Betrunkene auf der Reeperbahn in den frühen 1960ern


YouTube: Drunken Germans (via urbanshit)

Das Grauen nach dem Wochenende bzw. das perfekte Montags-Posting: Ausschnitt aus der italienischen Pseudo-Doku „Mondo Cane“ mit Betrunkenen auf der Hamburger Reeperbahn, gefilmt in den frühen 1960ern im Stadtteil St. Pauli. Schön auch die Inhaltsangabe in der Wikipedia:

Gezeigt werden unzusammenhängende Szenen aus aller Welt, die den Zuschauer schockieren, aber auch unterhalten sollen. Bei vielen Szenen geht es um den brutalen Umgang mit Tieren, Schlachtungen und Rituale. Es werden aber auch Bilder mit befremdlichen menschlichen Bräuchen gezeigt, beispielsweise stark alkoholisierte Besucher der Hamburger Reeperbahn.

Video-Essay: Texting und Internet im Film


Vimeo: A Brief Look at Texting and the Internet in Film (via Sixtus)

Ein paar Überlegungen zur Darstellung von SMS und Internet im Film.

Is there a better way of showing a text message in a film? How about the internet? Even though we’re well into the digital age, film is still ineffective at depicting the world we live in. Maybe the solution lies not in content, but in form.

Zum Trailer vom neuen Godzilla

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YouTube: Official Godzilla Trailer (Trailer via PewPewPew & Grafik via Gilly)

Ich weiß nicht, wie viele Godzilla-Filme ich über die Jahre geschaut habe. Erst im Fernsehen, später als Teenager auf verrauschten VHS-Kopien, noch später welche, von derer Existenz ich zwar gewusst hatte, aber erst Dank Netz zu Gesicht bekam. Aber selbst für einen Fan kommt irgendwann der Punkt, an dem alle erdenklichen Varianten durchgekaut sind – und der liegt für mich schon ein paar Filme zurück. Nach dem Totalschaden von „Spielbergle“ Emmerich anno 1998 startet Hollywood jetzt mal wieder einen Versuch und kommt mit einem zugebenermaßen schicken Trailer, der zumindest auf eine dichte Atmosphäre hoffen lässt. Außerdem bekommen wir es mit dem wohl größten Godzilla aller Zeiten zu tun („wenn uns schon nichts Neues einfällt, lass uns wenigstens das Monster größer machen“). Darüber hinaus leider nicht die Spur einer Andeutung, dass da mehr als routiniertes Hollywood-Blockbuster-Kino auf uns zurollt, aber ich lasse mich gerne überraschen.

Monty Python and the Holy Grail – Modern Blockbuster Trailer


YouTube: Monty Python and the Holy Grail Modern Trailer (via reddit)

Stéphane Bouley hat Szenen aus Monty Python and the Holy Grail, den ich als die Teenie auf VHS in der deutschen Synchro rauf und runter geschaut hab, zu einem modernen Trailer im Blockbuster-Stil arrangiert. Jetzt noch die entsprechenden Lego-Sets und die Pythons rocken das Weihnachtsgeschäft.

Die Durchschnittsgesichter von Filmen berechnet

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Die koreanische Künstlergruppe Shinseungback Kimyonghun hat mit einer Art aufgebohrten Gesichtserkennungssoftware ein paar bekannte Filme gescannt und aus den gefunden Gesichtern jeweils ein Durchschnittsgesicht berechnen lassen. Ich hab mal „Kill Bill Vol.1“ und „Matrix“ rausgepickt, mehr gibt’s auf der Projekt-Seite. Das Video unten zeigt den Rechenprozess an Hand von „Avatar“.

‘Portrait’ is a series of portraits representing an identity of a movie. A custom software detects faces from every 24 frames of a movie, and creates an average face of all found faces. The composite image reflects the centric figure(s) and the visual mood of the movie.


Vimeo: Avatar-Portrait by Shinseungback Kimyonghun (via adafruit industries blog)

Kurz-Doku von 1958 über Glas-Produktion


YouTube: Glass (via kottke)

„Glas“ von Bert Haanstra ist eine Kurz-Doku aus den 1950ern über die Glas-Produktion in den Niederlanden. Elegant und lässig wie die Glasbläser – manche mit Pfeife oder Kippe im Mundwinkel – da gekonnt ihrem Handwerk nachgehen. Speziell im Kontrast zu den Maschinen (Minute 5-7) und dem nicht ganz so cleveren Bot. Der Film hat 1958 einen Silbernen Bären der Berlinale und zwei Jahr später den Oscar jeweils in der Kategorie „Documentary (Short Subject)“ gewonnen.

The Great Gatsby VFX


Vimeo: The Great Gatsby VFX (via Seitvertreib)

Ob die Verfilmung von Baz Luhrmann der großartigen Romanvorlage von F. Scott Fitzgerald einigermaßen gerecht wird, kann ich nicht beurteilen, weil noch nicht gesehen. Bis ich das irgendwann mal nachgeholt habe, begnüge ich mich vorerst mit diesem kleinen Blick hinter die digitalen Kulissen, zusammengestellt vom VFX Supervisor des Films, Chris Godfrey.

Baz has graciously agreed to let us release this ‚before and afters‘ reel to show our peer group the VFX work completed on his film ‚The Great Gatsby‘. While this specific reel was the work of Animal Logic (as my primary vendor), in total I worked with 7 vendors including Animal Logic, Rising Sun and Iloura in Australia, ILM in San Francisco and also Prime Focus and Method Vancouver. We also ran an amazing internal SWAT team that completed over 400 shots. Congratulations to all who did such fabulous work on almost 1500 shots.