„Dixicuzzi“ von Daniel Chluba – Jacuzzi aus zwei alten Dixi-Toiletten

Dixicuzzi
Daniel Chluba hat aus zwei alten Dixi-Toiletten einen einen Jacuzzi gebaut. Der Dixicuzzi ist Teil des Dixiland („die mobilste Galerie Berlins“), könnte ich mir aber auch gut als DIY-Projekt fürs nächste Festival vorstellen…


Dixicuzzi von Daniel Chluba bei Party Arty vol.40 im Prince Charles (via urban shit)

Dixicuzzi ist eine wellnessskulPtur für den öffentlichen Raum.

Eine Transformation zweier Dixi-Toiletten zum Jacuzzi, einer beheizbaren mobilen Badewanne für den öffentlichen Raum. Die umgeschmissen und gehackten Dixi-Toiletten werden mit Wasser gefüllt, dass mit Hilfe eines Durchlauferhitzer auf 42 C° erwärmt wird. Plus ein paar Menschen und Accessoires entsteht ein Spannendes Party-Wellness-Objekt.

Der Dixicuzzi ist ein Multitool und wird auch als mobile Galerie bespielt. Siehe Dixiland.org

Black Is The New Blu

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Foto von @hellolivinlarge

Berlin-Touris können das Mural von Blu in Kreuzberg aus ihren Reiseführern streichen: Letzte Nacht hat der Street-Artist sein über die Hauptstadt hinaus bekanntes Werk von Bekannten schwarz übermalen lassen. Ein Statement zu der Aktion gibts auch:

A sort of desperate statement: having learned that a new house would be built at that spot with a panning view on the paintings (that would be kept on the wall), the artists decided to paint them all black, so that nobody can take advantage of the original work. In a way, it is a „fuck you“ gesture towards the city, towards the real estate company, but most of all – to all the people who love this artwork and everything that it’s come to represent. The argument of the people who are doing that is that Berlin is not the same anymore, that the real estate company will just use the artwork to sell apartments more expensive, that a new statement needs to be made… In a way, they are doing exactly what the artwork says: „reclaim your city“.

Ich halte das wie Kollege Einhorn und finde die schwarze Wand mit dem verblieben „your city“ aussagekräftiger als das Mural – Realitätsupdate quasi.

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GIF von René

ICE Trainwriting

Foto: @tommyktheworld

Ein Married Couple am Berliner Hauptbahnhof – damit meine ich nicht die Beiden, die sich da gerade verabschieden. Ich hab ein paar Restzweifel, ob das nicht doch ein Fake ist (u.a. die Quelle ein Twitter-Account mit 11 Follower, auf dem sonst so gut wie nichts passiert), andererseits wirkt das speziell in groß so, dass es mir leid täte, das nicht gebracht zu haben. (via daMax & KFMW)

Streetphotography von Marga van den Meydenberg

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MvdM_radikal MvdM_Boxhagener-Platz
MvdM_tiergarten
Seit 2012 lebt die holländische Fotografin Marga van den Meydenberg in Berlin und dokumentiert mit gutem Auge und feinem Sinn für Humor das Ạlltagsleben auf und neben den Straßen der Hauptstadt. Mehr Bilder gibts auf ihrer Seite, noch viel mehr auf ihrem Tumblr und ihrer Facebook-Seite.

I noticed that everyday life offers much more strange and funny situations than I ever could imagine that’s why I began to see the world around me as a stage and the people in it as actors I just have to be in the audience, be focused and catch the absurdity of daily life.

Berlin in den 90ern

Berlin-in-den-90ern
Ich hab nie in Berlin gewohnt, war Mitte der 90er aber so häufig dort, dass es sich zeitweise fast wie ein Zweitwohnsitz angefühlt hat. Das Berlin von damals existiert schon lange nicht mehr und so macht mich das junge Foto-Blog Berlin in den 90ern – so toll das Projekt ist – auch ein bisschen wehmütig. Ich hoffe auf noch viele Bilder in der nächsten Zeit. (via Tanith)

Dies ist ein temporäres Projekt. Nach und nach werde ich alte Negative einscannen und die Bilder hier posten. Die Fotos entstanden hauptsächlich in Ostberlin, ungefähr von 1991 bis 2002. In der Nachwendezeit war Ostberlin ein riesiger Möglichkeitsraum: Ein Stadtzentrum voller Brachen und leer stehender Gebäude, in dem es jede Menge Platz für alternative Nutzungen gab. Während temporäre Clubs und Galerien die Freiräume nutzten und das Szenario belebten, kündeten zahllose Baustellen und Umleitungen vom bevorstehenden Wandel. Es war auch die Zeit, in der das Berliner Architekturdesaster seinen Anfang nahm.