YouTube-Kanal erklärt und analysiert die Bildsprache von Deutschrap-Videos

Der noch junge YouTube-Kanal FLP FRIDAY beschäftigt sich mit der visuellen Ebene von aktuellen Deutschrap-Videos und will neben Einblicken zu Machart der Videos auch Hintergründe zu Regisseuren und Produktionsfirmen liefern. Bisher gibt es (erst) fünf Folgen mit Clips von Kollegah, Farid Bang, Miami Yacine, Bausa und Ufo361. Alle ein, zwei Wochen sollen wohl neue hinzukommen. Persönlich tendiere ich bei Deutsch-Rap zur Zeit mehr so in Richtung Antilopen, Trettmann, Sookee, Zugezogen Maskulin, Fatoni, etc., finde die Videoanalysen trotzdem recht interessant.

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Künstler bekommt geklautes Handy zurück und bringt Chats der Diebe als Buch heraus

Künstler und Gestalter Lukas Adolphi wurde sein Handy geklaut. Nachdem er es einige Zeit und Gerichtsverhandlungen später zurückbekommen hatte, stellte er fest, dass es die Diebe in der Zwischenzeit für ihre private Kommunikation genutzt hatten. Deren Chats hat er nun im Eigenverlag unter dem Titel „Die Cops ham mein Handy“ als Buch herausgebracht.

Mir wurde vor Jahren mein Telefon von zwei Typen geklaut. Später wurden sie gefasst. Gerichtsverhandlung. Irgendwann bekomme ich mein Telefon wieder. Als ich es anschalte sehe ich, dass der Langfinger mein Telefon zwei Wochen lang benutzt und hunderte Nachrichten geschickt und empfangen hat. Diese findet ihr nun in Form eines Reklame-Bands.

„Die Cops ham mein Handy“ kostet 8 Euro (zzgl. Porto) und kann direkt bei Lukas Adolphi vorbestellt werden: Die erste Auflage ist leider bereits vergriffen, aber im Januar wird eine neue aufgelegt.

(Fotos: Lukas Adolphi | via Rudi)

Der Telekom Weihnachts-Spot feat. Justin Bieber (Werbung)

Stell dir vor, dass dich Justin Bieber singend und tanzend durch den Alltag stalkt. Wäre mir persönlich ungefähr so willkommen wie ein Ohrwurm am Montag. Millionen Belieber da draußen sehen das sicher komplett anders und würden sofort mit der Protagonistin tauschen. Insofern hat die Telekom mit ihrem Weihnachts-Spot nicht nur eine eine visuell passende Analogie für ihr StreamOn-Angebot (dazu gleich mehr) gefunden, sondern wohl auch so manchen (Hör-und Seh-)Nerv getroffen. Nun erstmal der Clip, für die ganz Harten gibt’s zusätzlich noch eine Longversion:

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Mit dem kostenlos zubuchbaren StreamOn können Telekom-Kunden mobil Musik, Filme und Videos auf ihr Smartphone oder Tablet streamen, ohne dass dies auf das Highspeed-Datenvolumen ihres Mobilfunk-Tarifes angerechnet wird. Sprich Musik hören und Videos schauen galore, ohne die Datendrossel im Nacken zu haben. Im Bereich Musik nehmen bereits 68 Partner-Dienste an StreamOn teil, darunter auch die großen Player Spotify, Apple Music, Amazon und Deezer. Auch im Bereich Video ist StreamOn mit aktuell 58 Partnern – darunter u.a. Netflix, YouTube, Amazon Prime Video, Sky, Zattoo – bereits ziemlich breit aufgestellt.

Was das Thema Netzneutralität angeht so argumentiert die Telekom, dass StreamOn ein offenes, diskriminierungsfreies Angebot sei, an dem alle Anbieter von Audio- und/ oder Video-Streaming-Diensten auf Wunsch teilnehmen können.


