Innenansicht des Cupola-Moduls der Internationalen Raumstation

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Foto: NASA | Astronaut Ron Garan, Expedition 28 flight engineer
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Foto: NASA | für großes Bild hier klicken

Einer der besten Arbeitsplätze der Welt (bzw. im erdnahen Weltraum): Das Cupola-Modul der Internationalen Raumstation mit seiner Konsole für den Robo-Arm (rechtes Fenster). Dazu unsere blaue Murmel im Hintergrund.

This image of the interior view from the International Space Station’s Cupola module was taken on Jan. 4, 2015. The large bay windows allows the Expedition 42 crew to see outside. The Cupola houses one of the space station’s two robotic work stations used by astronauts to manipulate the large robotic arm seen through the right window. The robotic arm, or Canadarm2, was used throughout the construction of the station and is still used to grapple visiting cargo vehicles and assist astronauts during spacewalks. The Cupola is attached to the nadir side of the space station and also gives a full panoramic view of the Earth.

via (APOD)

Komet 67P Close-ups

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Credit: Credit: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA

Die ESA hat eine Galerie mit HighRes-Nahaufnahmen von Tschurjumow-Gerassimenko auf ihre Seite gestellt. Das Foto oben wurde z.B. aus einer Entfernung von 8 km und einer Auflösung von 15cm/Pixel aufgenommen (hier in groß). Kleiner Tipp für Space- und Kometen-Interessierte: Der Twitter-Account zur Rosetta-Mission wird auch nach dem Hype weiter regelmäßig gepflegt.

Exoplanet Travel Series – NASA spielt Reisebüro in dreiteiliger Poster-Serie

Die NASA als Reisebüro. Das Angebot umfasst (momentan) drei Poster mit Exoplaneten, die ihr euch in HighRes runterladen könnt. Ich schwanke zwischen Kepler-186f und Kepler-16b – vielleicht hänge ich mir aber auch alle drei auf.

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Relax on Kepler-16b – Where your shadow always has company

Like Luke Skywalker’s planet „Tatooine“ in Star Wars, Kepler-16b orbits a pair of stars. Depicted here as a terrestrial planet, Kepler-16b might also be a gas giant like Saturn.

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Wiedereintritt in die Erdatmosphäre aus Sicht der Astronauten

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Spektakuläres Video vom Wiedereintritt des Orion-Raumschiff in die Erdatmosphäre aus Sicht der Besatzung, entstanden beim Testflugs am 5. Dezember. Mehr Infos dazu bei der NASA. Ich mag den Teil mit dem ma­gen­ta­far­benem Plasma und hab das vorhin mal mit dem Soundtrack von Interstellar laufen lassen. Passt.


YouTube: Astronaut’s-Eye View of NASA’s Orion Spacecraft Re-entry (via @DLR_Next)

The video begins 10 minutes before Orion’s 11:29 a.m. EST splashdown in the Pacific Ocean, just as the spacecraft was beginning to experience Earth’s atmosphere. Peak heating from the friction caused by the atmosphere rubbing against Orion’s heat shield comes less than two minutes later, and the footage shows the plasma created by the interaction change from white to yellow to lavender to magenta as the temperature increases. The video goes on to show the deployment of Orion’s parachutes and the final splash as it touches down.

Wie sich eine Kometenlandung anhört: Der Touchdown von Philae auf Comet 67P

Das DLR hat den Sound vom ersten Touchdown des Landers Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko veröffentlicht. Klingt für mich als interessierten Laien weniger spektakulär als z.B. der singende Komet neulich, aber ich will das hier trotzdem mal festgehalten haben, weil… KOMETENLANDUNG!!!!!

Es ist ein kurzer, aber bedeutender „Rumms“, den das Instrument CASSE bei der ersten Landung von Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufzeichnete – das Zwei-Sekunden-Stück aus dem All dokumentiert nicht weniger als den allerersten Bodenkontakt eines menschengemachten Objekts mit einem Kometen. Die Sensoren sitzen in allen drei Füßen des Landers und lauschten am 12. November 2014 bereits im Anflug auf den Kometen. „Es war ein komplizierter Bodenkontakt, aber wir können die Daten wissenschaftlich auswerten“, sagt Dr. Martin Knapmeyer, Geophysiker am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im CASSE-Team. Der Dreiklang der Lander-Füße ist für die Forscher aufschlussreicher, als es sich für den Laien anhört: „Erst setzt Lander Philae auf einer mehreren Zentimeter dicken, weichen Schicht auf, dann treffen die Füße einige Millisekunden später auf eine harte, vielleicht eisige Schicht auf Churyumov-Gerasimenko“, erläutert DLR-Forscher Dr. Klaus Seidensticker, der für das komplette SESAME-Experiment (Surface Electric Sounding and Acoustic Monitoring Experiment) zuständig ist, zu dem auch CASSE gehört… Philae: Dreiklang aus dem All

Comic von xkcd zur Kometenlandung als animiertes GIF

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Randall Munroe hat in seinem heutigen Webcomic die Kometenlandung live begleitet. Aus den einzelnen Panels hat Tanya Harrison praktischerweise ein animiertes GIF gebastelt. Momentan sieht es allerdings so aus, als sei Philae bei der ersten Landung von der Oberfläche abgeprallt und ein zweites Mal gelandet. Und dann ist da noch die Sache, mit den nicht funktionierenden Space-Harpunen. Könnte also sein, dass nach der ESA-Pressekonferenz morgen um 14 Uhr ein alternatives Ende fällig wird…

(via @elakdawalla)

Rosetta-Mission: Nützliche Links zur Kometenlandung

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Foto: Philae’s landing site | Credit: ESA/Rosetta/NAVCAMCC BY-SA IGO 3.0

Ihr habt es mitbekommen: Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat heute Vormittag (12.11.14) den Lander Philae von der Raumsonde Rosetta getrennt, um gegen 16.30 Uhr auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko zu landen. Ob die Landung erfolgreich war, erfahren wir wegen der Entfernung erst eine halbe Stunde Stunde später. Ich hab mal ein paar Links und Dinge zusammengetragen, um die heutigen Ereignisse zu begleiten – gelegentliche Updates sind durchaus möglich… 

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Mal kurz durch die Internationale Raumstation schweben


YouTube: Inside the ISS – 18,000 M.P.H. with Reid Wiseman (via @NASA)

Einmal mit knapp 29.000 km/h von hinten nach vorne durch die ISS schweben mit NASA-Astronaut Reid Wiseman alias @Astro_Reid.

NASA Astronaut Reid Wiseman takes us from the very back of the International Space Station to the front at 18,000 M.P.H. Reid traveled almost 450 miles around the Earth in the 90 seconds it took him to float about 200 feet from one end to the other.

Wie es an Bord der ISS um Mitternacht aussieht

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Über fünf Monate ist ESA-Astronaut Alexander Gerst schon an Bord der ISS. Wer ihm bei Twitter folgt, weiß, dass er in seiner Freizeit gerne mal fotografieren geht schwebt. So auch neulich zur Geisterstunde, als er ein paar Fotos von der Raumstatation im nächtlichen Ruhezustand geschossen hat. Dazu passend einer meiner Lieblings-Tweets:

Wenn ich regungslos schwebe ohne etwas zu berühren, kann ich spüren wie mein gesamter Körper im Rhythmus meines Herzschlags pulsiert.

— Alexander Gerst (@Astro_Alex) 1. November 2014