Leute im Netz erreichen aus Sicht eines Publishers

Als Publisher ist man abhängig von Facebook. Auch ein großer Teil des Traffics auf meinen Katzenblog kommt vom blauen Riesen. Wer aber seine Facebook-Posts nicht mit Geld boostet, muss sich (wie ich) damit abfinden, eben nur einen Bruchteil seiner Follower zu erreichen. Matthew Inman‏ aka The Oatmeal hat diese ungleiche Beziehung neulich in seinem Strip Reaching people on the internet treffend auf den Punkt gebracht – und Facebook hat ihn umgehend bestätigt

Was für ein Käse: Warum Google keine 🍔 kann

Weil die Unicode-Organisation bei der Gestaltung von Emojis nur ungefähre Vorgaben macht, sehen die Ideogramme von Konzern zu Konzern bekanntlich ziemlich verschieden aus. So auch das Hamburger-Emoji: Ob mit oder ohne Tomate, ein oder zwei Patties, die Geschmäcker sind verschieden… Aber Google: den Käse unters Fleisch packen, srsly?

Immerhin erkennt man in Mountain View den Ernst der Lage und der Chef meldet sich persönlich zu Wort:

Und wo wir schon dabei sind, sollten wir vielleicht auch mal über Bier sprechen…

(via The Verge)

In Russland gibts Automaten für Fake Instagram Likes und Follower

Like mich doch am Arsch: Wenn Kunst von der Realität eingeholt wird: In Einkaufszentren in Russland stehen Automaten, an denen man sich u.a. Likes und Follower für Instagram und VKontakte (quasi das russische Facebook) kaufen kann.


(50 Rubel sind zur Zeit rund 80 Cent)

Burned Your Tweet – Ein Roboter, der automatisch die Tweets von Donald Trump ausdruckt und verbrennt

Burned Your Tweet ist ein Roboter, der automatisch die Tweets von Donald Trump ausdruckt und verbrennt. Oder in anderen Worten: „Giving Trump’s tweets the attention they deserve“.

The Internet Warriors: Bei Internet-Trollen zu Hause

internetwarriors

Drei Jahre lang ist der Norweger Kyrre Lien für sein Doku-Projekt The Internet Warriors dorthin gegangen, wo es (beim Zuhören) weh tut und hat Trolle zu Hause besucht und sie nach ihrer Motivation gefragt. Wobei „Troll“ in diesem Zusammenhang noch verharmlosend ist, Glaubenskrieger trifft es besser. Untertitel an und „meet The Internet Warriors – in their own cave“:

Who are the people that get so angry online? Why do so many of them choose to harass people, threaten people, and stretch the freedom of speech to its limits?
More than a third of us participate in online debates, according to research done by Pew Research Centre. During the past three years, documentarist Kyrre Lien has met some of the most active online commenters across the world. From the fjords in Norway, to the U.S. desert, a boat in Denmark and an apartment in Lebanon.
He has met the men who generally are a bit older and turn the comments section into a masculine arena, and the women, who more often choose Facebook – a much younger arena.
Research also shows that the ones who are very active in debates online are somewhat more critical to immigration and trust the government less than others.

(via FernSehErsatz)

Mit GIFs Gebärdensprache (kennen)lernen

cool

Zum Kennenlernen der Gebärdensprache American Sign Language (ASL) hat Giphy eine Sammlung von 2.000 animierten GIFs aus der der Serie Sign With Robert mit Untertiteln versehen und hochgeladen. ASL wird z.B. in den USA, Kanada, Mexiko, Hongkong, Ghana, Nigeria und auf den Philippinen verwendet – und künftig von mir beim Twittern, Mailen und Chatten. Das Zeit-Blog „Teilchen“ dazu:

Für die Bibliothek hat Giphy Videos aus der Serie Sign With Robert des US-Schauspielers und Pädagogen Robert DeMayo mit Untertiteln versehen und sie in Gifs konvertiert … Sie zeigen einzelne Wörter oder Sätze in der amerikanischen Gebärdensprache, genannt ASL, die sich dann einfach nachahmen lassen. Denn bei Gebärdensprachen sind einzelne Bewegungen besonders wichtig, die sich von Fotos nur schwer ablesen lassen. Die Gifs sollen hier Abhilfe schaffen.

„Gifs machen sich als ein visuelles und nicht an Ton gebundenes Format zum perfekten Medium für Gebärdensprache“, sagte Hilari Scarl, Regisseurin und Produzentin Sign With Robert der Website Mashable. Die Bildschleifen ermöglichten es durch Wiederholungen zu lernen – sowohl für hörende als auch für gehörlose Menschen.

(via Daniel & Netzpolitik)

Die Tweets von Donald Trump als Emo-Song

emotrump

Macht den ganzen Trump-Wahnsinn nicht besser, aber zumindest für 2:41 Minuten lustiger:

We noticed that @realdonaldtrump’s tweets are basically the lyrics to an early 2000s emo song, so we turned them into one.


(via Malcolm)