Sorry Mario Bros!

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In Sorry Mario Bros! wartet Prinzessin Peach nicht auf ihre Rettung, sondern nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und macht sich auf die Flucht. Das Freeware-Game hat zwar nur drei Level und ein paar kleine Bugs, macht aber trotzdem Spaß und ist mal wieder ein schöner Beitrag zum Dauerthema* „Geschlechter-Stereotypen in Videospielen“. Den Mario-Klon gibt’s für Windows, Mac und Linux zum freien Download. (via Superlevel)

Scott and I took a short break from The Wild Eternal to make Sorry Mario Bros, a free 2D platformer which gives Princess Toadstool the ability to jump, and thereby free herself from King Koopa’s castle. The game spans three of Super Mario Bros’ original levels, this time from right to left, as the Princess jumps, stomps, floats, and warps her way from the dark castle dungeon up to the bright and wonderful Mushroom Kingdom, proving that female protagonists can be just as awesome as male protagonists.

Keep in mind that the game was made over the course of 2 weeks and won’t be perfect. You’ll find bugs, but hopefully you’ll still be able to enjoy stompin’ stuff as the best princess the Mushroom Kingdom ever knew.

Why’d We Do This?

Mostly for fun, and for exercise. We thought it’d be a fun else-worlds sort of story to tell, moving backwards through the mushroom kingdom. The idea was floating around long before we’d heard about the @iamagamer_ca game jam, which was based thematically around strong female protagonists. Want a more in-depth and intelligent explanation of why that’s important? Visit Feminist Frequency

*Mehr zum Thema:

The Pirate Bay 10 Years Anniversary

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Die olle Piratenbucht feiert heute ihren zehnten Geburtstag mit einem Festival in der Nähre von Stockholm. Happy Birthday, schön, dass es dich (noch immer) gibt! Ein bisschen ausformulierter als meine zwischen zwei Folgen Breaking Bad hingerotze Grußadresse hat es neulich Erik Lönroth von der Jubiläumsparty veranstalteten Piratenpartei formuliert:

Its not as simple as celebrating a web site. Thats stupid. No, it’s a celebration of 10 years of file sharing, love and freedom made possible partially through it. The Pirate Bay is not even the only site of its kind, never was, but it has become a symbol for something more. That is not stupid, it matters. It matters, because it tells a story of our time. The story about real people, doing real stuff that mattered here and now – and tragically – those people got destroyed for it. It’s happening still, only in other, different contexts. I’m celebrating The Pirate Bay on the 10th because I’m celebrating ideas made clear and possible through copying, sharing, internet, technology and people caring. Maybe I’m an idealist, but as John Lennon wrote: ‘I’m not the only one’.

Zur Feier des Tages noch mal das Foto vom ersten Pirate Bay Server, der mittlerweile den Weg ins Museum gefunden hat und die Doku TPB AFK: The Pirate Bay Away From Keyboard von Simon Klose…

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The 1 Up Fever – Mockumentary über ein AR Jump ’n‘ Run mit Bitcoins in Berlin


Vimeo: The 1 Up Fever from Skeuomorph Production unter CC BY-NC-ND 3.0 (via Netzpolitik)

Unterhaltsamer Kurzfilm über ein fiktives Augmented Reality Game in Berlin, bei dem Menschen im Stil von Super Mario Bros in der Stadt verteilte Bitcoins per Smartphone einsammeln. Gedreht wurde u.a. auf der re:publica und ich kann mich noch erinnern, dass ich mich beim Rumlatschen auf dem Hof gewundert habe, wovon der Typ ab Minute 6:05 so aufgeregt erzählt.

