Amazons Alexa macht alleine Party bis die Polizei kommt

Ist der User aus dem Haus, tanzen feiern die digitalen Assistenten. Schöne neue Welt… 🤘

Grüßt euch erstmal Amazon,

also bisweilen war ich mit eurem Service und Alexa einwandfrei glücklich. Allerdings hat die Beziehung zwischen Alexa und mir seit Freitagnacht eine Kehrtwende genommen. Man könnte sagen „es ist kompliziert“ oder sogar eher soweit, dass wir nun leider getrennte Wege gehen müssen.

Während ich ganz entspannt in Hamburg auf der Reeperbahn, sowie im Schanzenviertel ein Kaltgetränk zu mir genommen habe, hat Alexa eigenständig, ohne Befehl und ohne über Handy (Spotify oder ähnlichem) gesteuert zu werden auf voller Lautstärke ihre eigene Party bei mir in der Wohnung gefeiert. Sei ihr theoretisch ja gegönnt, allerdings entschied sie sich für eine äußerst ungünstige Uhrzeit zwischen 1:50 Uhr und 3:00 Uhr Mitternacht. Meine Nachbarn alarmierten daraufhin die Polizei, welche wiederum die Wohnung öffnete und Alexa mal gehörig den Saft abdrehen mussten.

Es wurde das Türschloss samt Zylinder ausgetauscht. Die neuen Schlüssel konnte ich dann auf dem Polizeirevier in Empfang nehmen, wo ich morgens noch mit dem Taxi hinfahren durfte. Die Rechnung für den Schlüsseldienst als Nachteinsatz wird demnächst bei mir eintrudeln.

Als ich Alexa danach fragte, wie wir nun verbleiben und ob Sie mir die Kosten die sie selbstverschuldet verursacht hat, überweisen könnte kam nur ein trockenes

„Ich habe leider keine Antwort auf die Frage gefunden.“

Auf Nachfrage beim Telefonkundenservice von Euch wurde ich gefragt, ob mein Fenster eventuell auf Kipp stand und jemand nachts um 2 Uhr Alexa ferngesteuert haben könnte. Diese Option hielt ich für äußerst fragwürdig, da meine Wohnung sich im 6. Stock befindet und mein Fenster auch nicht auf Kipp stand.

Anbei schicke ich Euch noch ein netten Artikel aus dem aktuellen Pinneberg Tageblatt. Vielleicht habt Ihr ja eine Idee, wie wir nun mit diesem Fauxpas verbleiben können. Alexa würde ich euch nämlich gerne einpacken und ihr könntet dann ein neues Zuhause für Sie suchen.

Mit freundlichem Gruß
ein bis gestern Morgen eigentlich noch überzeugter Amazon-Kunde.

Lob des Smartphones! (Dirk von Gehlen auf dem Zündfunk Netzkongress 2017)

Dirk von Gehlen hat auf dem Zündfunk Netzkongress ein Lob auf das Smartphone gesungen. In seinem Vortrag geht es aber nicht nur um das Smartphone, sondern generell auch um ein anderes Verhältnis zum Neuen. Und weil Wochenende und Dauerregen: Hier noch eine Playlist mit allen 57 Videos vom ZF2017. Sind interessante Vorträge dabei…

Der Vortrag basiert in weiten Teilen auf dem, was ich im in einem Buch zusammengefasst habe, das im Januar 2018 bei Piper erscheint. Es heißt „Das Pragmatismus-Prinzip“ und fasst im Untertitel zusammen, worum es mir in Vortrag und Buch geht: „Zehn Gründe für einen gelassenen Umgang mit dem Neuen“

Ich glaube, dass es an einem hoffnungsvollen Blick auf die Zukunft fehlt. Das Morgen ist Optimisten wie hierzulande vor allem Pessimisten ein mit ihren Wünschen und vor allem Sorgen beschriebenes Blatt und viel zu selten ein offener, ein gestaltbarer Raum.

Instagif – DIY Sofortbildkamera, die GIFs ausdruckt

Die Instagif von Abhishek Singh ist eine moderne Reminiszenz an die legendären Sofortbildkameras von Polaroid. Dabei werden die Fotos als dreisekündiges GIF auf ein (Raspberry Pi betriebenes) Cartridge mit Display kopiert, das anschließend von der Kamera ausgeworfen wird. Wie beim Vorbild verblassen die Aufnahmen – nur halt nicht in Jahren sondern Sekunden. Nice!

I built a camera that snaps a GIF and ejects a little cartridge so you can hold a moving photo in your hand! I’m calling it the “Instagif NextStep”. Don’t ask me why I built it, it sounded like a fun challenge and I always wanted to hold a moving photo. If it wasn’t obvious, I was inspired by the Polaroid OneStep. What I love about these kinds of projects is that they involve a bunch of different skill sets and disciplines – hardware, software, 3D modeling, 3D printing, circuit design, mechanical/electrical engineering, design, fabrication etc that need to be integrated for it to work seamlessly. Ironically this is also what I hate about these kinds of projects :P I have detailed all the steps here and have released all the code, eagle files and design files so you can create your own.

