Guerilla-Renovierung der Müllerstraße 6 in München


YouTube: Renovierung Müllerstraße 6 (via Blogbuzzter)

Die Brass Band Moop Mama und Helfer wollen mit ihrer Guerilla-Renovierungs-Aktion unter dem Motto „Müllerstraße 6 – Hier renovieren wir für die Stadt München!“ exemplarisch zeigen, dass das als unrenovierbar deklarierte Haus erhalten werden kann und Aufmerksamkeit schaffen, um einen Neubau zu verhindern und damit bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Tolle Aktion, für ein Problem, das so nicht nur in München existiert. Aus der Videobeschreibung:

Die Gebäude auf dem Gelände Müllerstraße 2-6 sollen abgerissen werden, darunter das Eckhaus Müllerstraße 6, eines der wenigen erhaltenen Beispiele stilechter 50er-Jahre Architektur und städtebaulicher Fixpunkt an der Kreuzung Corneliusstraße. Die Stadt München möchte an dieser Stelle neue Wohnungen bauen. Die Kosten für den Neubau wurden im vergangenen Jahr von der Stadt recht vorsichtig mit 5,2 Millionen Euro beziffert. Planung, Grundstücksfreimachung, Abbruch, Außenanlagen, Ausstattung sind hier noch nicht eingerechnet, so dass das ganze Projekt nach sachverständiger Einschätzung mit mindestens 7 Millionen Euro zu Buche schlagen wird. Das Kommunalreferat sagt, eine Erhaltung des Gebäudes sei „nur mit ganz erheblichem Kostenmehraufwand“ möglich. Das glauben wir nicht. Wir von der „Goldgrund Family“, engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtviertel, glauben, dass die Stadt einen Großteil dieses Geldes sparen könnte, indem sie das bestehende Haus einfach renoviert und erhält. Die Gebäude sind nach Aussagen von Architekten keineswegs abbruchreif. Eine zeitgemäße Sanierung würde einen Bruchteil eines Neubaus kosten. Es ensteht zwar etwas weniger Wohnfläche, dafür aber kurzfristig und billig. Wir haben schonmal damit angefangen und in den vergangenen Tagen eine der Wohnungen grundsaniert: neues Parkett, neue Küche, neues Bad, und ansonsten einmal schönmachen. Das Ergebnis: eine „Goldgrund-sanierte“ Wohnung, nach der sich zehntausende Münchner Wohnungssuchende die Finger lecken würden… Das Ganze hat einen Bruchteil des Neubaus gekostet. Diese wurden in diesem Fall von uns getragen. Die Kosten der Modernisierung des gesamten Komplexes würden, nach unserer Einschätzung, maximal ein Fünftel des Neubaus betragen … Wohnraum muss her — je schneller desto besser. Würde man die jetzt bestehenden Gebäude sanieren, hätte man in einem halben Jahr 20 Wohnungen für kleines Geld. Das schafft zwar weniger Betongold für die Stadtbilanz, aber mehr Gold in den Herzen von akut Wohnungssuchenden…

Laufroboter BigDog kann jetzt Beton-Blöcke werfen


YouTube: Dynamic Robot Manipulation (via Automaton: IEEE Spectrum)

Boston Dynamics haben dem kopflosen BigDog, ihrem besten Robo-Maultier im Stall, einen riesigen Wurfarm verpasst, mit dem der Bot Betonschalstein schleudern kann. Wenn die Roboter eines Tages auf die Straße gehen und sich gegen die Menscheit erheben, werden die in ihrem Lab die Sache mit dem Upgrade noch bitter bereuen.

BigDog handles heavy objects. The goal is to use the strength of the legs and torso to help power motions of the arm. This sort of dynamic, whole-body approach is routinely used by human athletes and animals, and will enhance the performance of advanced robots. The control techniques and actuators needed for dynamic manipulation are being developed by Boston Dynamics with funding from the Army Research Laboratory’s RCTA program.

Bon Jovi & Skrillex im Goats Yelling Like Humans RMX


YouTube: Bon Jovi – Living On a Prayer [GOAT EDITION]

YouTube: Skrillex – First of the year [GOAT EDITION]

Der Harlem Shake hat die Welt lange genug im Würgegriff gehalten. Jetzt kommen Ziegen, die wie Menschen schreien zurück. In ganz großem Stil. Und danke liebe Paarhufer, dass ich Bon Jovi und Skrillex mal zusammen in eine Überschrift packen durfte.

(via Testspiel & NC)

Maggie Simpson in „The Longest Daycare“


YouTube: The Longest Daycare (via Albotas)

Die Zeiten, in denen ich keine Folge von den Simpsons verpasst habe liegen schon Jahre zurück. Aber so ein Kurzfilm zwischendurch passt schon. War für den Oscar in der Kategorie „Animated Short Film“ nominiert, den dann Disney mit Paperman geholt hat. Übrigens waren alle nominierten Animated Shorts vor den Oscars schon mal offiziell im Netz, sind dann aber auf Druck wieder verschwunden.