„3 Gründe, warum Du Graffiti machst“ – Vortrag von Christoph Fuchs über Graffiti und Männlichkeit


YouTube: 3 Gründe, warum du Graffiti machst + 95 Photos (via Graffitiarchiv)

Christoph Fuchs (Urban Space Research Network) hat einen seiner Vorträge zum Thema Graffiti als Video mit 95 Fotos veröffentlicht. „3 Gründe, warum du Graffiti machst“ setzt sich mit der Attitüde des männlichen Sprühers auseinander und schlägt den Bogen von männlichem Eroberungstrieb, Yard-Selfies und Graffiti auf nackten Frauen.

“Die Innenwelten von Sprühern entstehen durch die Landnahme in der Stadt.”
“Jeder Style ist ein Abbild von männlichen Gefühlen in ihrem jeweiligen Entwicklungsstadium.”
“Frauen tauchen hier nur in Schmuddelkalendern auf.”

Mattschwarzes Wholecar der Berliner S-Bahn

Nur für kurze Zeit: Ein Mattschwarzes Wholecar der Berliner S-Bahn, das den vielleicht besten Song der Rolling Stones zitiert: „I see a red door and I want it painted black„. Oder wie Roland Nelles, der es fotografiert hat, twittert: „Liebes Berlin, ist das Kunst oder fährt das weg?“

Update: Das Foto von Canion Berlin zeigt den ganzen Wagen

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(via Blogrebellen)

Streetart als Rap: A Tribute to Prost


YouTube: A Tribute to Prost

Bekanntlich schaut der Berliner Streetart Künstler „Mein Lieber Prost“ hin und wieder auch mal in Hamburg vorbei. Gerade erst hab ich in unserem Viertel ein kleines, halb verwittertes Piece von ihm entdeckt, das ich noch nicht kannte. Meine Recherche zwecks Altersbestimmung ging zwar ins Leere, dafür bin ich auf das „Tribute to Prost“ von Eastcross Projects (bekannt durch „Berlin spricht…„, Doku gibts hier) gestoßen, das mir bisher irgendwie durch die Lappen gegangen ist.

NDR-Reportage: Die Graffiti-Jäger (10. November 2014)


Vimeo: NDR: Die Graffiti-Jäger (10. November 2014) (via JUST)

Knapp eine halbe Stunde irgendwo zwischen Lachen und Weinen.

Hannover zählt zu den Hochburgen der Graffitiszene. Hier kämpft sogar eine eigene Sonderkommission der Polizei gegen die illegalen Attacken aus der Farbdose. Häuserwände, Türen und Brücken sind beschmiert. Alle paar Meter haben Graffiti-Sprayer in Hannover ihre „Tags“, ihre Kürzel hinterlassen.
Etwa 700.000 Euro Schaden verursachen illegale Sprayer jedes Jahr in der Region. Die sechs Beamten der Ermittlungsgruppe Graffiti durchsuchen vier Wohnungen gleichzeitig. Im Visier: Mitglieder einer Crew, die für dutzende „pieces“ verantwortlich sein sollen.
Die Polizisten suchen die „Blackbooks“. In den Büchern skizzieren die Sprayer ihre Bilder. Nur mit diesen Hinweisen lassen sich die Taten zuordnen.
Aber die Polizisten finden noch viel mehr. Tag und Nacht ist die Soko im Einsatz. Kurz nach Mitternacht erreicht die Ermittler ein Alarm: Auf einem Abstellgelände der Bahn wurden Sprayer beobachtet. Vermutlich sind sie noch irgendwo auf den Gleisen unterwegs. Die Nordreportage begleitet die Sonderermittler der Polizei im Kampf gegen Sprayer, die die Stadt als ihre Leinwand nutzen.