„Sanktionsfrei“ – Das Projekt wider Hartz IV-Sanktionen ist online

sanktionsfrei

Falls ihr Hartz IV bezieht und Stress mit vom Jobcenter verhängten Sanktionen habt, oder für Menschen Spenden möchtet, die solchen Ärger am Hacken haben:  Sanktionsfrei, das Projekt um Hartz IV-Sanktionen zu bekämpfen ist jetzt online.

Die besten Sanktionen sind natürlich die, die gar nicht erst verhängt werden. Deswegen programmieren wir auf sanktionsfrei.de eine kostenlose Online-Beratungsstelle. Hier könnt ihr euren Schriftverkehr mit dem Jobcenter automatisiert und rechtskräftig direkt online abwickeln. Lässt sich eine Sanktion dennoch nicht verhindern, so steht ein Netzwerk aus Anwälten bereit, um dagegen zu klagen. Außerdem haben wir einen Solidartopf, aus dem wir in bestimten Fällen Sanktionen für die Dauer einer Klage ausgleichen. Ist der Fall gewonnen, fließt das Geld zurück in den Solidartopf, der dann wieder die Sanktionen anderer Betroffener ausgleichen kann. Die Würde des Menschen ist sanktionsfrei.

(via @NerdResa)

„Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch als animierte, zeitgenössische Interpretationin in 4K


Direktlink: A contemporary interpretation of The Garden of Earthly Delights (via Coudal)

Studio Smack, die neulich das tolle Video für Witch Doctor gemacht haben, mit einer zeitgenössischen Interpretation des berühmten Dreitafelbild „Der Garten der Lüste“ des niederländischen Malers Hieronymus Bosch. Am besten Fullscreen auf einem großen Monitor schauen:

In their latest work, the group cleared the original landscape of the middle panel of Bosch’s painting and reconstructed it into a hallucinatory 4K animation. The creatures that populate this indoor playground embody the excesses and desires of 21st century Western civilization. Consumerism, selfishness, escapism, the lure of eroticism, vanity and decadence. All characters are metaphors for our society where loners swarm their digital dream world. They are symbolic reflections of egos and an imagination of people as they see themselves – unlike Bosch’s version, where all individuals more or less look the same. From a horny Hello Kitty to a coke hunting penis snake. From an incarnate spybot to headless fried chickens.

Spenden für die Mobile Klinik Syrien: Audiolith bietet kompletten Katalog mit über 1600 Songs als Download für 25€ an

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Tolle Aktion meines Hamburger Lieblings-Label Audiolith Records, die Geld für die Mobile Klinik Syrien sammeln und deshalb noch bis zum vierten Dezember alle 250 Veröffentlichungen des Labels als Download (ca. 20 Gigabyte, über 1.600 Songs) für 25 Euro anbieten. Darunter Alben von Bands wie Feine Sahne Fischfilet, Egotronic, Neonschwarz und Frittenbude, um nur mal ein paar zu nennen. Mehr zur Aktion erklärt Lars Lewerenz in folgendem Facebook-Video:

(via Testspiel)

Selfie Culture 2016

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Letzte Woche, als sich Hillary Clinton bei einem Auftritt in Orlando als winkender Selfie-Hintergrund auf ein Podest gestellt hat. Kulturpessimisten fühlen sich jetzt wahrscheinlich mal wieder hinsichtlich jüngerer Generationen bestätigt, aber ich sehe eigentlich nicht, was daran jetzt blöder sein soll, als damals™ in der digitalen Steinzeit, als sich Leute bei solchen Veranstaltungen Autogrammkarten signieren lassen haben.

Als einer von Clintons Mitarbeitern das Bild am Sonntag ins Netz stellte, segelte es sofort auf einer viralen Welle. Twitter, Facebook und Buzzfeed spülten es weit nach oben – und nicht wenige sahen es als Beweis für die Selbstliebe der Smartphone-Generation.

