Lego Minifig Pussyhat zum 3D-Drucken

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Wer seine Lego-Menschen mit Pussyhats aufwerten möchte, kann sich hier bei Thingiverse das File zum 3D-Drucken gratis runterladen.

minifig-pussyhat_3This LEGO® minifig compatible Pussyhat celebrates the millions that joined the Women’s March in Washington, D.C., and around the world on January 21, 2017. „The Pussyhat Project is a movement, not just a moment.“ Print a Pussyhat and create a Women’s March minifig to display as reminder of the fight for women’s rights and equality.

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(via DesignMakeTeach)

Ellen’s Kommentar zum Travel Ban anhand der Aufführung von Finding Dory im Weißen Haus

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Warum Ellen immer noch eine der Besten ist. Kontext:

Here’s one for the history books: the first movie that Donald Trump screened during his term in the White House was Disney/Pixar’s Finding Dory. He held the screenings as mass protests raged around the United States (and in front of the White House) in opposition of Trump’s travel ban against refugees and citizens of certain Muslim-majority countries.

(via Cartoon Brew)

Das Miniatur Wunderland baut eine Mauer um Las Vegas | Ein Pussy Grabs Back. F*ck Tr*mp! Wholecar rollt durchs Land | Stars and Bricks in Berlin

Meine US-Timeline bei Twitter und auf Facebook hat seit dem 20. Januar verständlicherweise nur noch ein Thema: Trump, Trump und noch einmal Trump. Auch in meiner deutschsprachigen dominieren der Orangene und seine Alt-Right-Bande und ich gehe mal davon aus, bei euch sieht das ähnlich aus. Neben unzähligen (lesenswerten) Longreads, Analysen, Demobildern, etc. hier mal drei regionale (Re)aktionen, die in den letzten Tagen bei mir im Reader aufgepoppt sind und hängengeblieben sind:

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Das Miniatur Wunderland in Hamburg hat vorübergehend eine Mauer um sein Las Vegas gebaut und bittet: „Liebe Freunde aus Amerika, bitte mauert Euch nicht ein…. Eure Freunde aus dem Wunderland <3.“

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Am Wochenende ist ein frisch lackiertes Protest-Wholecar mit dem Schriftzug PUSSY GRABS BACK – FUCK TRUMP! durch das Land gerollt, die Fotos wurden am Lübecker Hafen geknipst:

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Das Künstlerduo Various & Gould hat die Nationalflagge der USA mit Mauersteinen aktualisiert und am Alexanderplatz in Berlin Mitte plakatiert:

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(via Just, Rudi & René)

Antrittsrede von Trump bei PornHub

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Der Screenshot ist photogeshopt, aber wer ein bisschen sucht und masochistisch genug veranlagt ist, findet anscheinend die komplette Inaugural Speech von Trump bei PornHub (-> Link geht zum Observer)

But don’t be disappointed, because while this image is a fake, someone else really did upload Trump’s inauguration speech to the porn site. Regarding the inauguration video we found on PornHub, Price told the Observer: “We are not aware of this video being uploaded to the site, and as long as it doesn’t violate our Terms of Service, it is permitted.”

There you have it, folks. Head on over to PornHub.com to watch Donald Trump fuck the entire country at once. Or, you know, you could just read the news for the same effect.

Nazis zum Schweigen bringen

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Unabhängig davon, wie man zu Shia LaBeouf als Schauspieler, Künstler und öffentliche Person steht, Nazis zum Schweigen bringen kann er. Dem Typ mit SS-Käppi dürften noch eine Weile die Ohren klingeln:

The problem was that not everyone wanted to say “He will not divide us.” To be more specific, a Nazi showed up who wanted to say “1488,” instead … “1488,” of course, is a white supremacist code number that combines white supremacy’s 14-word creed with a reference to “Heil Hitler,” H being the eighth letter of the alphabet. It was created by white supremacist murderer David Lane, the same charmer who invented the “white genocide” myth. (Saying “Heil Hitler,” even in code, is another cutoff point where it probably ought to be ok to call someone a Nazi.)

(via Slate)

Afrofuturismus – Widerstand gegen eine weiße Zukunft (Radio-Feature)

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Interessanter, halbstündiger Beitrag bei Deutschland Radio Kultur über Afrofuturismus. Gerade gehört und sofort ein paar Bücher auf meine Wunschliste gesetzt.

Die Diskriminierung von Afro-Amerikanern ließ eine popkulturelle Strömung entstehen, die erst in den 90er-Jahren ihren Namen erhielt: der Afrofuturismus. In Musik, Literatur und Comics entwickeln hier Künstler utopische Welten […]

Die Chicagoer Publizistin Ytasha Womack ist einer der Logbuch-Schreiberinnen des zeitreisenden Afrofuturisten. Sie hat in ihrem Buch „Afrofuturism – The World of Black Sci-Fi and Fantasy Culture“ im Jahr 2013 die Welt der Afrofuturisten beschrieben. Es ist ein Sammelbegriff, der fiktionale, spekulative Literatur umfasst, Geschichten aus der Zukunft, von Weltraumreisen und Superhelden, futuristische Musik und Mode, Filme und Spiele. Alles aber immer mit einem schwarzen Blick und afrikanischen Bezügen.

Als Womack ihr Buch veröffentlichte, da war das Wort schon rund 20 Jahre alt. Der Literaturkritiker Mark Dery erfand ihn mangels eines anderen Genre-Begriffes in den 90ern, als er in einem Essay die Frage stellte, warum es eigentlich so wenig afro-amerikanische und auch afrikanische Autoren gibt, die selbst Science-Fiction schreiben – ihre Geschichte würde sich doch selbst wie eine lesen:

„Das ist gerade so verblüffend, weil die Afro-Amerikaner wortwörtlich Nachfahren von einer Alien-Entführung sind. Sie leben in einem Sci-Fi-Albtraum, in der ein unsichtbares, aber undurchdringliches Kraftfeld aus Intoleranz ihre Bewegungen einschränkt.“

Afrofuturismus – Widerstand gegen eine weiße Zukunft [MP3 | 28.8MB]

(Grafik aus: „Afrofuturism: The World of Black Sci-Fi and Fantasy Culture“ von Ytasha Womack | via Swen)