Umgebauter Ford Transit als Schienenfahrzeug

Die Wassertalbahn, eine schmalspurige Waldbahn im Norden Rumäniens, ist die letzte regulär betriebene ihrer Art und steht seit 2010 als rumänisches Kulturgut unter Schutz – wobei „regulär betrieben“ in diesem Zusammenhang wohl etwas, äh, weiter gefasst werden muss…

Die Wassertalbahn ist eine schmalspurige Waldbahn in den rumänischen Karpaten. Die private Draisine 01 CALLATIS wurde aus einem Ford Transporter umgebaut, gebraucht erworben von einer deutschen Feuerwehr. Der Fahrer bedient Zündung, Gänge und Gaspedal wie in einem normalen Auto. Das Lenkrad wirkt auf die Bremse. Das Fahrzeug hat einen Rückwärtsgang, der aber nur für kurze Strecken genutzt wird. Für längere Strecken kann man die Draisine auf der Stelle wenden, mit einer Platte die im Schwerpunkt des Fahrzeugs auf die Schienen abgesenkt wird.

(via TA)

Braun präsentiert: „Maximale Flexibilität für makellose Ergebnisse“ (Werbung)

Oh Mann, wie gelingt es bloß im Leben die richtigen Prioritäten zu setzen, wenn alles irgendwie wichtig ist? Eine schlüssige Antwort darauf kann die von der Traditionsmarke Braun in Auftrag gegebene globale Online-Umfrage unter 5000 Männern zwischen 25-35 Jahren zwar nicht liefern, aber doch ein paar interessante Einblicke:

So jammerten 42 Prozent der deutschen Teilnehmer, zu wenig Zeit für das zu haben, was für sie im Leben wirklich zählt. Gleichzeitig gab mit 65 Prozent ein Großteil der deutschen Männer an, dass bereits eine kleine Veränderung ihrer täglichen Morgenroutine einen großen, positiven Einfluss auf ihren Alltag haben könne. Zumindest daran lässt sich doch arbeiten – wenn man zufällig wie Braun im Rasierer-Bizz ist… Zwinkersmiley.


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So hat Braun gleich mehrere Gadgets am Start, um die morgendliche Rasur effizienter und flexibler zu gestalten und geplagten Work-Life-Balance-Opfern zu einem optimalen Start in den Tag zu verhelfen. Allen anderen selbstverständlich auch.

Der Braun Series 9 verbindet maximale Präzision mit einzigartigem Hautkomfort. Mit seinem SyncroSonicTM Scherkopf mit fünf perfekt synchronisierten Rasierelementen eignet er sich für jeden Barthaartyp und passt sich den Gesichtskonturen optimal an. Dabei sorgt der mit Titannitrid beschichtete Trimmer für eine besonders sanfte Rasur und ein glattes Hautgefühl. Der Stiftung Warentest-Sieger (05/2017) überzeugt mit seiner Kombination aus zeitlosem Design und herausragender Technologie.


Der Braun Series 3 ProSkin wurde entwickelt, um eine schnelle und unkomplizierte Rasur zu ermöglichen. Die MicroComb-Technologie richtet durch einen Kamm die Barthaare auf und führt sie direkt in das Scherelement des Trimmers. Dadurch werden weniger Züge benötigt. Gleichzeitig werden durch die SensoFoilTM-Technologie mehr Haare gleichzeitig durch die Folie erfasst: Die Rasur wird effizienter und Hautirritationen vermindert. Zudem kann der Rasierer bequem unter fließendem Wasser gereinigt werden und seine Laufzeit mit bis zu 45 Minuten erlaubt mehrfache Anwendungen ohne zwischenzeitiges Aufladen.

Das Braun Multigrooming-Kit (siehe Foto oben) steht dagegen für Multifunktionalität: Der Kammaufsatz ermöglicht ein präzises und individuelles Haarstyling. Für flexibles Bartstyling bieten drei weitere abnehmbare Kammaufsätze 13 verschiedene Längeneinstellungen, von 0,5 bis 21 Millimeter. Konturen lassen sich mit dem Präzisionsaufsatz perfektionieren. Ergänzt wird der Bartschneider durch einen Nasen- und Körperhaartrimmer und dank Wet&Dry-Technologie lässt sich das All-in-1-Tool auch unter der Dusche anwenden.

Alle vorgestellten Produkte sind ab sofort im Handel erhältlich:

  • Braun Series 9 CC Premium UVP 489,99 €
  • Braun Series 3 ProSkin UVP 119,99 €
  • Braun Multigrooming-Kits UVP 29,99 €

Weiterführende Informationen findet ihr auf braun.de, Facebook und YouTube.

Mit freundlicher Unterstützung von Braun

Gumshoe – Sneaker mit Sohle aus recycelten Kaugummis

Die Sohle des Gumshoe besteht zu 20% aus alten Kaugummis, die von Amsterdams Straßen entfernt worden sind. Die Sneaker sind Teil einer Awareness-Kampagne des Amsterdamer Stadtmarketings und in Zusammenarbeit mit Explicit Wear (Design) und Gum-Tec (Sohle) entstanden. Der Gumshoe kommt in Bubblegum-Pink und Schwarz und ist ab Juni erhältlich. Nettes Details am Rande: In die Sohle ist die Karte von Amsterdam eingelassen.