In the Berlin city everyone is going crazy for a viral new app. Anyone with a smartphone can play a sort of Super Mario Bros arcade game in Augmented Reality. In the game a coin corresponds to 0.01 Bitcoins. Citizens‘ habits are tainted by the game. Coins are hidden all over the city, you can spot them just scanning around with your device, not always they are easy to grab. People started to leave their jobs in order to collect Coins in the streets. All over the city people are jumping and running around with their smartphones, trying to grab as many virtual coins as they can…
The shooting itself is been a game in the game: all the interviewees were asked to imagine the city as the app release happened for real and to answer thereby, sometimes they were even asked to play with it. Part of the work was dedicated to the Bitcoinkiez, a small Berlin district where local owners started to sell their products in Bitcoins through the Bitcoin Wallet App, which would be the „real“ app to whom the Super Mario app is corresponding.

DEFCON: The Documentary


YouTube: DEFCON: The Documentary (via Superlevel)

Die Doku von Jason Scott über die DEFCON, die zu den größten Hacker-Konferenzen zählt und seit 1993 jährlich in Las Vegas stattfindet, feierte dort am 1. August Premiere und steht jetzt auf diversen Kanälen frei zur Verfügung. Infos zur Doku gibt’s auf seinem Blog.

So, spoiler alert, the movie was filmed and is done. Let’s give you all the relevant links right now.

The movie is 1 hour and 50 minutes. It’s about 4 gigabytes to download. There are copies of it on The Pirate Bay that are smaller in size, but they basically re-compressed it into smaller resolution versions, and what’s fun with that?

Überwachungsstaat – Was ist das?


YouTube: Überwachungsstaat – Was ist das?

Manniac macht den Erklärbär und erläutert inhaltlich wie optisch ansprechend, was ein Überwachungsstaat ist. Schauen, teilen oder beides – dann nehmen vielleicht beim nächsten #StopWatchingUs ein paar mehr als die 10.000 am Samstag teil.

Seit den Enthüllungen von Prism und Tempora, den Überwachungs-Programmen der USA und Großbritannien, hört man die Warnung vor einem Überwachungsstaat. Doch, was hat es damit auf sich? Wenn du dich gegen Überwachung engagieren willst, nimm an dieser Petition teil: http://www.stopsurveillance.org/

Diese Animation zeigt die Gefahren von Überwachung auf, und erklärt, warum der oft gehörte Spruch „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“ ein großer Irrtum ist. Weitere Themen aus dem Video: NSA, George Orwell und 1984, Big Brother, Vorratsdatenspeicherung und Geheimdienst.

#StopWatchingUs – Demos gegen PRISM & Co. am 27.07.

Schnell zur Erinnerung oder falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Heute auf die Straße gehen und gegen PRISM und TEMPORA demonstrieren! Ich werde mit Hut, Sonnencreme und Wasser bewaffnet gegen 14 Uhr hier in Hamburg sein. Eine Übersicht über Demos in anderen Städten gibt’s hier.

Wir demonstrieren am Samstag, den 27.07.2013, gemeinsam gegen PRISM, TEMPORA, INDECT und das Utah Data Center! Solidarität mit Edward Snowden, Bradley Manning und anderen Whistleblowern! Jeder muss sich mit Edward Snowden fragen: Möchte ich in einer Gesellschaft leben, in der ein außer Kontrolle geratener Überwachungsstaat täglich meine Privatsphäre verletzt, um jeden meiner Schritte und Gedanken in der digitalen Welt aufzuzeichnen? Möchte ich Bürger oder Untertan sein? Wir sagen: Stoppt PRISM! Stoppt TEMPORA! Stoppt INDECT! Verhindert das Utah Data Center! Wir alle haben ein Recht auf Privatsphäre und vertrauliche Kommunikation, ob beruflich oder privat! Und dieses Recht fordern wir gemeinsam am 27.07.2013 auf der Straße ein!

Robin Thicke’s „Blurred Lines“ Gender Swapped


YouTube: Robin Thicke „Blurred Lines“ Sexy Boys Parody (via @La_Kat & Jezebel)

Mod Carousel, eine „Boylesque Troupe“ aus Seattle, haben „Blurred Lines“ von Robin Thicke (über 100 Millionen Views bei YT) komplett überarbeitet. Die neuen Lyrics stehen bei YouTube in der Videobeschreibung.