Ob das stimmt? Clinton jedenfalls hatte kein Problem mit dem Foto, im Gegenteil, sie hatte “Everyone take a selfie” sogar dazu aufgefordert.

(via Phaenomeme)

Los Santos Pride ♡ – Ein Mod für GTA 5 bringt LGBTQ Pride Parade nach Los Santos


Direktlink: LOS SANTOS PRIDE ♡ (GTA 5 mod for PC)

Das Stockholm Pride Festival hat für GTA 5 einen kostenlosen Mod herausgebraucht, der eine LGBTQ Pride Parade nach Los Santos bringt. Bei der Los Santos Pride Parade ziehen 70 unzerstörbare Cha­rak­tere mit Regenbogen-Flaggen und Banner mit positiven Sprüchen und Solidaritätsbekundungen für die Opfer von Orlando hinter einem Soundtruck durch die Straßen (zwei schöne GIFs mit dem tanzenden Trevor habe ich wegen der Größe zu Giphy ausgelagert: 1 & 2). Aus der Pressemitteilung:

Grand Theft Auto 5 is considered to be one of the best-selling video games of all time. But the game has generated several controversies related to its violence and depiction of women. Today, the game is about to get more colorful and inclusive as the Stockholm Pride Festival is releasing the ”Los Santos Pride” mod, allowing gamers to have their own Pride Parade marching down the streets of the fictional cityLos Santos in GTA 5.

-The message of love and equality is always needed and we are happy that players get to host their own Los Santos Pride Parade, says Christian Valtersson, President at Stockholm Pride.Over the past weeks the world has been mourning the victims of the mass shooting at the LGBTQ nightclub Pulse in Orlando, Florida. With the The Los Santos Pride project, the festival wishes to honour all victims.

-We’ve made the parade indestructible. Not to moralize, but rather to show that love will always triumph over hate. Christian Valtersson says.

The unofficial mod has been created by Stockholm-based advertising agency Garbergs together with a group of GTA 5 enthusiasts, such as legendary scripter JulioNiB (creator of popular mods like Iron Man, Hulk, Watch_Dogs, and Flash script). The textures have been designed by TheFriedTurkey, Merfish and TheNathanNS. The trailer is edited by creative collective 8-bit Bastard, known for producing the first video ever using the Rockstar Editor in GTA 5. The music for the trailer has been provided by Swedish artist Alesso.

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(via TCP)

Wider Gentrifizierung: Wimmelbild „Recht auf Stadt“

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Markus Wende, Trickfilmzeichner aus Berlin, hat ein riesiges Wimmelbild zum Thema „Gentrifizierung“ bzw. „Recht auf Stadt“ gezeichnet. Wer eine Stadtrundfahrt machen möchte, findet hier eine größere Ansicht. Entstanden ist das Wimmebild „nach thematischer Inspiration des Tübinger Aktionsgeschichten Sammlers Marc Amann“, mehr Infos und das gesamte Bild zum Scrollen und Zoomen gibt es hier.

Das Wimmelbild „Recht auf Stadt“ zeigt comic dokumentarisch Initiativen und Aktionen von Menschen, die ihr Lebensumfeld „Stadt“ aktiv gestalten. Sie wehren sich gegen Verdrängung und Zerstörung und verfolgen dabei kooperative und solidarische Ansätze, die sie der kapitalistischen Verwertungslogik entgegensetzen. Die dargestellten Szenen sind real fiktiv, viele haben so oder so ähnlich stattgefunden, einige der über 2000 Figuren sind realexistierenden Personen (und Tieren) nachempfunden.
Seit Anfang Juli 2016 wird das Wimmelbild „Recht auf Stadt“ als A1 plus Plakat kostenlos verteilt.
Die Erstellung des Bildes sowie der Plakatdruck beim Hinkelstein Kollektiv Berlin wurden finanziert von den AnStiftern in Stuttgart, dem Jugendbildungsnetzwerk der Rosa Luxemburg Stiftung, dem Netzwerk Selbsthilfe Berlin sowie weiteren Unterstützer*innen.
Das Plakat liegt bundesweit in verschiedenen alternativen Buch und Infoläden, offenen Werkstätten, auf Aktionscamps, bei Vernetzungstreffen und Konferenzen kostenlos zum Mitnehmen aus.