Mit freundlicher Unterstützung von der Deutschen Telekom

Voltage Fluctuation Vol1 – Hamburger Nachtleben in GIFs

Seit 2016 duchstreift der Hamburger Fotograf Mark Broyer nachts seine Heimatstadt Hamburg und hält für seine Serie „After Hours“ ( Vol 1/2/3) menschenleere Orte in St. Pauli, Sternschanze, Neustadt und Altona fest. Ein paar Motive davon hat er jetzt in „Voltage Fluctuation Vol1“ als stimmungsvolle GIFs animiert. Hier eine komprimierte Auswahl und alle in voller Auflösung und Schönheit auf Behance.


(via LWDN)

Tampon ICE Graffiti

[Update: Das Redesign kommt von Razor] Dieser im Stil des Rasiermesser-Graffiti aufgehübschte ICE zieht gerade in Süddeutschland eine Blutspur hinter sich her. Auslaufmodell quasi…

Die volle Dröhnung oder warum Vögel auf Stromleitungen sitzen (Werbung)

Hängen ein paar schräge Vögel und ein durchgeknalltes Eichhörnchen auf einer Stromleitung ab und pfeifen sich die volle Dröhnung grünen Ökostrom rein – Schönes Viral über unerwartete Auswirkungen der Energiewende vom Stromanbieter EnBW, einem der größten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland und Europa:

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Die EnBW arbeitet an der Energiewelt der Zukunft, steigt aus der Kernkraft aus, investiert in moderne Netze, entwickelt neue Geschäftsmodelle und baut die erneuerbaren Energien aus. Durch den kontinuierlichen Ausbau der erneuerbaren Energien speist die EnBW Jahr für Jahr immer mehr grünen Strom ins Netz. Das ist nicht nur gut für Mensch und Natur, sondern auch für die Tierwelt – mit völlig unerwarteten Auswirkungen. Wie unterhaltsam diese sein können, zeigt der neuste Film.

Produziert wurde der Clip, in dem ein halbes Jahr Produktion steckt, übrigens von Sehsucht in Hamburg. Mehr über guten Stoff, grünen Strom und die tierischen Druffis Protagonisten (Wallpaper, GIFs, etc.) findet ihr auf der Website von EnBW.

Mit freundlicher Unterstützung von EnBW

„Manche hatten Krokodile“ – Dokumentation über St. Pauli (Stream & Download)

In seiner vielbeachteten, im letzten Jahr erschienen St.-Pauli-Doku „Manche hatten Krokodile“ zeichnet Regisseur Christian Hornung ein Porträt vom historischen St. Pauli – irgendwo zwischen Milieustudie und Liebeserklärung. Die Doku könnt ihr noch bis zum 1.12. in der ARD Mediathek streamen oder via MediathekViewWeb runterladen.

Vor Jahrzehnten sind sie auf St. Pauli gestrandet, auf der Flucht vor kleinbürgerlicher Enge, auf der Suche nach Arbeit und einem anderen, unkonventionelleren Leben: Als Tänzerin oder Stripperin, Wirt oder Bardame, Seemann oder Zuhälter haben sie sich durchgeschlagen. Sie treffen sich tagsüber in ihrer Stammkneipe, dem „Hong Kong“, dem „Utspann“ oder der „Kaffeepause“, um sich an frühere Zeiten zu erinnern. Sie erzählen von der Suche nach Gold und von sinkenden Schiffen, vom Kiezalltag und von Krokodilen. Und natürlich von den Sparclubs, in denen sie bis heute Mitglied sind. Sparer wollen sie dabei gar nicht sein, sie sehen sich als Lebemenschen. War Geld da, wurde es mit vollen Händen ausgegeben, ohne an die Zukunft zu denken. Aber in dem Sparschrank an der Kneipenwand sind zumindest ein paar Euro sicher, vor allem vor ihnen selbst. Ein Notgroschen, um über die Runden zu kommen. Die Kneipe mit dem Sparclub ist ihr sicherer Hafen geworden, den sie jeden Tag gerne ansteuern.


(via Testspiel)