Ernie & Bert während der Legalisierung der Ehe für alle in Kalifornien

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Grandioses Cover von Jack Hunter für den New Yorker zur Legalisierung der Ehe für alle in Kalifornien: Ernie und Bert während der Verkündung durch den Supreme Court. (via DrLiMa)

„It’s amazing to witness how attitudes on gay rights have evolved in my lifetime,” said Jack Hunter, the artist behind next week’s cover, “Moment of Joy.” Hunter, who originally submitted his image, unsolicited, to a Tumblr, continued, “This is great for our kids, a moment we can all celebrate.”

CCTV-Geburtstagsparty für George Orwell

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Am 25. Juni wäre George Orwell 110 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag haben ihm in Utrecht ein paar Leute eine kleine CCTV-Party geschmissen, die Partybilder gibt’s hier(via Just)

On tuesday the 25th of June, to celebrate the 110th birthday of George Orwell, surveillance cameras in the center of the city of Utrecht were decorated with colorful party hats! George Orwell is best known for his book ‘1984’, in which he describes a dystopian future society where the populace is constantly watched by the surveillance state of Big Brother. By putting these happy party hats on the surveillance cameras we don’t just celebrate Orwell’s birthday. By making these inconspicuous cameras that we ignore in our daily lives catch the eye again we also create awareness of how many cameras really watch us nowadays, and that the surveillance state described by Orwell is getting closer and closer to reality.

„Zwei Betten“ von .WAV (We Are Visual)

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Vimeo: zwei betten (via Geschnackvoll)

Schöner Hack von .wav (we are visual) in Hamburg – der Stadt, die gerade für über eine Dreiviertelmilliarde die Elbphilharmonie bauen lässt.

Das Entlüftungsgitter war in den letzten Jahren einer von wenigen Orten in St.Pauli, wo Obdachlose sich aufwärmen und im Winter erträglicher aufhalten konnten. Im Frühjahr wurde die Abluft so modifiziert, dass seitdem ein Aufenthalt dort unmöglich gemacht wurde.

StattWerbung – Leben statt Reklame


Vimeo: Lüneburg statt Werbung (via urbanshit)  

StattWerbung – Leben statt Reklame“ aus Lüneburg, eine „Gruppe von Menschen, die etwas tun möchte gegen den Ausverkauf des öffentlichen Raumes“, kämpfen gegen Werbung, z.B. mit Stickern.

„Niemand soll immer mehr haben müssen.“ Was will Werbung eigentlich? Was zeigt Werbung eigentlich? Warum kenne ich mehr Werbeslogans als Gedichte? Wem gehört die Straße? Warum ist Werbung erlaubt und Kunst verboten? Was ist das gute Leben?

Tropes vs Women in Video Games – Damsel in Distress: Part 2

Trigger Warung: Video enthält Szenen mit Gewalt gegen Frauen.


YouTube: Damsel in Distress: Part 2

Zweite Folge von „Tropes vs Women in Video Games“, der crowdgefundeten Video-Serie von Anita Sarkeesian alias Feminist Frequency über Rollenklischees weiblicher Figuren in Videospielen. Begleitend zur Serie gibt’s noch das gleichnamige Tumblelog.

This is the second in a series of three videos exploring the Damsel in Distress trope in video games. In this installment we look at „dark and edgy“ side of the trope in more modern games and how the plot device is often used in conjunction with graphic depictions of violence against women. Over the past decade we’ve seen developers try to spice up the old Damsel in Distress cliche by combining it with other tropes involving victimized women including the disposable woman, the mercy killing and the woman in the refrigerator.

Recht auf Remix

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Ich muss den Blödsinn hier mal kurz für etwas Wichtiges unterbrechen: Die Digitale Gesellschaft e.V. hat letzte Woche eine Kampagne für ein Recht auf Remix gestartet, verbunden mit einer Petition, die ich gleich mal unterzeichnen werde. Denn dass das Urheberrecht in seiner jetzigen Form von vorvorgestern und kulturfeindlich ist, steht nicht nur für mich außer Frage. Ziel ist es, auch hierzulande eine Fair Use-Regelung zu bekommen. Auszug aus dem Manifest:

Wir leben in einem Zeitalter des Remix. Kreativität und Kultur bauten schon immer auf bereits Bestehendem auf. Internet und digitale Technologien ermöglichen aber die kreative Nutzung existierender Werke in völlig neuen Dimensionen: Nie zuvor war es so vielen möglich, Werke auf so unterschiedliche Arten zu verändern und so einfach anderen zugänglich zu machen. Mehr denn je gilt heute: „Everything is a Remix.“

In der klassischen Neuschöpfung tritt das Alte bis zur Unkenntlichkeit in den Hintergrund. Remix als Kulturform zeichnet sich hingegen dadurch aus, dass Altes im Neuen kenntlich bleibt. Remix ist eine kreative Kopie, die als solche erkennbar ist. In dem Maße, in dem die kreative Kopie Teil des kommunikativen Alltags breiter Bevölkerungsschichten wird, ist ein Recht auf Remix eine grundlegende Voraussetzung für die Kunst- und Meinungsfreiheit einer Gesellschaft. Unter einem Recht auf Remix verstehen wir ein Bündel aus drei digitalen Kreativitätsrechten:

