Wahl zum Jugendwort 2014

Es ist mal wieder soweit, bei Langenscheidt läuft das Voting zum Jugendwort 2014 – wobei letztlich wieder eine Jury aus Sprach-Babos das letzte Wort haben wird. Ich hab mal für nachfolgende Generationen die Nomierungen hier reinkopiert:

Hayvan – Tier (türk.); spielt je nach Situation auf die positiven oder negativen Eigenschaften von Tieren an (z.B. Muskelpaket, treuer Freund … oder aber: triebgesteuert, ohne Denkvermögen …)
Läuft bei dir – Andere Redewendung für: „Du hast es drauf!“ Synonym für „cool“, „krass“. Kann auch ironisch verwendet werden.
Gönn dir! – 1. Viel Spaß dabei! Gönn es dir! 2. Ironischer Wunsch
Immatrikulationshintergrund – Person, die nicht richtig anpacken kann und ungeschickt ist und daher studiert hat
Fußpils – Bier für unterwegs
Fappieren – Selbstbefriedigung bei Jungs
Bitch, please! – Lässige Antwort auf eine Selbstverständlichkeit oder einen Überraschungserfolg
Selfie – Fotoselbstportrait, das im Spiegel oder mit der Frontkamera des Handys aufgenommen wurde.
Tebartzen – Sich etwas Teures leisten
Minus – Nein
Lass Haare wehen – Na, dann mal los! Beeil dich!
Obamern – abhören
Senfautomat – Klugscheißer bzw. jemand, der alles kommentiert
Assistempel – Tätowierung
GOML (get on my level) – Ausdruck der Überlegenheit
Foodgasm – Glücksgefühl bei sehr gutem Essen
Beta – Loser, Person mit wenig Selbstbewusstsein
Twerken – Tanzstil mit starkem Hüfteinsatz
Entsnowden – Entschlüsseln, aufdecken
insta- – Vorsilbe für beliebige Adjektive und Nomen für Markierungen/Tags bei Instagram-Posts
sugly – Selfie, auf dem man bewusst eine Schnute zieht und sich hässlich darstellt
Bürgersteigdeko – Hundehaufen
Likegeilheit –Wunsch, dass eigene Beiträge in sozialen Netzwerken von möglichst vielen Nutzern mit „Gefällt mir“ oder „Like“ markiert werden
Therapier mich nicht! – Nerv mich nicht!
SOS (same old shit) – Immer die gleiche Scheiße
Stressieren – Mischung aus „stressen“ und „pressieren“
FOMO (fear of missing out) – Angst haben, was zu verpassen
Hängs! – Vergiss es!
Emoxif – Adjektiv für abweisendes, zickiges und selbstverliebtes Verhalten
Du Propa! – Abkürzung für Propaganda, wenn mit einer Aussage nur angegeben werden soll

(via KFMW)

Vierbeiniger Roboter vom MIT läuft und springt schnurlos über Wiese

Am MIT haben sie ihrem Cheeta-Bot (nicht zu verwechseln mit diesem hier) einen neuen Algorithmus verpasst, der den Robo-Gepard in die Lage versetzt, in freier Wildbahn schnurlos über Stock und Stein zu springen, siehe GIF oben. Wie ein junger Hund. Gesponsert wird das Ganze mal wieder vom US-Verteidigungsministerium, was leider nicht auf die spätere Verwendung schließen lässt, die ich mir für den Vierbeiner wünschen würde. Hier noch das zugehörige Video:


YouTube: MIT Robotic Cheetah (via IEEE Spectrum)

MIT researchers have developed an algorithm for bounding that they’ve successfully implemented in a robotic cheetah. The key to the bounding algorithm is in programming each of the robot’s legs to exert a certain amount of force in the split second during which it hits the ground, in order to maintain a given speed: In general, the faster the desired speed, the more force must be applied to propel the robot forward. In experiments the robot sprinted up to 10 mph and MIT researchers estimate the robot may eventually reach speeds of up to 30 mph. The MIT Cheetah 2 contains the custom electric motor designed by Jeffrey Lang, the Vitesse Professor of Electrical Engineering at MIT and the amplifier designed by David Otten, a principal research engineer in MIT’s Research Laboratory of Electronics.

Timesliced Skylines von Dan Marker-Moore

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Dan Marker-Moore aka DANOR.ST, Fotograf aus L.A., macht Timeslices von Skylines amerikanischer Städte. Dabei setzt er Fotos, die er vom selben Punkt zu unterschiedlichen Zeiten aufnimmt, am Rechner mit After Effects oder Photoshop zu Collagen zusammen. Mit meinen Versuchen warte ich besser mal, bis von Instagram & Co. ne entsprechende App kommt.

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(via BOOOOOOOM!)

Schauspielern in den Mund gelegt: „Month of Sundays“ von Metronomy

metronomy

Brian Tornay hat Schauspielern mit einem kleinen digitalen Kniff den Gesang von „Month of Sundays“ der Indietronic-Band Metronomy in den Mund gelegt. Hat ihn anscheinend einige Zeit und Mühe gekostet, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eine Liste der verwendeten Filme fehlt, aber die meisten erkennt ihr auch so.


Vimeo: Metronomy – Month of Sundays (unoffical) via Mostly Movies

All the actors we loved as cowboys, gangsters and hippies seem to be singing a whole new tune. This idea took four years to complete and after a painstaking process of selecting the right scenes. I’m proud to sing along with my heroes !

Interface Design-Projekt: Computer-Display und Smartphone interagieren nahtlos miteinander

Tolles Interface Design der MIT Tangible Media Group: Bei „THAW“ arbeiten Computer-Bildschirm und Smartphone nahtlos zusammen und das ganz ohne zusätzliche Hardware. Hier das Proof of Concept inklusive niedlichem Jump ’n‘ Run – mit einer Figur, die mich entfernt an meinen Twitter-Avatar erinnert:


THAW from Vimeo: Tangible Media Group

THAW is a novel interaction system that allows a collocated large display and small handheld devices to seamlessly work together. The smartphone acts both as a physical interface and as an additional graphics layer for near-surface interaction on a computer screen. Our system enables accurate position tracking of a smartphone placed on or over any screen by displaying a 2D color pattern that is captured using the smartphone’s back-facing camera. The proposed technique can be implemented on existing devices without the need for additional hardware.

Streetphotography von Marga van den Meydenberg

MvdM_polizei-rollator
MvdM_radikal MvdM_Boxhagener-Platz
MvdM_tiergarten
Seit 2012 lebt die holländische Fotografin Marga van den Meydenberg in Berlin und dokumentiert mit gutem Auge und feinem Sinn für Humor das Ạlltagsleben auf und neben den Straßen der Hauptstadt. Mehr Bilder gibts auf ihrer Seite, noch viel mehr auf ihrem Tumblr und ihrer Facebook-Seite.

I noticed that everyday life offers much more strange and funny situations than I ever could imagine that’s why I began to see the world around me as a stage and the people in it as actors I just have to be in the audience, be focused and catch the absurdity of daily life.

Das Finale von Star Wars VI minus Musik


YouTube: Star Wars Minus Williams – Throne Room (via Seitvertreib)

Die Auralnauts haben mit dem Finale von Star Wars VI (Return of the Jedi) das gemacht, was Mario Wienerroither erfolgreich mit Musik-Videos vorgemacht hat: Einfach mal die Musik weglassen und stattdessen ein paar Sound-Effekte einstreuen.