ICE Trainwriting

Foto: @tommyktheworld

Ein Married Couple am Berliner Hauptbahnhof – damit meine ich nicht die Beiden, die sich da gerade verabschieden. Ich hab ein paar Restzweifel, ob das nicht doch ein Fake ist (u.a. die Quelle ein Twitter-Account mit 11 Follower, auf dem sonst so gut wie nichts passiert), andererseits wirkt das speziell in groß so, dass es mir leid täte, das nicht gebracht zu haben. (via daMax & KFMW)

Streetphotography von Marga van den Meydenberg

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MvdM_radikal MvdM_Boxhagener-Platz
MvdM_tiergarten
Seit 2012 lebt die holländische Fotografin Marga van den Meydenberg in Berlin und dokumentiert mit gutem Auge und feinem Sinn für Humor das Ạlltagsleben auf und neben den Straßen der Hauptstadt. Mehr Bilder gibts auf ihrer Seite, noch viel mehr auf ihrem Tumblr und ihrer Facebook-Seite.

I noticed that everyday life offers much more strange and funny situations than I ever could imagine that’s why I began to see the world around me as a stage and the people in it as actors I just have to be in the audience, be focused and catch the absurdity of daily life.

Berlin in den 90ern

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Ich hab nie in Berlin gewohnt, war Mitte der 90er aber so häufig dort, dass es sich zeitweise fast wie ein Zweitwohnsitz angefühlt hat. Das Berlin von damals existiert schon lange nicht mehr und so macht mich das junge Foto-Blog Berlin in den 90ern – so toll das Projekt ist – auch ein bisschen wehmütig. Ich hoffe auf noch viele Bilder in der nächsten Zeit. (via Tanith)

Dies ist ein temporäres Projekt. Nach und nach werde ich alte Negative einscannen und die Bilder hier posten. Die Fotos entstanden hauptsächlich in Ostberlin, ungefähr von 1991 bis 2002. In der Nachwendezeit war Ostberlin ein riesiger Möglichkeitsraum: Ein Stadtzentrum voller Brachen und leer stehender Gebäude, in dem es jede Menge Platz für alternative Nutzungen gab. Während temporäre Clubs und Galerien die Freiräume nutzten und das Szenario belebten, kündeten zahllose Baustellen und Umleitungen vom bevorstehenden Wandel. Es war auch die Zeit, in der das Berliner Architekturdesaster seinen Anfang nahm.

The 1 Up Fever – Mockumentary über ein AR Jump ’n‘ Run mit Bitcoins in Berlin


Vimeo: The 1 Up Fever from Skeuomorph Production unter CC BY-NC-ND 3.0 (via Netzpolitik)

Unterhaltsamer Kurzfilm über ein fiktives Augmented Reality Game in Berlin, bei dem Menschen im Stil von Super Mario Bros in der Stadt verteilte Bitcoins per Smartphone einsammeln. Gedreht wurde u.a. auf der re:publica und ich kann mich noch erinnern, dass ich mich beim Rumlatschen auf dem Hof gewundert habe, wovon der Typ ab Minute 6:05 so aufgeregt erzählt.

In the Berlin city everyone is going crazy for a viral new app. Anyone with a smartphone can play a sort of Super Mario Bros arcade game in Augmented Reality. In the game a coin corresponds to 0.01 Bitcoins. Citizens‘ habits are tainted by the game. Coins are hidden all over the city, you can spot them just scanning around with your device, not always they are easy to grab. People started to leave their jobs in order to collect Coins in the streets. All over the city people are jumping and running around with their smartphones, trying to grab as many virtual coins as they can…
The shooting itself is been a game in the game: all the interviewees were asked to imagine the city as the app release happened for real and to answer thereby, sometimes they were even asked to play with it. Part of the work was dedicated to the Bitcoinkiez, a small Berlin district where local owners started to sell their products in Bitcoins through the Bitcoin Wallet App, which would be the „real“ app to whom the Super Mario app is corresponding.

Hausbesetzer-Graffiti in Berlin 1980-1984

graffiti-berlin-80er-2Reclaim Your City hat ein Special über Hausbesetzer-Graffiti in West-Berlin aus den 80ern mit Fotos von Manfred Kraft aus dem Umbruch-Bildarchiv  zusammengestellt. (via Just)

Berlin um 1980: Obwohl grosse Wohnungsknappheit herrscht, werden ganze Strassenzüge über Jahre entmietet um sie abzureissen und an ihrer Stelle Gross-Siedlungen zu errichten. Um ihren weiteren Verfall und den darauf folgenden Abriss zu verhindern und bezahlbarem Wohnraum zu schaffen, werden von den hunderten leerstehenden Häusern etliche von HausbesetzerInnen in Beschlag genommen … Bis 1984 liessen sich viele der Häuser mit Verträgen legalisieren, der Rest wurde von der Polizei kompromisslos geräumt. Noch heute gibt es Hunderte von Hausprojekten in Berlin. Manche existieren als reine Wohnhäuser, aus vielen anderen ist eine stadtweite Infrastruktur aus Kunst- und Kultur-Zentren, Kneipen, Nachbarschafts-Läden, Party-Locations, Werkstätten, Kollektiv-Betrieben usw. entstanden.