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(via Fernsehersatz)

Your Phone Is Now A Refugee’s Phone – Die Reise eines Geflüchteten in seinem Smartphone erzählt

refugee-phoneTolles Storytelling der BBC, die die Reise eines/einer Geflüchteten innerhalb seines/ihres Smartphone erzählt. Ich kann mir gut vorstellen, das wir in Zukunft solche Formate (oder wie neulich das Musik-Video) noch öfter sehen werden.

„If you had to flee your country, what’s the one piece of technology you would take with you? This striking film, designed to watch on a mobile phone, helps the viewer to experience with immediacy the confusion and fear facing refugees making a perilous journey by boat. Your phone is now a refugee’s phone. Text messages arrive from your family. Suddenly someone contacts you on WhatsApp warning you to turn back. But are they right? Your lifeline is a phone with no signal that’s rapidly running out of battery.
The film is based on research conducted by BBC Media Action, in partnership with DAHLIA, to help humanitarian agencies be aware of the communication issues of refugees in transit. It found that access to internet, mobile networks and social media are critical in helping people feel more informed and better connected…“


Direktlink: Your phone is now a refugee’s phone [watch on a mobile] (via @masumaahuja)

Wieviel ein Hasskommentar im Netz kostet

Hier die aktuellen Tarife für Hassrede im Netz:
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Ich würde da ja noch Schmerzensgeld für von Hatespeech Betroffene und die Kosten für Renovierungs- bzw. Abrisskosten nach Brandanschlägen draufschlagen, aber immerhin…

Der Ton im Internet ist in den letzten Jahren zunehmend rauer geworden. Beleidigungen und Volksverhetzung sind fast schon Normalität in vielen öffentlichen Kommentarspalten.
Doch die Opfer von Internethass stehen dem nicht hilflos gegenüber und müssen auch keine komplizierten Wege mehr auf sich nehmen. In den meisten Bundesländern bietet die Polizei inzwischen die Möglichkeit Anzeigen einfach online zu erstatten. Eine Liste mit den Links findet ihr weiter unten.

(via @wahl_beobachter)

Wie sich eine Frau in Schweden 300 Nazis entgegenstellt

Was für eine mutige Frau, was für ein ikonisches Foto!

This is the moment one brave woman stepped out in front of the leaders of a 300-strong Nazi march – and raised her fist in defiance. The photograph was taken in Borlange, Dalarna, in central Sweden, where the militant Nazi organisation Nordiska motståndsrörelsen (Nordic Resistance Movement) was holding a rally on International Workers‘ Day this weekend. As hundreds of right-wing extremists, dressed in homemade uniforms of white shirts and dark green ties, marched down the street, 42-year-old Tess Asplund stood in their way and faced the group’s leaders with her arm in the air.

(via Ronny)

Wie AfD-Chefin Frauke Petry von einer Passantin vor laufender Kamera gegrüßt wird

Reporter Thomas Vogel vom SRF flaniert mit der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry durch die Straßen ihrer Heimat Leipzig, als plötzlich…

Daumen hoch für die unbekannte Leipzigerin für ihre deutlich Ansage!

Wir gehen mit ihr durch die Leipziger Innenstadt, stellen Fragen im Gehen. Ihr Lebenspartner, Marcus Prezell, ebenfalls AfD-Leitfigur, begleitet uns. In einem Park bricht er die Dreharbeiten ab. «Zu gefährlich, zu viele Linksautonome.» Wir gehen weiter. Während des Interviews zeigt eine junge Frau der AfD-Chefin den Mittelfinger, tanzt um sie herum, geht nicht weg. Eine peinliche Situation, aber wir drehen weiter.

(Anmerk: Im O-Video ab 4:27)

(via Blogrebellen)