt Euch nicht in den Knast! Schickt uns Euer Politikerplakat an augmentedvandalism@gmail.com und werdet unsterblich auf dem Kracher-Tumblr augmentedvandalism.tumblr.com – Mit PhotoSpeak könnt Ihr Gesichter animieren, Face Swaps liefert Face Swap Live.

Bisher sind auf dem Tumblr Augmented Vandalism nur ein paar Videos zu sehen, aber kann ja noch werden.

(via @wahl_beobachter & Rudi)