It’s our opinion that most attempts to show female objectification in the media by swapping the genders serve more to ridicule the male body than to highlight the extent to which women get objectified and do everyone a disservice. We made this video specifically to show a spectrum of sexuality as well as present both women and men in a positive light, one where objectifying men is more than alright and where women can be strong and sexy without negative repercussions…

Bonus: Bill Clinton Singing Blurred Lines by Robin Thicke

Amanda Palmer grillt Daily Mail mit Nackt-Performance


YouTube: Dear Daily Mail. Sincerely, Amanda Palmer (via Testspiel)

Neulich ist Amanda Palmer beim Glastonbury Festival ihr BH verrutscht. Die Daily Mail, zweit auflagenstärkste britische „Zeitung“, hatte daraufhin nichts besseres zu tun, als sich eins dieser unsäglichen Nipplegates aus den Fingern zu saugen. Letzten Freitag hat Frau Palmer im Londoner Roundhouse der Daily Mail mit einer freizügigen Performance zur Melodie von Andrew Lloyd Webbers „Waltz for Eva & Che“ aus „Evita“ geantwortet (Übersetzung von FM4):

Liebe Daily Mail,

mir ist zu Ohren gekommen, dass es Euch gefallen hat, über meinen Auftritt am Glastonbury zu berichten. Auf der Bühne habe ich verschiedenste Dinge getan, unter anderem Lieder gesungen. Kein Wort davon, stattdessen macht ihr eine große Geschichte über meine Titte. Wenn ihr Google bemüht hättet, wäre euch aufgefallen, dass eure Fotos gar nicht besonders exklusiv sind. Und meine Titte ist auch nicht „geflohen“ wie ein Dieb, sie wollte nur ein bisschen von der raren britischen Sonne sehen. So traurig es auch ist, dass der Boulevard nichts anderes zu tun hat, als Frauen herabzuwürdigen, aber wer bin ich, dass ich Zensur ausüben wollte, und es scheint, als ob mein ganzer Körper das dringende Bedürfnis hätte, diesem Kimono zu „entfliehen“…

Mir reicht es mit all den Speckröllchen, Schwangerschaftsdeformationen und Vaginafotos – wo sind die Schwänze mit Neuigkeitswert? Wenn Iggy oder Bowie oder Jagger oben ohne auftreten, schlägt das keine Wellen . Feminist blabla Genderscheiße bla bla – Oh mein Gott, ein Nippel!

Ihr werdet darüber nicht schreiben, weil ich euch direkt angesprochen habe, da ist eine Auseinandersetzung weniger spaßig, aber dank Internet werden diesem Diskurs bald viele folgen.
Vielleicht akzeptieren Millionen eure Grenzen, aber es gibt immer noch genug Leute, die Brüste in ihrem natürlichen Lebensraum sehen wollen.
Ich freue mich schon auf eure kluge Berichterstattung zu künftigen Konzerten, Liebe Daily Mail schiebt sie euch in euren…

Das Video wurde bis jetzt fast eine halbe Million mal gesehen, Tendenz steigend. Die Daily Mail hat bis heute nicht geantwortet.

Studie: Angehörige der Oberschicht verhalten sich am unethischsten


YouTube: Money on the Mind (via Kotzendes Einhorn)

Hiermit ist wissenschaftlich erwiesen, was wir eh schon gewußt haben: Reiche Menschen sind Arschlöcher und fressen Kindern die Süßigkeiten weg.

In a series of startling studies, psychologists at the University of California at Berkeley have found that „upper-class individuals behave more unethically than lower-class individuals.“ Ongoing research is trying to find out what it is about wealth — or lack of it — that makes people behave they way they do. Paul Solman reports as part of his Making Sen$e series.