The first shoe ever made from chewing gum. The soles of these shoes are made from recycled chewing gum taken from the streets of Amsterdam. In the Netherlands 1.5 million kilos of gum ends up on the street every year. Making it the second most common litter after cigarettes. By buying these shoes you contribute to the solution, by wearing them you show your support.

(via schoenhaesslich)

Lösch Dich! So organisiert ist der Hass im Netz – Doku über Hater und Trolle

Für ihre sehenswerte Doku „Lösch Dich: So organisiert ist der Hass im Netz“ war ein Team aus Journalisten, Programmieren und Aktivisten um YouTuber Rayk Anders und Journalist Patrick Stegemann ein Jahr lang undercover in Troll-Foren unterwegs und hat organisierte Trolle besucht.

Die Doku verfolgt ein Team, das undercover als Trolle und Hater im Netz unterwegs war und berichtet von gesteuerten Shitstorms, Mobbingattacken, Wahlmanipulationen. In der Doku sprechen sie mit Trollen, Nazis und Hatern, sind verdeckt in Trollnetzwerken unterwegs.

Für die Dokumentation „Lösch Dich: So organisiert ist der Hass im Netz“ hat sich ein Team um den YouTuber Rayk Anders und den Journalisten Patrick Stegemann ein Jahr in die Welt von Hatern, Trollen und Nazis begeben. Sie wollen herausfinden, ob die Wellen an Hasskommentaren abgesprochen und organisiert sind. Dabei geraten sie mitten hinein in den Meme-War, wie die rechten Trolle ihren Kampf um Aufmerksamkeit häufig nennen.

Die rund 40-minütige Doku zeigt die Gruppe aus Journalisten, Programmierern und Internetaktivisten, berichtet von ihren Rechercheerfolgen- und niederlagen und zeigt ihr offline-Aufeinandertreffen mit Hatern.

Für die Lösch-Dich-Doku treffen sie unter anderem die Trolle „Dorian der Übermensch“ und „imp der Übermensch“, aber auch politische Agitatoren wie Martin Sellner von der rechtsextremen Identitären Bewegung. Mit Fake-Accounts sind sie Teil von rechten Trollgruppen wie „Reconquista Germanica“. Sie hören zu, wenn sich die Hassposter organisieren, haben als vermeintliche Mitstreiter mitdiskutiert und waren bei geplanten Hatestorms dabei.

Ihre intensive Recherche zeigt: Hass im Netz ist organisiert. Er wird genutzt von politischen Gruppen, meistens rechtsmotivierten, ist aber auch schlicht Teil einer Gegenkultur im Netz. Oft sind Hater keine Einzeltäter. Sie organisieren sich in Gruppen und machen Jagd, hetzen, mobben und haten nach vorheriger Absprache bestimmte Seiten und Personen. In geheimen Foren mit Namen wie „Reconquista Germanica“ organisieren sie sich fast militärisch, geben sich Titel wie „General“, verwenden Begriffe wie „Sondereinsatzkommando“. Sie selbst sehen sich als „Infokrieger im Infokrieg“ um die Meinungshoheit im Internet. Sie manipulieren die Stimmung im Netz, kapern Onlinediskussionen mit Hetze und Fakeaccounts. Sie erstellen massenhaft Memes unter anderem mit rassistischen Bildern, lassen sie tausendfach teilen und beanspruchen den Erfolg der AfD gern für sich.

Neulich in der Lobby des Burda-Verlags

„Bitte schalten Sie Ihren Adblocker aus!“ auf einer Monitorwand über dem Empfang in der Münchner Zentrale des Burda-Verlags. Mich persönlich stört ja beim Focus mehr der Content denn die Werbung…

Derweil in Bayern #Soederholdingthings



Gestern hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Bayern den Gottesstaat ausgerufen in der Bayerischen Staatskanzlei als Vampirjäger possiert. Lustig, wenns nicht so traurig wäre…

 

Kontext:

Ein Kreuz für jede staatliche Behörde in Bayern
Ab dem 1. Juni dieses Jahres soll in jeder staatlichen Behörde ein Kreuz hängen – allerdings nicht in Amts- und Klassenzimmern, sondern im Eingangsbereich. Eine entsprechende Änderung der allgemeinen Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats beschloss der bayerische Ministerrat am Dienstag. Die Opposition spricht von einem „wahlkampftaktischen Manöver“.[…]

Das Kreuz sei ein grundlegendes Symbol der kulturellen Identität christlich-abendländischer Prägung, so Ministerpräsident Markus Söder (CSU). „Das Kreuz ist nicht ein Zeichen einer Religion“, so Söder nach der Kabinettssitzung.

Ein Kreuz soll künftig in jeder staatlichen Behörde hängen – und zwar im Eingangsbereich und nicht zwingend in jeder Amtsstube. Dadurch soll verhindert werden, dass Leute, die sich davon gestört fühlen, vor Gericht klagen. Söder: „Das ist kein Verstoß gegen das Neutralitätsgebot.“

[Bild 1: @_jvl | Bild 2: @Schlumpfkanone | Bild 3: @_jvl]