iPhone X Parodie: A $1000 Emoji Machine

Wie jeden September in den letzten zehn Jahre hat Apple wieder neue iPhones präsentiert. Die Jubiläumsausgabe iPhone X (sprich: ten/zehn) ist technisch gesehen sicher ein tolles Device, trotzdem bleibe ich wohl noch eine Weile meinem 7 Plus treu – auch wenn ich mir momentan ein Leben ohne gesichtsanimierte Emoji-Kackhaufen nur noch schwer vorstellen kann.

(via Tyrosize)

Beispiele für nicht ganz so geschickt platzierte Wahlplakate

[Quelle: @zeemzee]
Manchmal karikieren sich Wahlplakate selbst am besten. Sind Plakatierer am Ende die besseren Adbuster in diesem Wahlkampf? Ein paar Beispiele aus den letzten Wochen:

[Quelle: @SophiePassmann]

[Quelle: @ClBreest]
[Quelle: @urbanshit]
[Quelle: @PhilBr99]
[Foto: Daniel Ehrenberg| via Stefan Meister]
[Quelle: @wahl_beobachter]
[Quelle: @kilian_karger]
[Quelle: @wahl_beobachter]

Trump/They Live-Billboard in Mexiko

Im April 2017 hatte Mitch O’Connell ein Crowdfunding gestartet, um sein Trump/They Live-Remix auf ein Billboard zu bringen. Doch seine Versuche, eine Plakatwand zu mieten, scheiterten, weil sämtliche Vermarkter in den USA kalte Füße bekamen. Nicht so in Mexiko:

A few months ago, for the heck of it, I innocently started a ‘Go Fund Me’ campaign https://www.gofundme.com/trump-lives to get my Trump/They Live artwork on billboards across Washington. My wide-eyed sales pitch went as such […]

Yes, I don’t think much of Donald Trump, but I soft-selled this as much as humanly possible when making the pitch to anyone I could find, but it was a no-go TO EVERY SINGLE BILLBOARD COMPANY IN THE UNITED STATES! I thought that was the end of it. But then, cue music, the brave folks across the border, the upstanding heroic citizens of Mexico that Trump based his campaign on objectifying as rapists and criminals, had the cojones to give Trump the FU.
God Bless Mexico, the only country left that has the freedom to display the The Trump/They Live Billboard!




(via jwz)

Schwarzer Mop will St. Pauli nach Schlagermove aufräumen, Polizei erteilt Putzverbot

Nachdem die Schanze nach dem G20 in einer gefeierten Putzaktion von Hamburger*innen aufgeräumt worden ist, hatten die netten Linksextremen von nebenan für den Schlagermove am vergangen Wochenende etwas Ähnliches für St. Pauli  geplant:

!Fight Ordnung with Ordnung!
Der Schwarze Block räumt auf mit vorherrschenden Ressentiments und dem Chaos des Schlagermoves. Am Samstag erwartet Hamburg wieder Schlagertrupps und alkoholisierte Horden die Dummheit und Ignorangst verbreitend durch die Straßen ziehen. Nach einer Nacht und einem Tag mackriger Feierei, sinnlosem Rumgegröhle, unkontrolliertem Alkohol- und Kackmusikkonsum und sexualisierten Übergriffen werden Teile der Stadt einem Schlachtfeld gleichen. Trümmer und Scherben prägen für gewöhnlich nach einer solchen Schreckensnacht das Straßenbild.
Doch wir, die netten Linksextremen von nebenan werden das mit Herz und Besen in Ordnung bringen. Der schwarze Block betont ausdrücklich, dass dies eine polische Aktion sein. Also zieht euch schwarz an und bringt Handbesen, Kehrblech und Müllsäcke mit. Join the Wischmob!
Treffpunkt ist Sonntag um 12 Uhr an der U-Bahnstation St Pauli
Keiner stoppt den linken Spass!

Doch als der schwarze Mop dann mit Besen, Kehrblech und Müllsäcken bewaffnet loszog, erklärte die Polizei die Aktion zur Demo, löste sie auf und erteilte Putzverbote

Begleitet von einer stetig wachsenden Anzahl Streifenwagen, die den rechten Fahrstreifen der Reeperbahn blockierend im Schritttempo neben uns herfuhren, sowie unter dem Applaus und den neugierigen Blicken und Fragen der Passanten, bewegten wir uns Müll sammelnd, kehrend, polierend und fegend langsam die Reeperbahn entlang. Auch auf dem Bürgersteig stieg die Zahl der Polizisten, und so musste es auf manche Passanten wirken, als passe die Polizei darauf auf, dass der Schwarze Block auch ordentlich saubermache. Ein Missverständnis, welches wir gerne vermieden hätten.

Gewissenhaft wurde mit Pfefferspray-Entferner, Kinderbesen und Zahnbürste jede noch so kleine Fuge gereinigt. Der Müll bestand aus den typischen Schlagermove-Überbleibseln: Plastikbechern, Limetten und anderen Cocktailresten, albernen Brillen und vor allem vielen vielen zerbrochenen Glasflaschen. Und wie um dem Klischee „Schwarzer Block = Radau“ Genüge zu tun, hatte einer der Teilnehmer einen Laubbläser mitgebracht und machte damit mächtig Lärm.

Doch so ganz schien es uns nicht zu gelingen, uns weit genug zu zerstreuen und damit den Veranstaltungscharakter unserer Reinigungsmühen vollständig zunichte zu machen. Und so schritt die Staatsmacht, die derweil auf beachtliche 14 Streifen- und vier Mannschaftswagen samt Inhalt angewachsen war, ungefähr auf Höhe des FC St. Pauli-Fanshops schließlich doch noch ein. Zunächst wurde der weitere Weg geradeaus durch eine Handvoll Bereitschaftspolizisten, diesmal mit Helm und in voller Montur, abgeriegelt. Gleichzeitig näherte sich von hinten ein beachtlicher Trupp weiterer Gewaltmonopolisten. Wir beide drückten uns ein wenig in der Gegend herum, versuchten keine Aufmerksamkeit zu erregen und hoben hier und da ein Konfettischnipsel auf.

Am Ende wurde uns verkündet, was wir schon ganz am Anfang gehört hatten: Wir seien eine Versammlung und hätten uns jetzt sofort, in Kleingruppen und in unterschiedliche Richtungen, zu zerstreuen. Dieses Mal alledings unter einer weiteren strengen Auflage: Absolutem Putzverbot.

(Fotos: Das Stefmarian | via FernSehErsatz)

Best of #BosbachLeavingThings

Dauertalkshowgast Wolfgang Bosbach (CDU) hat wegen Mimimi mit Jutta Ditfurth die Gesprächsrunde bei „Maischberger“ zu den G20-Krawallen verlassen – und Twitter hat umgehend geliefert. Hier meine Top20 #BosbachLeavingThings in loser Reihenfolge:

(Bilder: @Siedewurst @astronomithor, @Zellmi, @Connum, @ShahakShapira, @DanielPloetz, @3lgeekay, @dergazetteur, @X0X00_1010 & René)