Foto-Projekt: Studierende aus aller Welt in ihren Buden

studentenbuden
Um Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Ausbildung zu vermitteln, hat Henny Boogert für sein Fotoprojekt ImagesConnect Studierende in Kenia, Russland, Moldawien, Kuba, Indien, Bolivien, den Philippinen und Niederlanden in ihren Buden porträtiert und interviewt. Das auf dem Foto ist der 22-jährige Pankaj Yadav aus Indien, der vor 2030 die Geschäftswelt in seiner Heimat aufgemischt haben möchte.

Students throughout the world fight for the same ideal: to move forward, to make a career. As universal as this aim is, as universal is their housing. A bed, a small seating area, some posters on the wall and clutter on the ground. Another resemblance: parents in many countries put away any extra money to finance at least one of their children. They are often supported by siblings, uncles and aunts. And then that dream to move forward, to have a career, becomes a dream of more persons than just that one student on the photo.

(via PetaPixel)

Hausbesetzer-Graffiti in Berlin 1980-1984

graffiti-berlin-80er-2Reclaim Your City hat ein Special über Hausbesetzer-Graffiti in West-Berlin aus den 80ern mit Fotos von Manfred Kraft aus dem Umbruch-Bildarchiv  zusammengestellt. (via Just)

Berlin um 1980: Obwohl grosse Wohnungsknappheit herrscht, werden ganze Strassenzüge über Jahre entmietet um sie abzureissen und an ihrer Stelle Gross-Siedlungen zu errichten. Um ihren weiteren Verfall und den darauf folgenden Abriss zu verhindern und bezahlbarem Wohnraum zu schaffen, werden von den hunderten leerstehenden Häusern etliche von HausbesetzerInnen in Beschlag genommen … Bis 1984 liessen sich viele der Häuser mit Verträgen legalisieren, der Rest wurde von der Polizei kompromisslos geräumt. Noch heute gibt es Hunderte von Hausprojekten in Berlin. Manche existieren als reine Wohnhäuser, aus vielen anderen ist eine stadtweite Infrastruktur aus Kunst- und Kultur-Zentren, Kneipen, Nachbarschafts-Läden, Party-Locations, Werkstätten, Kollektiv-Betrieben usw. entstanden.

Grundlagen der Polizeipsychologie: Nerds

nerds

Ich hab keine Ahnung, warum Floyd vom Fakeblog die „Grundlagen der Polizeipsychologie: Grundlagen, Fallbeispiele, Handlungshinweise“ liest. Aber schön, dass er es auf sich nimmt und dort Perlen wie die Definition von „Nerds“ für uns ausgräbt. Ich bin schon gespannt, was er noch zu Tage fördert. Die Transkription:

Nerds sind ebenfalls männlich. Sie sind allerdings deutlich älter, meist über 20 Jahre alt. Sie präsentieren sich als introvertierte Datenmenschen, die außer der Informatik keine Interessen haben. Sie sind oft sozial isoliert und zeigen beinahe autistische Züge. Daneben sind Idealismus und Narzissmus typisch für sie. Ihre Motive sind ähnlich denen der jugendlichen Hacker. Sie wollen Schwachstellen aufzeigen. Wichtigstes Ziel ist dabei allerdings die Selbstbestätigung, weniger die Wirkung auf andere. Sie unterscheiden sich auch in typischen Merkmalen von Crackern und Crashern. Nerds weisen oft eine geringe Frustrationstoleranz auf und haben einen unsystematischen, wenig effektiven Arbeitsstil. Dafür sind sie oft ausgeprägt abergläubisch. Viele glauben, dass Computer schon bald dem Menschen überlegen sein wird (vgl. Noller, 1992).

Global Internet Porn Habits – Infografik mit den häufigsten Suchanfragen nach Ländern sortiert

pronsearch

Eine Suchmaschine für Dings hat die zehn häufigsten Suchanfragen nach Bums über einen Zeitraum von sechs Monaten nach Ländern sortiert in eine interaktive Infografik (www.pornmd.com/sex-search) gepackt. Ich hab mir gerade die Top Ten für Deutschland angeschaut und weiß jetzt nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll.

Ever wonder which states or countries are into what when it comes to what goes on behind closed doors? In this graphic below we take a closer look at the sexual interests of people around the planet. The below interactive infographic shows the top 10 most commonly searched terms on porn sites over a 6 month period. You can check out every state in the U.S. and then see what other countries around the world are searching for.