Auf Imgur hat Abhishek Singh ausführlich dokumentiert, wie die Instagif funktioniert:

I made a camera that prints a GIF instantly

(via prostheticknowledge)

In Russland gibts Automaten für Fake Instagram Likes und Follower

Like mich doch am Arsch: Wenn Kunst von der Realität eingeholt wird: In Einkaufszentren in Russland stehen Automaten, an denen man sich u.a. Likes und Follower für Instagram und VKontakte (quasi das russische Facebook) kaufen kann.


(50 Rubel sind zur Zeit rund 80 Cent)

Neurotransmitter 3000 – Ein Fahrgeschäft, das mit biometrischen Daten gesteuert wird

Tolles Projekt – nicht nur wegen dem Namen: Der Neurotransmitter 3000 von Daniel de Bruin ist ein sieben Meter hohes Fahrgeschäft, das auf Herzfrequenz, Körpertemperatur, Schwerkraft und Muskelspannung reagiert. Dabei werden die biometrischen Daten von Sensoren gemessen und anschließend in Bewegung übersetzt. Der Körper reagiert auf die Bewegungen des Neurotransmitter 3000, der wiederum auf den Körper reagiert.

Artist/designer Daniel de Bruin is driven by the desire to become part of the things he creates. Neurotransmitter 3000 is such a thing: a seven-meter high attraction in which he lets himself swing around. He built the first phase of the machine as part of his graduation from HKU University of the Arts Utrecht in 2015. From then on, he developed a plan to control the machine by biometric data he obtains by sensors on his body. Heart rate, body temperature, orientation / gravity and muscle tension are measured and translated to variations in motion. Thus, not only responds De Bruins body on the movements of the Neurotransmitter, the Neurotransmitter also responds to his body.

(via prostheticknowledge)

Smartes Kondom will Performance beim Sex tracken

iCon

Klingt wie aus einer Episode von Black Mirror: Bei British Condoms kann man für rund 70 Euro das i.Con Smart Condom vorbestellen. Das Teil zeichnet u.a. auf, wieviel Kalorien beim Sex verbrannt werden, durchschnittliche Geschwindigkeit und Gesamtzahl der Stöße, Hauttemperatur und verschiedene Positionen (Beta). Die Daten werden, na klar, an eine App gesendet und können mit anderen geteilt werden. Der Produktname ist etwas irreführend, bei dem Wearable handelt es sich um einen Penis-Ring, der über ein Kondom gezogen wird. Apropos Internet of Shit:

What is i.Con? Is it an actual condom? Is it reusable?

No, i.Con is not an actual condom; it’s a ring that will sit over a condom at the base, which you can use over and over again. It is extremely comfortable, water resistant and lightweight, you won’t even know it’s there ensuring maximum pleasure and, peace of mind that you can choose any condom you wish to use in conjunction with the i.Con.

So what are the main features i.Con will record?

i.Con will record:

– Calories burnt during sexual intercourse
– Speed of thrusts
– Total number of thrusts
– Frequency of sessions
– Total duration of sessions
– Average velocity of thrusts
– Girth measurement
– Different positions used (currently BETA testing – will have more info in a release coming soon)
– Average skin temperature

How does it work?

Utilizing a Nano-chip and sensors, i.Con will measure and remember a number of different variables during your sessions. Once your session is completed, you will then be able to use the i.Con app to download your recent data which is paired to the device using Bluetooth technology. Once you have downloaded your data, the i.Con will automatically clear its memory making way for your next session. It’s extremely simple to use.

What does i.Con do with its data? Can I use it anonymously?

Absolutely! All data will be kept anonymous but users will have the option to share their recent data with friends, or, indeed the world. You will be able to anonymously access stats that you can compare with i.Con users worldwide.

(via Mashable | Thx @grok)

Lego-Roboter-Band covert „The Robots“ von Kraftwerk

Ihr letzter Auftritt hier im Blog ist schon eine Weile her, jetzt melden sich die Lego-Bionicle der Toa Mata Band mit einem Kraftwerk-Klassiker zurück.

This is my inspiration to this Kraftwerk ’s tribute, regarding their vision of the future and to their brilliant approaching to the music with a touch of irony that even now is still influencing a thousand of music producers around the world.
My video contribution from Toa Mata Band (a tiny orchestra of Lego® robots driven by Arduino®) represents a version of the iconic tune „The robots“ using nowadays open-source technologies, microcontrollers, 3D printer, robot arm, music DAW, smarthphones, pocket synthesizers* and more… trying to give a new way to read the message we got from them 40 years ago.

(via Marc)