Urban Explorers – Webserie von ARTE Creative über urbane Gegenkulturen

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In der achtteiligen Webdoku-Serie „Urban Explorers“ von ARTE Creative geht der französische Filmemacher Mathias Bones begleitet von Akteuren diverser Gegenkulturen in London, Paris, New York, Berlin und Stockholm auf Entdeckungreise. Ich bin noch nicht mit allen Folgen durch, aber als Zwischenfazit: absolut sehenswert!

Urban Explorers erforscht die dunkelsten, tiefsten Orte und unzugänglichsten Höhenlagen, begleitet von denen, die den Aufbau unserer weltweiten städtischen Lebensräume ganz neu eröffnen und entwerfen: Urbane Erkundung, Parkour oder Urban Hacking sind ihre Disziplinen, die den Zuschauer einladen, auszubrechen und den Facettenreichtum des Kosmos „Stadt“ zu erkunden: London, Paris, New York, Berlin oder sogar Stockholm sind zu Zentren geworden, in denen diese Disziplinen auf fruchtbaren Boden treffen und an denen sie wachsen – und umgekehrt leisten diese ihren Beitrag zur Entwicklung der Städte.

Hier alle acht Folgen, die laut Nachfrage bei ARTE „noch einige Monate online“ sein werden:

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Girl Gangs against Street Harassment

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YouTube: Girl Gangs over Mannheim

Letzten Sommer hat sich in Mannheim das Streetart-Projekt „Girl Gangs against Street Harassment“ gegründet, das die Stadt mit Cut-Ups kampfbereiter Frauen tapeziert. Die Botschaft dahinter „ihr seid nicht allein“ soll Frauen und Mädchen Mut machen:

The project Girl Gangs over Mannheim intends to interrupt that misogynic behavior in the public sphere where even a subculture like street art is dominated by male. The project is a visual attack against a patriarchal culture in which women are so often reduced to their beauty and/or sexual appearance. The in street art common cut-up technique is used to set up a violent girl gang, that has been created out of photography print outs, in public space to set a sign against street harassment. The images of the gang are placed on an underpass in urban Mannheim, as well as on other places where women have often been threatened before by harassment or even been the victims of physical sexual assaults. These women on the paper cutups are armed with baseball bats, axes and other weapons and are staring right at you with a highly aggressive look. They try to portray an opposite picture of women and how they are usually represented in conventional advertisements…

Sarah Held, eine der Gründerinnen, erzählt im Interview mit dem Graffitiarchiv ein bisschen über das Projekt und die Reaktionen darauf, weitere Infos, Fotos und Druckvorlagen gibts auf der Webseite der Girl Gangs.