Das Recht, Werke bei der Nutzung zu verändern und das Ergebnis öffentlich zugänglich zu machen (Pauschalvergütetes Transformationsnutzungsrecht — Beispiel: Hintergrundmusik im Handyvideo).
Das Recht, Remixes von bestehenden Werken zu erstellen und diese öffentlich zugänglich zu machen (Pauschalvergütetes Remixrecht – Beispiel: Fake-Trailer einer Fernsehserie).
Das Recht, gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung Remixes auch kommerziell zu verwerten. (Lizenzpflichtiges Remixverwertungsrecht – Beispiel: Verkauf von Musik-Mashup via iTunes)
Remix und Remixkultur müssen als zentrale Ausdrucksform einer digitalen Gesellschaft anerkannt werden. Ein Recht auf Remix erfordert jedoch auch Änderungen des Urheberrechts in Deutschland und auf europäischer Ebene.

Foto-Projekt: Studierende aus aller Welt in ihren Buden

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Um Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Ausbildung zu vermitteln, hat Henny Boogert für sein Fotoprojekt ImagesConnect Studierende in Kenia, Russland, Moldawien, Kuba, Indien, Bolivien, den Philippinen und Niederlanden in ihren Buden porträtiert und interviewt. Das auf dem Foto ist der 22-jährige Pankaj Yadav aus Indien, der vor 2030 die Geschäftswelt in seiner Heimat aufgemischt haben möchte.

Students throughout the world fight for the same ideal: to move forward, to make a career. As universal as this aim is, as universal is their housing. A bed, a small seating area, some posters on the wall and clutter on the ground. Another resemblance: parents in many countries put away any extra money to finance at least one of their children. They are often supported by siblings, uncles and aunts. And then that dream to move forward, to have a career, becomes a dream of more persons than just that one student on the photo.

(via PetaPixel)

Hausbesetzer-Graffiti in Berlin 1980-1984

graffiti-berlin-80er-2Reclaim Your City hat ein Special über Hausbesetzer-Graffiti in West-Berlin aus den 80ern mit Fotos von Manfred Kraft aus dem Umbruch-Bildarchiv  zusammengestellt. (via Just)

Berlin um 1980: Obwohl grosse Wohnungsknappheit herrscht, werden ganze Strassenzüge über Jahre entmietet um sie abzureissen und an ihrer Stelle Gross-Siedlungen zu errichten. Um ihren weiteren Verfall und den darauf folgenden Abriss zu verhindern und bezahlbarem Wohnraum zu schaffen, werden von den hunderten leerstehenden Häusern etliche von HausbesetzerInnen in Beschlag genommen … Bis 1984 liessen sich viele der Häuser mit Verträgen legalisieren, der Rest wurde von der Polizei kompromisslos geräumt. Noch heute gibt es Hunderte von Hausprojekten in Berlin. Manche existieren als reine Wohnhäuser, aus vielen anderen ist eine stadtweite Infrastruktur aus Kunst- und Kultur-Zentren, Kneipen, Nachbarschafts-Läden, Party-Locations, Werkstätten, Kollektiv-Betrieben usw. entstanden.

Grundlagen der Polizeipsychologie: Nerds

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Ich hab keine Ahnung, warum Floyd vom Fakeblog die „Grundlagen der Polizeipsychologie: Grundlagen, Fallbeispiele, Handlungshinweise“ liest. Aber schön, dass er es auf sich nimmt und dort Perlen wie die Definition von „Nerds“ für uns ausgräbt. Ich bin schon gespannt, was er noch zu Tage fördert. Die Transkription:

Nerds sind ebenfalls männlich. Sie sind allerdings deutlich älter, meist über 20 Jahre alt. Sie präsentieren sich als introvertierte Datenmenschen, die außer der Informatik keine Interessen haben. Sie sind oft sozial isoliert und zeigen beinahe autistische Züge. Daneben sind Idealismus und Narzissmus typisch für sie. Ihre Motive sind ähnlich denen der jugendlichen Hacker. Sie wollen Schwachstellen aufzeigen. Wichtigstes Ziel ist dabei allerdings die Selbstbestätigung, weniger die Wirkung auf andere. Sie unterscheiden sich auch in typischen Merkmalen von Crackern und Crashern. Nerds weisen oft eine geringe Frustrationstoleranz auf und haben einen unsystematischen, wenig effektiven Arbeitsstil. Dafür sind sie oft ausgeprägt abergläubisch. Viele glauben, dass Computer schon bald dem Menschen überlegen sein wird (vgl. Noller, 1992).

Global Internet Porn Habits – Infografik mit den häufigsten Suchanfragen nach Ländern sortiert

pronsearch

Eine Suchmaschine für Dings hat die zehn häufigsten Suchanfragen nach Bums über einen Zeitraum von sechs Monaten nach Ländern sortiert in eine interaktive Infografik (www.pornmd.com/sex-search) gepackt. Ich hab mir gerade die Top Ten für Deutschland angeschaut und weiß jetzt nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll.

Ever wonder which states or countries are into what when it comes to what goes on behind closed doors? In this graphic below we take a closer look at the sexual interests of people around the planet. The below interactive infographic shows the top 10 most commonly searched terms on porn sites over a 6 month period. You can check out every state in the U.S. and then see what other countries around the world are searching for.

(via Dangerous Minds)