(via Dangerous Minds)

Tropes vs Women in Video Games: Damsel in Distress


YouTube: Damsel in Distress: Part 1 – Tropes vs Women in Video Games

„Tropes vs Women in Video Games“, die crowdgefundete Video-Serie  von Feminist Frequency über Rollenklischees weiblicher Figuren in Videospielen, geht los. Im ersten Teil analysiert Anita Sarkeesian das weit verbreitete und immer wiederkehrende Motiv der „Damsel in Distress“, was soviel heißt wie „Fräulein in Nöten“. Begleitend zur Serie gibt’s noch das gleichnamige Tumblelog  „Tropes vs Women in Video Games“.

This video explores how the Damsel in Distress became one of the most widely used gendered clichés in the history of gaming and why the trope has been core to the popularization and development of the medium itself. As a trope the Damsel in Distress is a plot device in which a female character is placed in a perilous situation from which she cannot escape on her own and must then be rescued by a male character, usually providing a core incentive or motivation for the protagonist’s quest.

Guerilla-Renovierung der Müllerstraße 6 in München


YouTube: Renovierung Müllerstraße 6 (via Blogbuzzter)

Die Brass Band Moop Mama und Helfer wollen mit ihrer Guerilla-Renovierungs-Aktion unter dem Motto „Müllerstraße 6 – Hier renovieren wir für die Stadt München!“ exemplarisch zeigen, dass das als unrenovierbar deklarierte Haus erhalten werden kann und Aufmerksamkeit schaffen, um einen Neubau zu verhindern und damit bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Tolle Aktion, für ein Problem, das so nicht nur in München existiert. Aus der Videobeschreibung:

Die Gebäude auf dem Gelände Müllerstraße 2-6 sollen abgerissen werden, darunter das Eckhaus Müllerstraße 6, eines der wenigen erhaltenen Beispiele stilechter 50er-Jahre Architektur und städtebaulicher Fixpunkt an der Kreuzung Corneliusstraße. Die Stadt München möchte an dieser Stelle neue Wohnungen bauen. Die Kosten für den Neubau wurden im vergangenen Jahr von der Stadt recht vorsichtig mit 5,2 Millionen Euro beziffert. Planung, Grundstücksfreimachung, Abbruch, Außenanlagen, Ausstattung sind hier noch nicht eingerechnet, so dass das ganze Projekt nach sachverständiger Einschätzung mit mindestens 7 Millionen Euro zu Buche schlagen wird. Das Kommunalreferat sagt, eine Erhaltung des Gebäudes sei „nur mit ganz erheblichem Kostenmehraufwand“ möglich. Das glauben wir nicht. Wir von der „Goldgrund Family“, engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtviertel, glauben, dass die Stadt einen Großteil dieses Geldes sparen könnte, indem sie das bestehende Haus einfach renoviert und erhält. Die Gebäude sind nach Aussagen von Architekten keineswegs abbruchreif. Eine zeitgemäße Sanierung würde einen Bruchteil eines Neubaus kosten. Es ensteht zwar etwas weniger Wohnfläche, dafür aber kurzfristig und billig. Wir haben schonmal damit angefangen und in den vergangenen Tagen eine der Wohnungen grundsaniert: neues Parkett, neue Küche, neues Bad, und ansonsten einmal schönmachen. Das Ergebnis: eine „Goldgrund-sanierte“ Wohnung, nach der sich zehntausende Münchner Wohnungssuchende die Finger lecken würden… Das Ganze hat einen Bruchteil des Neubaus gekostet. Diese wurden in diesem Fall von uns getragen. Die Kosten der Modernisierung des gesamten Komplexes würden, nach unserer Einschätzung, maximal ein Fünftel des Neubaus betragen … Wohnraum muss her — je schneller desto besser. Würde man die jetzt bestehenden Gebäude sanieren, hätte man in einem halben Jahr 20 Wohnungen für kleines Geld. Das schafft zwar weniger Betongold für die Stadtbilanz, aber mehr Gold in den Herzen von akut Wohnungssuchenden…

Oz „untitled“ – Ausstellung in Hamburg

OZ-1Graffiti-Legende Oz, aktuell mal wieder vor Gericht, stellt vom 01.03. bis 27.04.2013 in der Hamburger OZM Gallery aus. Die Einnahmen sollen bei den Prozesskosten helfen. Ich werde da sicher mal vorbeischauen, denn vom Soli-Faktor mal abgesehen: OZ und Leinwand, da entwickelt sich vielleicht was.

Wat mutt, dat mutt! Oz, seines Zeichens unbezwingbarer und kreativer Sturkopf, arbeitet unablässig an seinem Werk im öffentlichen Raum. So bleibt es nicht aus, dass er sich aktuell wieder für seine Malereien vor Gericht verantworten muss. Zum Ausgleich dazu hat Oz den ganzen Februar hindurch im OZM Werke produziert, um die gewaltigen Prozesskosten zu stemmen. Die OZM Art Space Gallery lädt alle dazu ein, sich ein eigenes Bild des Phänomens Oz zu machen.

(via urbanshit)